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		<title>:: Das Göttlich-Männliche ::</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amala Krähenfeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gynozentrisches]]></category>
		<category><![CDATA[SchaMagisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor ich anfange, über das Göttlich-Männliche zu schreiben, muß ich direkt vorausschicken, daß das eigentlich eine Sache ist, über die ich nicht viel weiß, weil ich sie nicht wirklich oder nicht wirklich einleuchtend erfahre. Da ich aber immer mal wieder gefragt werde, wie ich zum Göttlich-Männlichen stehe, ist das hier mal der Versuch, meine Gedanken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich anfange, über das Göttlich-Männliche zu schreiben, muß ich direkt vorausschicken, daß das eigentlich eine Sache ist, über die ich nicht viel weiß, weil ich sie nicht wirklich oder nicht wirklich einleuchtend erfahre. Da ich aber immer mal wieder gefragt werde, wie ich zum Göttlich-Männlichen stehe, ist das hier mal der Versuch, meine Gedanken zu formulieren.</p>
<p>Das reine Göttlich-Männliche, wie es in den monotheistischen Religionen verehrt wird, ist nichts für mich. Dazu kriege ich keinen Zugang, weil mir ständig mein Verstand und mein Bauchgefühl dazwischenquatschen. Einen Mann als Schöpfer des All-Eins kann ich mir nicht denken. Zwar propagiert die patriarchale Wissenschaft, daß der Mann der Schöpfer sei, und macht einen unglaublichen Kult um Penisse, Samenergüsse und die vielbeschworene männliche Fruchtbarkeit, aber inzwischen wissen wir ja, daß der Anteil der männlichen Keimzelle an der Zeugung deutlich kleiner ist als bisher angenommen. Ohne das Klima und den mobilmachenden Schleim im Mutterschoß kämen die Spermien nicht in Fahrt, und neuere Erkenntnisse widerlegen den Glauben daran, daß die schnellste Spermie gewinnt &#8211; denn tatsächlich wählt die Eizelle in aller Ruhe aus, welchem Spermium sie sich öffnet. In Diskussionen wird an dieser Stelle &#8211; meist übrigens seitens von Frauen &#8211; angeführt, daß die Eizelle dennoch das Spermium benötigt, damit es zur Zellteilung kommt. Absolut. Allerdings scheint mir die Frage nach Gott / dem Göttlichen immer auch verknüpft mit der Frage nach der Urheberschaft des Lebens, und so sehr mir der <em>Anteil</em> des Männlichen an der Zeugung bewußt ist, so wenig habe ich je ein männliches Wesen de facto Leben schenken gesehen. Wie las ich mal in der Matriaval? &#8220;Was war am Anfang &#8211; Ei oder Huhn? Jedenfalls nicht der Hahn&#8221;. Ich glaube nicht, daß unsere steinzeitlichen Urahninnen nicht mitbekommen haben, daß sich der Bauch einer Frau zu wölben anfing, nachdem sie mit einem Mann zusammen war, aber ich denke, daß um den Akt als solchen einfach nicht so ein Gewese gemacht wurde. Ja, der Mann hatte Anteil an der Zeugung, aber das neue Leben entsprang dem Mutterschoß. Wenn Du das heute so siehst, bist Du gleich männerfeindlich.</p>
<p>Ganz absurd wird es, wenn es um männliche Kopfgeburten geht, wie etwa die Geburt der Athene. Ihr Vater Zeus hatte ihre Mutter Metis verschlungen, weil prophezeit worden war, daß diese eine Tochter gebären würde, die Zeus ebenbürtig sei, und einen Sohn, der ihn vernichten werde. Patriarchale Lösung: Verschlingung, Vernichtung der Mutter. Hat leider nicht hingehauen. Nach mondialen Kopfschmerzen entsprang Athene Zeus&#8217; Kopf. Ok, das ist ein Mythos und wie wörtlich wir den nehmen dürfen, sei mal dahingestellt, aber er skizziert die patriarchale Philosophie in Bezug auf Geburt ganz gut. Zwar wird uns Frauen ja stets Penisneid angedichtet, aber welche dieser Spur folgt, wird eher zu dem Schluß kommen, daß Männer einen Gebärmutter- und Geburtsneid haben. Anführen möchte ich in dem Zusammenhang noch die rituellen Verletzungen des Penis&#8217;, um die Menstruation zu simulieren. Es ist ja gerade bezeichnend, daß Menstruationsblut das einzige Blut ist, das ohne Verletzung / Zerstörung / Manipulation fließt und diese Verletzungen zeigen sehr deutlich, daß der patriarchale Ritus ein Ritus der Umkehrung, der Pervertierung ist.</p>
<p>Zum patriarchalen Vaterschaftsmythos gehört dazu, daß das Männliche zwar der omni-potente Zeuger ist, sich danach aber entweder aus der Welt zurückzieht (mitunter angeekelt von der Kraft des Lebens) oder zum Lenker der Welt wird. In zweiter Position ist sein Mittel der Macht Gewalt, wie beispielsweise in der Bibel nachzulesen. Ich fand es schlicht noch nie einleuchtend, wieso ein Gott, der sein Volk ständig bedroht, bestraft, abmurkst, vertreibt, 40 Jahre durch eine der kleinsten Wüsten der Welt jagt und am Ende seinen Sohn ans Kreuz nageln läßt, als &#8220;gütiger Vater&#8221; betrachtet wird. Was&#8217;n daran gütig? Den Teil mit dem Vater verstehe ich durchaus, denn das, was der Wüstengott tut, ist das, was von jedem patriarchalen Vater mehr oder minder erwartet wird / erwartet werden kann. Tanzt Du nach seiner Pfeife, bist Du brav, dann belohnt er Dich mit seiner Liebe. Denkst Du selbst oder muckst auf, kriegst Du seinen Zorn zu spüren. Für mich ist das das klare Gegenteil der müttlichen Liebe. Eine Mutter liebt ihre Kinder immer, selbst wenn sie ihr to-tal auf den Keks gehen. Doch obwohl Männer / Väter ihre Liebe nur zu oft an Bedingungen knüpfen und im übrigen meist keine besondere Lust auf die Erziehungsarbeit haben, sind sie es, die die Inhalte der Erziehung diktieren wollen. Wie oft habe ich meinem Sohn schon gesagt, daß ich ihm zwar glaube, daß er keine Lust auf Schule hat, aber daß er seine Hausaufgaben trotzdem machen und trotzdem im Unterricht aufpassen <em>muß</em>? Dieses lust-lose Müssen, das unser Leben allumfänglich durchdringt, ist meiner Ansicht nach ein Symptom des Patriarchats. In allen patriarchalen Religionen schlägt sich dieser Kontrollzwang in dezidierten Verhaltens-, Kult-, Reinheits-, Speise- und Gesellschaftsregularien nieder (vgl. z.B. 3 Mos oder Koran Sure 4). Daß Lust ein ganz entscheidender Faktor in Bezug auf das ganze Leben, das ganze Sein ist, wird ausgeblendet. Es ist bezeichnend, daß Lust in der patriarchalen Denkweise auf sexuelle Gier reduziert wird, die freilich etwas Unreines, Unheiliges ist, das kontrolliert oder &#8211; vor allem bei Frauen (weibliche Beschneidung, Gebärmutteramputationen) &#8211; ausgemerzt werden muß. Diejenigen, die der Lust am Sein frönen, wurden schon immer mißtrauisch beäugt, diskriminiert, verfolgt. Glaubst Du nicht? Dann setz Dich als dicke, ausufernde Frau mal in ein Eiscafé und laß Dir den größten, üppigsten Eisbecher bringen, den die Karte bietet. Es dauert nicht einmal, bis der Eisbecher bei Dir am Tisch ist, schon geht das Gemunkel los. Diese fette Sau sollte lieber ein paar Möhrchen knabbern und Verzicht üben! Widerlich ist das! Die kriegt vermutlich eh keinen ab! Was wir an Stelle von Lust gesetzt haben, ist der Spaß. Spaß ist kurzweilig, dringt nicht tief und ist auch nicht besonders philosophisch. Welche Spaß hat, wird von den eigentlichen Fragen abgelenkt. Anders die Lust. Sie führt uns mitten hinein in die wichtigen Fragen, in die essentiellen Erfahrungen des Lebens. Alles, was essentiell ist, macht Lust: Essen, Pinkeln, Atmen, Sex etc. Indem diese Dinge mit einem Regelwerk erschlagen werden, wird ihnen die Lust ausgesaugt.</p>
<p>Wie ist das mit dem Göttlich-Männlichen in polytheistischen Religionen? Was mich persönlich betrifft, sieht&#8217;s da auch nicht besser aus. Die polytheistischen Religionen, die wir heute normalerweise so kennen, sind &#8211; nun ja &#8211; patriarchal. Zwar räumen sie dem Göttlich-Weiblichen durchaus einen Platz ein, beharren aber auf einer zutiefst patriarchalen Sicht des Göttlich-Männlichen. Der wilde Gott, der durch die Wälder streift und mit seinem Riesenpenis die Natur (&#8220;die Göttin&#8221;) befruchtet, die natürlich willig ist, weil es so zu sein hat. Schnarch! In vielen polytheistischen Religionen haben die Götter Fähigkeiten und Fertigkeiten von Göttinnen erhalten, gelernt oder geklaut. Während der Göttinnenweg für mich immer der Weg der Eigenmacht ist, scheint der Götterweg Macht immer nur in Relation zu anderen zu kennen, sei es als Abhängigkeit von einer Göttin, sei es als Wettkampf, sei es als patriarchale Macht-Ausübung über Dritte. Wo sind die eigen-mächtigen männlichen Götter?</p>
<p>Im Neuheidentum (vor allem im Wicca) wird betont, das Göttlich-Weibliche und das Göttlich-Männliche seien gleichberechtigt, gleichmächtig, und es brauche beide Teile, um zur vollen Wirksamkeit zu gelangen bzw. um das Ganze auszubalancieren. Die Grundidee ist nicht schlecht, mir kommt sie nur immer wie ein fauler Kompromiß vor, so nach dem Motto &#8220;sechstausend Jahre lang wurde das Weibliche unterdrückt und jetzt isses immerhin mal gleichberechtigt, hurra!&#8221;. Freilich nur im geschützten rituellen Rahmen &#8211; bei allem, was darüber hinausgeht, steht dann die Hohepriesterin in der Küche, während der ihr an die Seite gestellte Hohepriester mit den Gästen im Wohnzimmer ratscht. &#8220;Sie kann das mit dem Kochen einfach besser als ich&#8221;. Ah, hm. Gleichberechtigt, sagst Du?</p>
<p>Für mich besteht das eigentliche Problem darin, daß wir so sehr auf eine patriarchal-androzentrische Sicht der Dinge gedrillt sind, daß wir fast nicht fähig sind, sie aus einem gynozentrischen Blickwinkel zu betrachten. Kannst Du Dir eine Göttin denken, die einfach aus sich heraus existiert, völlig unabhängig von einem männlichen &#8220;Gegenpol&#8221;, von dessen Bewertung, Fürsorge, Gesetz? Ich kann sie mir inzwischen denken. Und wenn ich die Augen schließe, dann sehe ich sie inmitten ihrer Schöpfung sitzen, summend, selbstgenügsam. Selbstzufrieden. <em>Gott-los</em>.</p>
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		<title>:: Herbstengel ::</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amala Krähenfeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Täusche]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal habe ich mit Chrissie getauscht. Sie hat von mir den SofteisQuilt bekommen und ich von ihr zwei Engel und ein Herz. Da ein Engel ein Weihnachtsgeschenk ist und ich weiß, daß derjenige, der ihn bekommen wird, hier mitliest (*wink*), gibt es allerdings nur ein Bild vom Herbstengel zum Gucken. Ihr müßt mir also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal habe ich mit Chrissie getauscht. Sie hat von mir den <a href="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/04/DSC9985-800x536.jpg">SofteisQuilt</a> bekommen und ich von ihr zwei Engel und ein Herz. Da ein Engel ein Weihnachtsgeschenk ist und ich weiß, daß derjenige, der ihn bekommen wird, hier mitliest (*wink*), gibt es allerdings nur ein Bild vom Herbstengel zum Gucken. Ihr müßt mir also einfach glauben, daß der andere Engel auch wuuuunderschön ist <img src='http://www.schlampengoettin.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0318-536x8001.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6371" title="SONY DSC" src="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0318-536x8001-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></a></p>
<p>Tausend Dank, ich habe mich riesig gefreut!</p>
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		<title>:: Nadelwelt &amp; WegrandSnack ::</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 15:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amala Krähenfeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben die Wochenendplanung spontan umgeschmissen und waren schon gestern auf der Nadelwelt in Karlsruhe. Für mich war es die erste Patchworkmesse und deswegen und aufgrund der positiven Resonnanz auf die Nadelwelt letztes Jahr hatte ich schon recht hohe Erwartungen. Die Location, die Schwarzwaldhalle im Kongreßzentrum Karlsruhe, war meiner Meinung nach gut gewählt. In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben die Wochenendplanung spontan umgeschmissen und waren schon gestern auf der Nadelwelt in Karlsruhe. Für mich war es die erste Patchworkmesse und deswegen und aufgrund der positiven Resonnanz auf die Nadelwelt letztes Jahr hatte ich schon recht hohe Erwartungen. Die Location, die Schwarzwaldhalle im Kongreßzentrum Karlsruhe, war meiner Meinung nach gut gewählt. In der von Tageslicht durchfluteten Halle gab es eine Quiltausstellung und die Stände zum Shoppen waren im hinteren Teil untergebracht. Obwohl es recht voll war, war die Stimmung / die Energie ganz gut, jedenfalls deutlich weniger aggressiv als bei den Stoffmärkten. Es gab natürlich jede Menge Augenfutter und wenn ich gewußt hätte, daß in weiten Teilen photographiert werden durfte, hätte ich natürlich meinen Photoapparat mitgenommen. Da ich aber wußte, daß in der Quiltausstellung im Regierungspräsidium letztes Jahr nicht geknipst werden sollte, hatte ich ihn daheim gelassen. Naja.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0279-800x536.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6359" title="SONY DSC" src="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0279-800x536-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Insgesamt waren mein Mann und ich so etwa anderthalb, zwei Stunden da. Wir haben mehrere Runden durch die Ständereihen gedreht, wobei mir auffiel, daß viele Händlerinnen mit Fassett-Stoffen da waren. Ok, Kaffe Fassett war der Stargast der diesjährigen Nadelwelt, aber die Menge an seinen Stoffen fand ich ein bißchen nervig. Materialpakete für große Quilts gab es nur sehr wenige; offenbar sind Taschen und Kleinigkeiten mehr gefragt. Was mich auch etwas enttäuscht hat, war der knickrige Messerabatt von gerade mal 10 %, wobei es viele Anbieterinnen gab, die gar keinen gewährten. Da ich hier im Ort eine Großhändlerin habe, wo ich Stoffe von Northcott, FabriQuilt, Japanstoffe und Co. für sehr günstiges Geld bekomme, hätte sich ein großer Stoffkauf für mich nicht gerechnet. Tatsächlich habe ich mir nur einen LQ gekauft und ein Lineal, das ich schon länger haben wollte. Was hingegen wirklich toll war, war, daß ich die Babylock QDrive ausprobieren konnte. Jetzt habe ich mein Herz an diese wunderbare Longarm-Quiltmaschine verloren&#8230;.mah, ist die toll &lt;3 Damit wären alle meine Probleme mit Kraft und Ausdauer beim Quilten gelöst.  Die AccuQuilt hätte ich auch gern mal probiert, aber da gab&#8217;s keine auf der Messe. Alles in allem war&#8217;s ein bissel enttäuschend, weswegen ich nächstes Jahr nicht wieder hingehen werde. Zum Thema Barrierefreiheit: die Nadelwelt war barrierefrei, es gab auch mehrer rollitaugliche Behindertenklos. Beim Eintritt wird der Behindertenausweis berücksichtigt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0227-800x536.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6357" title="SONY DSC" src="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0227-800x536-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Heute dann waren mein einer Mann, unser Sohn und ich ein bißchen bei uns im Wald unterwegs. Es gab massenhaft frische Kräuter zum Naschen, so auch die Stengel vom Wiesenkerbel. Einfach die Fasern abziehen oder -schälen. Das ist die ganze Pflanze des Wiesenkerbels:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0228-800x536.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6358" title="SONY DSC" src="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0228-800x536-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Seine Blätter, Blüten und der Stengel schmecken leicht möhrig.</p>
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		<title>:: WochenRückblick ::</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amala Krähenfeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mal am Freitag. [Wetter] Erst trüb, dann hochsommerlich mit 31° C. Ich komme langsam auf Betriebstemperatur. [Gemacht] Am Blueberry-Quilt genäht. Meine erste Reihe für den RowRobin einer Mitnäherin geplant. Über Naturkosmetik geredet, mit einer Visagistin. Yoga gemacht und dabei mein Halstuch abgefackelt, ähem. In Heidelberg gewesen. Meine Küche weiter entrümpelt, auf- und umgeräumt. [Bewegt] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal am Freitag.</p>
<p>[Wetter] Erst trüb, dann hochsommerlich mit 31° C. Ich komme langsam auf Betriebstemperatur.</p>
<p>[Gemacht] Am Blueberry-Quilt genäht. Meine erste Reihe für den RowRobin einer Mitnäherin geplant. Über Naturkosmetik geredet, mit einer Visagistin. Yoga gemacht und dabei mein Halstuch abgefackelt, ähem. In Heidelberg gewesen. Meine Küche weiter entrümpelt, auf- und umgeräumt.</p>
<p>[Bewegt] Diesmal nicht jeden Tag geradelt, weil meine Knochen und Gelenke sich erstmal auf die Hitze einstellen müssen. Dafür täglich Yoga incl. Muskelkater.</p>
<p>[Gehört] Donna Leon: Venezianisches Finale. MantraMucke. VNV Nation. Strange Days OST. P.A.L.</p>
<p>[Gelesen] Paul McEuen: Spiral. Das war endlich mal wieder ein Buch, das mich begeistert hat. Außerdem Susun Weed: HealingWise. Aber das hab ich jetzt erstmal verliehen.</p>
<p>[Getrunken] Ziemlich viel Wasser. Darjeeling. Eine Now-Spezi.</p>
<p>[Gegessen] Marinierten Fenchel &amp; Zwiebeln. Bulgursalat. Kartoffelsalat. Grünen Salat. Pasta Carbonara. Edamame-Erbsen-Suppe. Rahmfenchel mit Rösti. Ein Stück Walnuß-Bananen-Kuchen.</p>
<p>[Gedacht] Ich hab nachgedacht über den Satz &#8220;jede bekommt das Jenseits, an das sie im Diesseits glaubt&#8221;. Das finde ich schön. Edit: ich habe außerdem gedacht, daß ich es voll komisch finde, daß unsere Spargelbauern hier im Umland Spargel LKW-weise wegwerfen, daß die Preise aber noch immer irre hoch sind. Absprachen, oder was? Sowas ätzt.</p>
<p>[Gelacht] Obwohl meine Woche ziemlich heiter war, fällt mir dazu nix Spezielles ein.</p>
<p>[Gefreut] Über ein produktives Gespräch. Über eine Einladung zum Essen. Über sehr liebe Mails &lt;3</p>
<p>[Geärgert] Über spiralisch wiederkehrenden Kram in der Kindererziehung *g*</p>
<p>[Gelernt] Ich verstehe meinen Drucker nicht. Und er mich auch nicht. Unsere Beziehung funktioniert trotzdem.</p>
<p>[Gekauft] Ein neues Halstuch&#8230;</p>
<p>[Spirituelles] Mantras gesungen, mich im Flow gefühlt, meditiert. Und festgestellt, daß ich eigentlich in meinem Alltag schon genug Ruhe und Zeit für mich habe und mich Meditationen kribbelig machen, weil ich ständig denke &#8220;also, als nächstes nähe ich Dings an Bums dran und dann &#8230;.&#8221;.</p>
<p>[Und sonst so?] Ohne Chili-Schoten wäre mein Leben um einiges ärmer.</p>
<p>[Ausblick auf das Wochenende] Samstag muß ich in die City, wozu ich nicht so richtig Lust habe. Und Sonntag boykottiere ich den Muttertag und geh auf die Nadelwelt.</p>
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		<title>:: WIP: BlueberryQuilt ::</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 19:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amala Krähenfeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zaubergarn & Sticheleien]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten, daß ein Quilt mich derart geschafft hat *ächz* Und fertig isser noch nicht, aber immerhin habe ich gestern die 13 Blöcke fertig bekommen. Jetzt müssen Dreiecke geschnitten und an die Reihen angefügt werden, um sie &#8220;on point&#8221; zu stellen. Uff, noch mehr Dreiecke ohne PP. Wie ich mir schon gedacht habe, ist die Trennung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0168-800x536.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6346" title="SONY DSC" src="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0168-800x536-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Selten, daß ein Quilt mich derart geschafft hat *ächz* Und fertig isser noch nicht, aber immerhin habe ich gestern die 13 Blöcke fertig bekommen. Jetzt müssen Dreiecke geschnitten und an die Reihen angefügt werden, um sie &#8220;on point&#8221; zu stellen. Uff, noch mehr Dreiecke ohne PP.</p>
<p>Wie ich mir schon gedacht habe, ist die Trennung zwischen blauen / kalten und roten / warmen Farben nicht so stringent, da die Stoffe teilweise gemischt-farbig sind, also etwa ein blauer Stoff mit rosigen Elementen. Mir gefällt es dennoch &#8211; oder gerade deswegen &#8211; sehr gut. Der Quilt wirkt wärmer als sein Vorbild im entsprechenden Buch.</p>
<p>Jetzt muß ich mal gucken, woher ich überbreiten und möglichst hellen oder gar weißen Flanell für die Rückseite bekomme.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>:: Karlsruhe ::</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 12:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amala Krähenfeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Video hat mich grad total begeistert. Ahhh, ist das schön hier]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jm-C5A7sTek">Video</a> hat mich grad total begeistert.</p>
<p>Ahhh, ist das schön hier <img src='http://www.schlampengoettin.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>:: Geld ::</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 19:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amala Krähenfeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nach(t)denken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Symptom des Patriarchats ist Mangel. Diese Behauptung stelle ich trotz gefühlter achthundert Fernsehsender, rund-um-die-Uhr-Shopping und Konsumgesellschaft auf. Weil: wir immer weniger Fertigkeiten und Fähigkeiten haben. Wir brauchen für alles eine Spezialistin und durch Spezialisierung verlieren wir die Anbindung an das Ganze, den Überblick, essentielle Fertigkeiten. wir immer weniger Arten haben. Heute sterben mehr Arten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Symptom des Patriarchats ist Mangel. Diese Behauptung stelle ich trotz gefühlter achthundert Fernsehsender, rund-um-die-Uhr-Shopping und Konsumgesellschaft auf. Weil:</p>
<ul>
<li>wir immer weniger Fertigkeiten und Fähigkeiten haben. Wir brauchen für alles eine Spezialistin und durch Spezialisierung verlieren wir die Anbindung an das Ganze, den Überblick, essentielle Fertigkeiten.</li>
<li>wir immer weniger Arten haben. Heute sterben mehr Arten denn je aus. Wir konzentrieren uns auf immer weniger Arten, die wir nutzen, und die oftmals gar nicht in unserer Region heimisch waren, bis sie eingeschleppt oder wissentlich angesiedelt / angebaut wurden.</li>
<li>unsere sozialen Fähigkeiten verkümmern. Wir kommunizieren zwar mehr, aber weniger miteinander. Es geht darum, gehört zu werden, anstatt zuzuhören. Dafür haben wir wieder die Spezialisten &#8211; Psychotherapeutinnen. Professionelle Zuhörerinnen.</li>
<li>unsere Kultur verkümmert. Das, was als Kulturgut anerkannt wird, ist stark eingeschränkt. Alles, was nicht paßt, fällt durch das Raster und gerät in Vergessenheit.</li>
</ul>
<p>Vermutlich gäbe es sogar noch mehr Punkte, die wichtig wären, aber ich will mir heute mal einen rauspicken, den ich ziemlich wichtig finde. Nämlich Geld. Geld an sich halte ich noch nicht mal für besonders wichtig; was kann frau schon mit den kleinen blanken Münzen und den Papierscheinen anstellen? Daß Geld überhaupt etwas wert ist, hat ja schon fast was Schwarzmagisches. Gold, das vermutlich unter ziemlich abartigen Bedingungen aus dem Schoß der Erde gesprengt wurde, und das ich niemals zu Gesicht bekommen, geschweige denn anfassen werde, sichert den &#8220;Wert&#8221; meines Geldes. Oder anders gesagt: weil irgendwo irgendwelche Männer Gold gehortet haben, bekomme ich für mein überdies ziemlich häßliches Papiergeld meine Tüte mit Gemüse. Tauschhandel soll ja so unglaublich unpraktisch gewesen sein, daß Geld erfunden wurde. Ich persönlich könnte mir vorstellen, daß Geld vor allem deswegen erfunden wurde, weil sich damit Mangel ziemlich gut auf die gesamte Bevölkerung (abgesehen natürlich von denen, die an der sehr kleinen Spitze der patriarchalen Gesellschaft stehen) ausdehen läßt. Oder würdest Du behaupten, Du habest genug Geld? Dein Geld würde reichen? Du bräuchtest nicht mehr Geld? Eben! Egal, was die nächste Lohnerhöhung bringt (2 %, das ist ja allerhand), egal, wie sehr wir sparen, es reicht nie. Einerseits weil wir Verpflichtungen haben: Miete, Kredite, Wasser, Müllabfuhr, Arztrechnungen, Rezeptgebühren, Krankenkassenbeiträge, Rentenversicherung (welche Rente?). Andererseits weil immer neue Pseudobedürfnisse erfunden werden, die mittels Werbung direkt in unser Gehirn implantiert werden. Ich schaue seit Jahren kein Fernsehen mehr, aber wenn ich doch mal TV-Werbung ausgesetzt bin, greife ich mir echt an die Hirnschale und frage mich, für wie dämlich die Werbungsmacher und Unternehmen / Konsortien / Lobbyisten uns Verbraucherinnen halten. Oder halt &#8211; vielleicht <em>sind</em> wir ja so dämlich, denn ihr Erfolg gibt ihnen ja recht.</p>
<p>Vielleicht geht es Dir ja wie mir. Mein ganzes Leben lang höre ich schon, daß nicht genug (alternativ: kein) Geld da sei. Das war das Mantra meiner Großeltern und meiner Eltern, meiner ganzen Familie. Kein Geld, nicht genug Geld, zu hohe Rechnungen, die ganzen Bedürfnisse und Wünsche, der nächste Urlaub, keine Gehaltserhöhung, Nullrunde, Tarife, Steuern, noch mehr Rechnungen &#8211; VIEL ZU WENIG GELD. Energie folgt der Aufmerksamkeit und wenn die ganze Aufmerksamkeit dahin gelenkt wird, daß es stets einen akuten, drängenden, quälenden Mangel gibt, dann entsteht er auch.</p>
<p>Neulich habe ich mich dann gefragt, welchen Bezug zu meiner Lebensrealität dieser Mangel an Geld denn hat. Habe ich ein Dach überm Kopf? Doch, ja. Werde ich täglich satt? Aber klar. Kann ich mir meine Medikamente leisten? Obwohl ich gern weniger dafür ausgeben würde: ja. Habe ich eine ausreichende Menge an Spielzeug, also in meinem Fall Stoff, (Bücherei)Bücher und so? Ja, habe ich. Ok. Wo existiert denn dann dieser schlimme, akute, offenbar nicht in den Griff zu kriegende Geldmangel? Auf meinem Konto. Der Kracher ist eigentlich die Erkenntnis gewesen, die kam, als wir unser Haus kauften und wir der Bank dabei zusehen konnten, wie sie einfach irgendwelche Beträge hierhin und dorthin verschob, Kredite vergab, Gebühren nahm, Dispos änderte: <em>das ist alles fiktives Geld</em>. Diese lustigen kleinen Zahlen in den Rechnern der Bänker haben NULL mit meiner Lebensrealität zu tun. Das ist Geld, das ich nie anfassen werde. Und das fußt auf Gold, das ich ebenfalls niemals anfassen werde. Und überhaupt, wem gehört eigentlich die Erde, daß da Männer einfach Gold rausbrechen und als ihr Eigentum deklarieren dürfen? Was soll das alles eigentlich? Dient das nur dazu, der Bevölkerung dieses dauernde Mangel-Mantra einzuimpfen? Die meisten in unserer Gesellschaft er-leben, emp-finden diesen Mangel, während ein paar wenige sich die Moneten für zweifelhafte Tätigkeiten nur so wegschaufeln. Manager zum Beispiel. Politiker.</p>
<p>Ich hab jetzt beschlossen, meine Aufmerksamkeit nicht mehr auf dieses fiktive Geld zu richten, sondern auf Dinge, die für mich greifbar sind. Mangel find ich doof. Ich folge der Göttin und schöpfe aus der Fülle.</p>
<p>Darauf eine Trinkkokosnuß!</p>
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		<title>:: WIP: BlueberryQuilt ::</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 12:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amala Krähenfeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zaubergarn & Sticheleien]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute machen wir mal einen Ausflug in mein Nähzimmer. Mein aktuelles QuiltProjekt aus zwei JellyRolls, dem ich den Namen &#8220;BlueberryQuilt&#8221; verpaßt habe, wächst allmählich. Ende letzter Woche habe ich begonnen und nähere mich langsam dem Etappenziel, nämlich der Fertigstellung aller benötigten Kleinblöcke, aus denen später die 13 großen Blöcke zusammengesetzt werden. Während mir die Nine-Patch-Blöcke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute machen wir mal einen Ausflug in mein Nähzimmer. Mein aktuelles QuiltProjekt aus zwei JellyRolls, dem ich den Namen &#8220;BlueberryQuilt&#8221; verpaßt habe, wächst allmählich. Ende letzter Woche habe ich begonnen und nähere mich langsam dem Etappenziel, nämlich der Fertigstellung aller benötigten Kleinblöcke, aus denen später die 13 großen Blöcke zusammengesetzt werden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0160-800x536.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6327" title="SONY DSC" src="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0160-800x536-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Während mir die Nine-Patch-Blöcke leicht von der Hand gingen (klar, sowas habe ich ja auch schon x-mal genäht), verfolgen mich die FlyingGeese bis in meine Träume *lol* Bislang habe ich Dreiecke eigentlich immer auf Papier genäht, weil ich beim Nähen schon extrem akkurat bin und mich selbst futzikleine Ungenauigkeiten stören. In diesem Fall jedoch (ich brauche 104 FlyingGeese-Blöcke) halte ich mich an die Anweisungen aus dem Buch und nähe die Gänse jeweils aus einem Rechteck und zwei Quadraten. Präzision? Kannste vergessen. Ich merke, daß es mir schwerfällt, die kleinen Ungenauigkeiten einfach hinzunehmen, weil sie ohnehin nicht mehr zu sehen sein werden, sobald das komplette Top fertig ist. So zu arbeiten, entspricht mir irgendwie nicht. Mal sehen, wie zufrieden ich am Ende sein werde &#8211; auf alle Fälle ist es echt mal eine Erfahrung.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0161-536x800.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6328" title="SONY DSC" src="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0161-536x800-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></a></p>
<p>Dieser Quilt ist übrigens der Erste, den ich nach einer Anleitung nähe. Normalerweise habe ich starke Schwierigkeiten damit, Nähanleitungen zu verstehen, was &#8211; wie ich leider sagen muß &#8211; daran liegt, wie diese meist verfaßt sind. Für mich lesen sie sich in der Regel wie eine Art Krutschelkiste aus Gedanken und Ideen, in der alles durcheinander geraten ist: ohne Plan, ohne Ziel, ohne roten Faden, und am Ende soll dann mehr durch Zauberei als durch Befolgen der Arbeitsschritte das rauskommen, was auf der dazugehörigen Abbildung zu sehen ist. Ähem. Mein BlueberryQuilt stammt aus dem Buch &#8220;Jelly Roll Quilts: The Perfect Guide To Making The Most Of The Latest Strip Rolls&#8221; von Pam &amp; Nicky Lintott und heißt da &#8220;Both Sides Of The Pond&#8221;. Das Buch kann ich absolut empfehlen. Die Anleitungen sind gut durchdacht, präzise strukturiert und vor allem klar erläutert. Der tatsächliche Stoffverbrauch deckt sich hervorragend mit dem Angegebenen. Obendrein werden alle Quilts in mehreren Farben gezeigt, was die eigene Farbauswahl vereinfacht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0162-800x536.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6329" title="SONY DSC" src="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0162-800x536-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Vor dem Quilten meines BlueberryQuilts graut es mir allerdings schon ein bissel, denn mit 72 x 72&#8221; wird er ein Riesenbaby. Da ich ihn als Wandbehang nutzen möchte, könnte ich mir vorstellen, daß ich auf ein dickes Vlies verzichte und nur eine Art festen Flanell als Rückseite verwende, wodurch er sich hoffentlich besser durch die Maschine transportieren läßt.</p>
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		<title>:: WochenendRückblick ::</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 14:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amala Krähenfeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[[Wetter] Grau und regnerisch. Irgendwie trübe. [Gemacht] Sehr viel genäht &#8211; ich glaube, ich bin da etwas obszessiv. Ein bißchen in Karlsruhe gewesen. Fudge gemacht. Viel gekocht. Eine DVD geguckt (&#8220;Johnny English, jetzt erst recht&#8221;&#8230;.hum, naja). Tagebuch und einen Brief geschrieben. Weitere Renovierungs- und Entrümpelungspläne geschmiedet. [Bewegt] Jeden Tag meine 5 bis 10 km geradelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Wetter] Grau und regnerisch. Irgendwie trübe.</p>
<p>[Gemacht] Sehr viel genäht &#8211; ich glaube, ich bin da <em>etwas</em> obszessiv. Ein bißchen in Karlsruhe gewesen. <a href="http://www.schlampengoettin.de/2012/05/erdnusfudge/">Fudge</a> gemacht. Viel gekocht. Eine DVD geguckt (&#8220;Johnny English, jetzt erst recht&#8221;&#8230;.hum, naja). Tagebuch und einen Brief geschrieben. Weitere Renovierungs- und Entrümpelungspläne geschmiedet.</p>
<p>[Bewegt] Jeden Tag meine 5 bis 10 km geradelt, außerdem ein bissel Yoga und Armtrainer. Aber durch das viele Nähen und Abstecken bin ich trotzdem nett verspannt.</p>
<p>[Gehört] Letzte Instanz (aber nur das Album &#8220;Kalter Glanz&#8221;&#8230;.alles, was danach kam, fand ich doof). XPQ-21. Mariee Sioux. Den Soundtrack von &#8220;Winter Passing&#8221;. Donna Leon: Sanft entschlafen.</p>
<p>[Gelesen] Mal wieder Susun S. Weed: HealingWise.</p>
<p>[Getrunken] Vor allem Leitungswasser, aber auch ein bissel Darjeeling und einen Bubble Tea.</p>
<p>[Gegessen] RhabarberKompott. Baguettes mit Tomaten und vielen Jalapeño-Scheibchen. Brennesselcremesuppe. ErdnußFudge. Türkische Pizza, Vollkornversion. Salat. Insgesamt war das Wochenende mal sehr süß, ausnahmsweise.</p>
<p>[Gedacht] Ich bin ja nun echt keine Vorzeigegärtnerin, aber es ist erstaunlich, wie viele Namen von Zierpflanzen ich dennoch kenne (wir haben nämlich entdeckt, daß wir Akelei im Garten haben).</p>
<p>[Gelacht] Über ein paar sehr süße Sachen, die mein Sohn gesagt hat &lt;3</p>
<p>[Gefreut] Ich habe eine Flockenquetsche geschenkt bekommen und flocke jetzt so ziemlich alle Getreidesorten, die wir im Haus haben. Liebe kleine Eule, ich danke Dir nochmal ganz herzlich &#8211; Du hast uns alle total happy gemacht! Und über ein schönes Telephonat hab ich mich auch gefreut &#8211; das will bei mir Telephonphobikerin schon was heißen^^</p>
<p>[Geärgert] Über nichts.</p>
<p>[Gelernt] Wie frau relativ einfach Flying Geese nähen kann, ohne das Rumgestümpere mit verzickten Dreiecken. Dafür gibt&#8217;s sogar mehrere Methoden, aber da ich gerade mit Jelly-Roll-Strips arbeite, die alle auf 2 1/2&#8221; vorgeschnitten sind, kommt hier die Jelly-Roll-Flying-Geese-Version:  ein Rechteck von 2 1/2 x 4 1/2&#8221; und zwei Quadrate à 2 1/2&#8221; zuschneiden. Bei beiden Quadraten die Diagonale auf der linken Stoffseite einzeichnen (ich nehme dafür einen sehr weichen Bleistift und natürlich ein Lineal). Das erste Quadrat so rechts auf rechts auf das Rechteck legen, daß dessen rechte Seite bedeckt ist und die eingezeichnete Diagonale von der Mitte oben in die rechte untere Ecke verläuft. Auf der Diagonalen nähen, dann bügeln. Nun das zweite Quadrat rechts auf rechts auf die linke Hälfte des Rechtecks nähen, so daß die Diagonale diesmal von der Mitte oben in die linke untere Ecke verläuft. Wieder nähen und bügeln, feddisch. Ich spar mir auch das Wegschneiden der zwei eigentlich überflüssigen Stofflagen, weil die Gans dadurch stabiler wird.</p>
<p>[Gekauft] Eichblattsalat und Rhabarber.</p>
<p>[Spirituelles] Meditiert. Und mich dabei gefragt, ob&#8217;s das ist, was ich brauche. Hm.</p>
<p>[Und sonst so?] Schatz, isch hab Rücken.</p>
<p>[Ausblick auf die nächste Woche] Drei Termine, eigentlich ist mir das zuviel. Aber trotzdem freu ich mich auf alle drei. Hoffentlich meine Blöcke für den JellyRollQuilt (er braucht einen Namen!) piecen.</p>
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		<title>:: ErdnußFudge ::</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 17:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amala Krähenfeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;ist auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, zu widerlegen, daß Veganerinnen sich gesund ernähren Das Originalrezept ist &#8211; wieder einmal &#8211; von Celine Steen und Joni Marie Newman. Hier kommt unsere Version: 250 g Erdnußcreme, 250 g Vollrohrzucker, 4 EL gesalzene und geröstete Erdnüsse (grob gehackt) und 60 ml Kokosmilch in einer Casserole unter ständigem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ist auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, zu widerlegen, daß Veganerinnen sich gesund ernähren <img src='http://www.schlampengoettin.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0157-800x536.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6320" title="SONY DSC" src="http://www.schlampengoettin.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC0157-800x536-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Das Originalrezept ist &#8211; wieder einmal &#8211; von Celine Steen und Joni Marie Newman. Hier kommt unsere Version: 250 g Erdnußcreme, 250 g Vollrohrzucker, 4 EL gesalzene und geröstete Erdnüsse (grob gehackt) und 60 ml Kokosmilch in einer Casserole unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und solange weiterköcheln und -rühren, bis die Masse andickt. Sofort in eine kleine, geölte Gratinform geben. Abkühlen lassen, dann 30 min. tiefkühlen und in Stücke schneiden. Im Kühlschrank aufbewahren.</p>
<p>Dagegen kann der altbekannte Erdnußriegel echt mal abstinken. Yum!</p>
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