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Kategorie: Zaubergarn & Sticheleien

:: Stoffe färben – 1. Versuch mit Pflanzen ::

Ich habe bisher noch nie Stoffe gefärbt, die Experimente mit Batikkram und Chlorreiniger in meiner Jugend mal außen vor :mrgreen: Entsprechend unprofessionell unvoreingenommen bin ich an die Sache rangegangen: Wasser mit Pflanzenzeug drin aufkochen, Stoffe dazu, ziehen lassen, fertig. Wie man das eben bei guten Süppchen so macht. Das Ergebnis:

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Von links nach rechts: schwarzer Tee, Zwiebelschalen kurze Ziehzeit, Zwiebelschalen lange Ziehzeit, Kurkuma, Brennessel lange Ziehzeit, Brennessel kurze Ziehzeit. Und unten ein Stück des Ursprungsstoffs in Reinweiß.

Die Stoffe sind alle etwas unregelmäßig gefärbt, haben dadurch leichte Struktur – gefällt mir richtig gut. Was mal daraus werden soll, weiß ich noch gar nicht. Jedenfalls habe ich Blut geleckt und möchte mich demnächst etwas eingehender mit dem Färben von Stoffen befassen. Siebdruckverfahren finde ich auch total spannend. Mal sehen, wo das endet ;)

Amala Krähenfeder, 02.05.2013, 13:38 | Abgelegt unter: Machungen,Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 11 Kommentare

:: éoris Quilt ::

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Für ihre wunderschönen Illustrationen hat sich éori neben einem Belegexemplar meines Buchs einen Quilt gewünscht – einen Wunsch, den ich ihr nur zu gern erfüllt habe. Und weil der Quilt allein nicht stehen kann – wie meine Mama immer gesagt hat – habe ich noch eine Kissenhülle im Dresden-Plate-Muster gemacht.

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Vital Statistics: der Quilt ist ca. 54 x 48” groß, genäht aus Moda-Stoffen der Kollektion Château Rouge / French General, gequiltet in Wellen. Das Kissen mißt 16 x 16”; der Hintergrund besteht aus japanischem Leinen.

Amala Krähenfeder, 01.05.2013, 13:38 | Abgelegt unter: Mein Buch,Täusche,Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare

:: One Sweet Pear ::

…ist der Titel meines MiniQuilts für die Nadelwelt.

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Ich gebe zu, daß ich mit diesem Quilt meine liebe Not hatte. Das Format (20 x 45 cm) wie die Farbvorgabe (“Blau mit Blitzer”) waren nicht meins – ich mußte sogar die anderen Frauen aus meiner Patchworkgruppe um blauen Stoff bitten, im Tausch. Die Idee mit der Birne kam mir spontan. Ich wollte, daß man den Quilt anschaut und irgendwie über das Stück Obst grinsen muß.

That’s the story, morning glory.

Amala Krähenfeder, 01.05.2013, 12:05 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

:: Bija / Samen / ArtQuilt & Nadelwelt 2013 ::

Nachdem ich letztes Jahr nicht so begeistert war von der Nadelwelt, weil Ausstellung und Verkauf extrem Fassett-lastig waren, wurde ich dieses Jahr absolut reich entschädigt. WOW! WOW! WOW! Ich bin noch ganz high von den ganzen Farben, Formen, Texturen und Inspirationen. Sobald ich die Augen schließe, ploppen vor meinem geistigen Auge Quiltideen auf, die ich dann ganz fleißig zu skizzieren versuche, damit sie mir nicht wieder entfleuchen. Eins ist mir heute klar geworden: mein weiterer Patchwork- & Quiltweg führt weiter hinein in den Bereich der ArtQuilts, des Selbergestaltens von Stoffen, des Spiels mit Texturen und Materialien. Gebrauchsquilts in allen Ehren, aber so beflügelt habe ich mich selten zuvor gefühlt.

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Die diesjährige Nadelwelt ist aber auch deswegen etwas Besonderes für mich, weil sie die erste Expo ist, bei der ich zwei Quilts von mir ausstelle. Ich habe ja immer mal wieder davon geschrieben und Euch versprochen, Bilder zu zeigen. Zumindest erstmal von dem einen, meinem Hauptwerk. Here we go :)

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Dieser Quilt heißt “Bija / Samen” (leider steht am Schild “Beja”…) und – wie könnte es anders sein? – ist ein Yoga-Quilt. Oder ein vom Yoga inspirierter Quilt. Bija, darüber schrieb ich hier schonmal, bedeutet “Samen”. Dieser Samen, den ich auch God nenne, wird von dem Oval symbolisiert, das ich hinter den schwarzen Stoff gelegt und dann von oben freigeschnitten habe. God als Urgrund, God als das, was dahintersteckt. Urmaterie. Anfang und Ende. Alles.

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God findet sich wieder in allen Log-Cabin-Blöcken, die in ihrer Gemeinschaft einen Hügel bilden. Das, was uns inspiriert, was uns am Leben hält, unser Mut, unser Prana, unsere Lebensfreude – das ist God in uns. Und noch so viel mehr. Auf dieser Gemeinschaft wurzelt ein Baum, auch entstanden aus dem Bija. Er verbindet oben und unten, die Menschen und God. Ich dachte an den Bodhi-Baum Buddhas, an Yggdrasil, an den Mallorn der Elben. Gleichsam reckt sich der Baum God wieder zu, strebt an seinen Ursprung zurück – das ist spirituelle Sehnsucht, Wegfindung, Selbstfindung, Godesbewußtsein.

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Und dann der schwarze, leere Raum. Wochenlang habe ich mit ihm gehadert. Aber er blieb. Die Schöpfung braucht die Leere, die Dunkelheit, die Zeitlosigkeit.

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Mehr als alle Worte, die ich seit Januar über meinen ganz persönlichen Yoga-Prozeß geschrieben habe, sagt dieser Quilt, was ich eigentlich meine. Allein mit mir sein, in God bin ich doch nicht allein. Wohin ich mich auch wende, God ist schon da. Und da ist all die Schönheit, die da blüht und knospt und God entgegenwächst, wie auch ich in mir Schönheit und Lebensfreude und Sehnsucht finde und die Gewißheit, selbst im Alleinsein bin ich nicht allein.

Vital Statistics: 70 x 105 cm (ja, diesmal metrisch) groß. Komplett aus Batikstoffen genäht und appliziert. Applikationen aus ArtYarn von Mrs Fadenwirkerin. Highlights aus Diamond-Stoffmalfarbe, Perlen diverser Farben und Wasserfarbe.

P.S. für “Beutezug”-Neugiernasen: ich habe mir Patchwork-Professional-Magazine und Supplies für’s ArtQuilten gekauft (Farbe, Blattmetalle und Co.). Keinen Stoff! ;)

Amala Krähenfeder, 26.04.2013, 21:30 | Abgelegt unter: SchaMagisches,Yoga,Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare

:: Birds And Berries ::

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Schon letztes Jahr irgendwann hatte ich mir ein Charm Pack der Serie “Birds And Berries” von Lauren und Jessi Jung (Moda) gekauft, aus dem ich eigentlich eine Kniedecke nähen wollte. Daraus geworden ist nun jedoch eine frische Frühlings- & Sommertasche, in die ich total verknallt bin <3 Allerdings, für die Stoffe einen passenden Uni zu finden, war trotz meines riesigen Stashs nicht einfach. Die Tasche ist ziemlich geräumig: 1 Liter Wasserflasche, Photoapparat mit großem Objektiv, Krimskramstäschle, Portemonnaie und TaTüs passen locker rein, dadrin hätten sicherlich auch noch ein Wurfzelt und ein Handtuch Platz :mrgreen:

Amala Krähenfeder, 21.04.2013, 11:54 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

:: Kraftbeutel ::

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In einer Gruppe von Frauen wollen wir füreinander Kraftbeutel befüllen. Jede von uns hat sich ein Thema ausgesucht, das sie über einen längeren Zeitraum begleitet, und die anderen werkeln oder finden dazu einen Gegenstand, der dann in den Kraftbeutel der entsprechenden Teilnehmerin wandert.

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Der Stoff für meinen Beutel erinnert mich an japanische Tätowierungen und paßt somit ganz wunderbar zu meinem Thema: Transformation. Außerdem konnte ich direkt ein bißchen mit der Glitzer-BlingBling-Farbe vom Stoffmarkt experimentieren :) Ich freue mich riesig auf dieses Projekt!

Amala Krähenfeder, 07.04.2013, 13:06 | Abgelegt unter: Gynozentrisches,SchaMagisches,Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

:: Mein RowRobin-Top ::

Am Tag der ersten Krokusblüte ist mein RowRobin-Top nach ungefähr einem Dreivierteljahr zu mir zurückgekommen. Das Thema, für das ich mich letztlich entschieden hatte, ist Teegeschirr. Offenbar hat das keine verwundert^^

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Die meisten meiner Mitnäherinnen waren von meiner Stoffwahl überrascht – ich übrigens auch! :D Es war ein Spontankauf, weil ich die Muster und Farben so fröhlich fand. Die Unis sind von Classic Cottons, die bedruckten Stoffe von Northcott, aus der Serie “Zazzle” von Mark Lipinski.

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Die oberste Reihe ist von mir, dann folgen die Reihen von Maritom, Nähnadel, Stephanie, Miss Maus und Allysonn.

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Ich bin absolut begeistert und liebeliebeLIEBE das Top. Vielen Dank an meine RowRobinas! Ihr seid spitze!

Amala Krähenfeder, 31.01.2013, 12:39 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

:: FreihandQuilten, die Erste ::

Meine alte Nähmaschine hatte bereits eine FreihandQuiltFunktion, die ich genau einmal ausprobiert habe, um ein Tischset zu quilten. Daß es nicht so recht geklappt hat, lag wohl an mehreren Faktoren. Zum einen habe ich damals gerade seit einer Woche genäht und war vermutlich ein wenig zu perfektionistisch, ähem. Zum anderen hatte ich noch kein besonders gutes Gefühl für die Maschine oder dafür, wie sich Stoff, Faden und Nadel verhalten. Und letztlich fehlte mir auch einfach der Mut, unter Umständen ein bißchen Stoff zu vermurksen – damals hatte ich ja auch noch keinen so ausufernden Stash wie heute.

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Mit meiner neuen Pfaffi kann ich jetzt ebenfalls freihandquilten, und da ich inzwischen genug “Reste” und ein gutes Gefühl für Stoff, Faden und Nadel habe, habe ich mich gestern zum ersten Mal seit über vier Jahren wieder drangewagt. Auf obigem Werkstück ist ganz gut zu erkennen, in welcher Reihenfolge ich die Pebbles gequiltet habe. Die kleinen Steinchen in der Mitte waren die ersten, noch zaghaft und teilweise ziemlich unkoordiniert. Die großen Schwarzen an der rechten Seite und unterhalb der Kleinen waren schon mutiger und die Violetten, links im Bild, sehen so aus, wie ich es wollte. Das Quilting hat dem Stoff eine sagenhafte Textur verpaßt. Mein Mann meinte spontan, es sähe aus wie Krokodilhaut, und tatsächlich ist der 3-D-Effekt schön ausgeprägt. Das freut mich vor allem deswegen so bannig, weil ich doch gerade an meinem NadelweltQuilt arbeite und ich mir das FreihandQuilten dabei zunutze machen kann <3

Was ich bisher von der Pfaff Quilt Expression 4.0 gesehen habe, ist wunderbar. Eine leistungssstarke und dabei überaus gutmütige Maschine, die tatsächlich intuitiv zu bedienen ist und auch noch Laut gibt, wenn etwas nicht stimmt. Die Bernina hatte nur eine Fehlermeldung, nämlich das Symbol zweier verhakter Zahnräder, wenn irgendwas nicht stimmte; da konnte frau dann selbst schauen, wo das Problem lag. Die Pfaff meldet klar und deutlich, was los ist, z.B. “Bitte entfernen Sie das Fadenknäuel unter der Stichplatte” oder “Freihandfunktion eingeschaltet”. Das Spulen und Einfädeln funktioniert tadellos, ich hätte mir nur gewünscht, daß der Fadenhalter oberhalb der Nadel ein bißchen besser zu erreichen wäre (ideal wäre, wenn er genau auf der gegenüberliegenden Seite angebracht wäre). Der automatische Fadenabschneider funktioniert super und anders als die Bernina näht die Pfaffi danach einfach fröhlich geradeaus, ohne irgendwelche Vernähstiche, die niemand angewählt hat. Ich bin total happy :D

Amala Krähenfeder, 26.01.2013, 14:28 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

:: Craft From My Stash: Scrappy Bag ::

Wie ich neulich in meinem WochenRückblick schon schrieb, möchte ich in diesem Jahr vermehrt Projekte aus bereits vorhandenen Stoffen nähen. Eigentlich nicht deswegen, weil ich eine große Auswahl an verschiedenen Stoffen schlecht fände oder weil mein Lagerraum knapp würde, sondern weil es immer wieder neue tolle Stoffe gibt, auf deren Kauf ich nicht verzichten mag, weil ich denke, daß ich ja eigentlich genug Stoffe habe. Meinen Stoffberg abzubauen, leistet also nur vollkommen egoistischen Motiven Vorschub^^

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Mein erstes ResteProjekt in diesem Jahr ist eine Henkeltasche, die grob der Anleitung von Jenny Doan folgt. Die Pinwheels habe ich aus Stoffen der Kollektion “Château Rouge” von Moda gemacht, aus denen ich einen Tauschquilt genäht habe (den kann ich Euch erst zeigen, sobald meine Tauschpartnerin ihn hat). Henkel und Boden bestehen aus einem Rest japanischen Webstoffs, den ich auch für meinen LotusQuilt genommen habe.

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Die Tasche ist groß genug für Din A4-Sachen und durch den recht breiten Scheinboden paßt neben Portemonnaie, Buch und Taschentüchern sogar noch meine große 1-Liter-Wasserflasche mit rein. Sie ist die erste Tasche, die ich für mich genäht habe, die nur recht kurze Henkel hat. Einziger Nachteil: ich muß sie, wenn ich im Rolli unterwegs bin, auf dem Schoß halten und kann sie nicht hinten an die Griffe hängen. Aber dafür ist sie vorm Hintergrund meines schwarzen Mantels auch besonders gut zu sehen :)

Mein nächstes ResteProjekt ist schon in Arbeit: ein Quilt für die Nadelwelt. Darüber berichte ich demnächst mal ausführlich.

Amala Krähenfeder, 15.01.2013, 15:13 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare

:: Keine Bernina mehr ::

Erstmal möchte ich Euch allen dafür danken, daß Ihr die Freude über den Kauf meiner Bernina-Nähmaschine mit mir geteilt habt <3 Aber ich habe die Maschine heute wieder zum Händler zurückgebracht. Hier kommen die Gründe dafür:

  • sie hat keinen Garnrollenhalter für große Cones, so daß ich diese auf den Tisch stellen mußte oder mir einen Garnrollenhalter separat hätte kaufen müssen
  • der Fußanlasser ist sehr hoch und daher für mich schwer zu bedienen. Theoretisch könnte ich in diesem Fall die Handsteuerung benutzen, doch diese reagiert verzögert, so daß punktgenaues Stoppen nicht möglich ist
  • wenn ich den automatischen Fadenabschneider benutzt habe, vernäht sie danach den nächsten Nahtanfang – selbst wenn ich diese Funktion abgestellt habe
  • der wichtigste Rückgabegrund: sie schafft es nicht, einfach nur punktgenau geradeaus zu nähen. Also, das glaubt mir jetzt kein Mensch, aber mein TechnikCrack-Ehemann und ich saßen an sechs Abenden mehrere Stunden davor und haben ALLES versucht, um einfach eine simple Geradeausnaht hinzubekommen und es ging nicht. Gar nicht. Dafür waren die Fehler, die die Maschine produziert hat, wirklich kreativ: Oberfaden nach hinten durchziehen, Oberfaden abschneiden, Fadennester (“Bulks”) an jedem Nahtanfang nähen, krumpelige Nahtenden. Punktgenaues Arbeiten, wie ich es z.B. für meine Applikationen brauche, ist absolut nicht drin. Ich muß raten, wo ich wohl den Stoff treffe, aber mit Komfort und Nähvergnügen hat das nix zu tun
  • das Touchdisplay soll “intuitiv” zu bedienen sein – da habe ich mich wohl immer wieder intuitiv verirrt…
  • mehrere Stofflagen wie frau sie z.B. beim Annähen von Bindings hat, kann die Maschine nicht nähen. Dazu mußte ich an jeder Ecke den Oberstofftransport aus- und nach der Ecke wieder einschalten – absoluter Krampf! Ich glaube, eine Tasche zu nähen, so mit Vlies und x Lagen und so, hätte mich den Rest meiner Nerven gekostet…

Unterm Strich hatte ich mit dieser Maschine nur Frust und zwei gediegene Heulanfälle, weil es sich wirklich so angefühlt hat, als hätte ich noch nie in meinem ganzen Leben genäht und säße nun vor einer Industrienähmaschine mit einer Milliarde Zahnrädern, Knöpfen und Funktionen.

Also habe ich die Scheidung eingereicht und nähe jetzt wieder glücklich und genußvoll mit meiner alten, gutmütigen, punktgenauen, oberstofftransportfreudigen Pfaffi. Und natürlich habe ich sie zu Beginn erstmal ganz doll geherzt, wie sich das gehört.

Amala Krähenfeder, 10.01.2013, 20:23 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 9 Kommentare
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