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Kategorie: Zaubergarn & Sticheleien

:: Tante Anna auf Hoccaido ::

Und was macht Tante Anna da? Natürlich Urlaub!

Genäht aus japanischen Stoffen. Selber Schnitt wie letztes Mal.

Frischer Wind zu Imbolc.

Amala Krähenfeder, 02.02.2012, 12:51 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: Der Rosen- & HimbeerQuilt ::

…ist aus einer Moda-Jelly-Roll und grauem Uni entstanden. Mal ein ganz anderes, wilderes Muster.

Gequiltet diagonal in Random-Lines. 56 x 43” ( ca. 142 x 110 cm) groß. Rückseite aus schwarzem Kuschelfleece. Maschinenwaschbar bei 30° C.

Aufgrund seiner Größe eignet er sich als Kniedecke, als Sesselüberwurf oder als Highlight auf Bett und Sofa.

Ich würde ihn gern verkaufen oder vertauschen – falls eine Interesse hat, bitte Mail an amala ät schlampengoettin de.

Edit: dankeschön, der Quilt ist vertauscht :)

Amala Krähenfeder, 31.01.2012, 17:57 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

:: Deckchen vom Sohn ::

Am Wochenende haben mein Sohn und ich zusammen genäht. Seit seinem ersten Projekt hat sich bereits eine Menge verändert. Die Nähmaschine war am Anfang eine unbekannte Größe, die komische Sachen (und seltsame Geräusche) gemacht hat, die er nicht logisch oder einleuchtend fand. Da kam es vor, daß er zu arg am Nähgut zog, was die Naht verrutschen ließ, oder daß er zu sehr am Faden riß, bis dieser aufgab. Das hat sich komplett geändert; er kriegt jetzt richtig Gefühl für seine kleine Janome.

Wir haben ein Deckchen in der Quilt-As-You-Go-Methode genäht, also die Stoffe direkt auf das Vlies aufgenäht und es später mit Rückstoff verstürzt. Ich habe nur eins gemacht: die knappkantige Verschlußnaht, die einmal rungsum läuft. Alles andere – incl. Stoffe aussuchen, bügeln, nähen, Zierstich, wenden, Perle aufnähen etc. – hat mein Sohn gemacht. Mit viel Liebe. Und wirklich superakkurat *vor Stolz platz*

Amala Krähenfeder, 30.01.2012, 18:21 | Abgelegt unter: FamilienLeben,Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

:: “Teebeutel”: Lunchbag-Tutorial ::


Regelmäßig treffen mein Mann und ich uns in seiner Mittagspause, um gemeinsam zu essen. In der Regel bereite ich dafür Brote, einen Rohkostsalat, Obst und ein Getränk vor, was alles in einer Tasche transportiert werden muß, da wir meist in die Natur fahren und da picknicken (wenn es kalt ist, notfalls im Auto).

Dafür habe ich nun diesen “Teebeutel” genäht (Ode an die kleine Thermoskanne voller Tee, die wir mitnehmen), einen Lunchbag. Er bietet genug Platz für zwei Brotdosen, besagte Thermoskanne, ein bißchen Obst und sogar Besteck.

Ich habe ein Tutorial dazu gebastelt, auch als Dankeschön für all die Freebies, in deren Genuß ich schon gekommen bin. Wenn eine von Euch den Teebeutel nachnäht, würde ich mich riesig darüber freuen, wenn Ihr mir ein Bild von Eurem fertigen Lunchbag an amala ät schlampengoettin.de schicken würdet :) Ich wüßte außerdem gern, wie verständlich und auch anfängerinnentauglich mein Tutorial ist – falls Ihr dazu eine Meinung habt, würde ich mich freuen.

Den genauen Materialbedarf kann ich nicht wirklich angeben, weil das Tutorial sozusagen beim ersten Lauf entstanden ist. Ich bin viel zu faul, um neue Schnitte mit Nesselstoff vorzunähen *ähem* Die Bilder hier zeigen also den Prototypen. Der Lunchbag ist ideal dazu geeignet, Reste zu verwerten. Ich habe Patchworkstoffe und Leinen vernäht, aber eigentlich funktioniert alles, was mit Nadel und Faden bearbeitet werden kann. Könnte mir z.B. vorstellen, daß der Teebeutel total hübsch mit alten Kartoffel- und Kaffeebohnensäcken ausschauen würde. Ihr braucht also Stoffe für die Außen- und Innenseite, für die Griffe und die Besteckaufbewahrung, außerdem Thermolam als Futter, rund 50 cm (Häkel)Spitze und natürlich das übliche Näh-Equipment.

Den Schnitt habe ich mir auf dicker Malerfolie erstellt. Die läßt sich gut mit einem Edding bemalen, ausschneiden und aufbewahren (dazu falte und loche ich sie und hefte sie dann in einem Ordner ab). Wenn Ihr auf Vergrößern klickt, könnt Ihr die Maße ablesen, und dann entsprechend eine Schnittvorlage konstruieren (Vorlage ohne Nahtzugaben). Mit Hilfe der Vorlage schneidet Ihr jeweils zwei Stücke Thermolam und Innenstoff MIT Nahtzugaben aus.

Außerdem braucht Ihr für die Henkel zwei Stücke Stoff à 14 x 4”.

Da ich bei der Gestaltung der Taschenaußenseiten einige Reste verwenden wollte, habe ich die Thermolamteile direkt benäht. Vorteil: ich verschwende praktisch nix, gestalte “as I go” und quilte direkt mit.

Für die Rückseite habe ich einen Rosenbordürenstoff und Leinen verwendet. Den Rosenstoff habe ich oben auf’s Thermolam gelegt und ihn leicht mit Sprühkleber fixiert. Den Leinenstoff habe ich recht auf rechts auf den anderen Stoff gelegt und zwar so, daß die Kante, an der ich nähen will, bündig liegt. Guckt Euch das Bild an, das erklärt es viel einfacher. Absteppen, bügeln und dann die Stoffe auf die Größe des Thermolams zurückschneiden. Sieht dann so aus:

 

Zum Quilten habe ich mir zarte Hilfslinien mit Bleistift gezogen. Quilten und Fäden wo nötig vernähen (will sagen: Fäden, die am Taschenrand enden, schneide ich einfach ab).

Für die Gestaltung der Vorderseite habe ich Stoffstücke von 4 1/2” Breite und mit unterschiedlichen Längen zu einem Streifen aneinandergenäht, gebügelt und dann mit Sprühkleber auf der rechten Seite des Thermolamstücks für die Taschenvorderseite fixiert. Dann wieder Leinen wie bei der Rückseite bündig auflegen, absteppen, bügeln und anschließend im Bereich der bunten Stoffe nach Belieben quilten.

Für den “Teebeutel”-Schriftzug habe ich ein Stück Butterbrotpapier verwendet, auf dem ich den Schriftzug vorbereitet habe. Das Papier habe ich mit Nadeln festgesteckt und die Schrift nachgenäht. Wichtig: langsam nähen und den Stich sehr klein einstellen. Wenn Ihr nicht ganz so perfekt arbeitet, bekommt es einen Hauch Shabby-Look.  Fäden vernähen und dann erst das Papier entfernen. Beide fertigen Taschenaußenseiten beiseite legen.

Für die Henkel werden die Stoffstreifen längs mittig gefaltet und gebügelt. Aufklappen. Jeweils die beiden Längsaußenseiten ein knappes 1/2” nach innen falten und wieder bügeln, das sieht dann so aus:

Jetzt wieder mittig falten, gut bügeln und beidseitig knappkantig absteppen. Die (Häkel)Spitze mittig auf den beiden Henkeln mit Stecknadeln fixieren und aufsteppen. Die fertigen Henkel sehen so aus:

Für das Besteckfach habe ich ein Stück Leinen, das von der Rückseite übrig geblieben ist, rundum erst 1/4” und dann nochmals 1/4” umgebügelt und es nur an der Oberseite abgesteppt, damit es nicht ausfranst. An der linken, der rechten und der unteren Seite habe ich es dabei direkt auf ein Stück des Stoffs für die Innenseite aufgesteppt. Damit das Besteck in der Innentasche nicht herumrutscht, habe ich vier einzelne Kammern abgesteppt (die des Teelöffels nochmal quer, damit er nicht in der Kammer versinkt):

Jetzt wird der Teebeutel zusammengesetzt. Dazu legt Ihr die gestaltete Vorderseite so vor Euch hin, daß Euch die schöne Seite anguckt. Darauf wird ein Henkel fixiert. Ich habe es so gemacht, daß die Außenkanten der Henkel jeweils 2” im Außenrand des späteren Taschenkorpus entfernt sind. Wichtig: die Henkel so auflegen, daß die (Häkel)Spitze nach unten zeigt und Euch nicht anguckt. Drauf legt Ihr das Stück Innenstoff OHNE Besteckfach, und zwar rechts auf rechts. Demnach guckt Euch vom Innenstoff die linke, “nicht-schöne” Seite an. Absteppen. Sieht dann so aus:

Dasselbe mit der Rückseite des Taschenkorpus’ und dem Innenstoff mit Besteckfach wiederholen. Wieder darauf achten, den Henkel richtig einzulegen. Alle Nadeln entfernen.


Jetzt werden die beiden genähten Teile aufgefaltet und rechts auf rechts fixiert. Achtet darauf, daß jeweils die beiden Außen- und die beiden Innenseiten sich berühren – nicht mischen :) Wichtig: besonders gründlich den Bereich abstecken, wo Außen- und Innenseite sich berühren. Wenn hier geschlampert wird, sieht frau es später ziemlich deutlich.

Jeweils die Längsseiten sowie die Taschenböden absteppen, dabei beim Taschenboden der Innenseite eine Wendeöffnung lassen. Bild vergrößern verdeutlicht, was ich meine.

Nun wird der Scheinboden genäht, indem die quadratischen Aussparungen aufgefaltet und Naht auf Naht aneinander gelegt werden. Absteppen. Sieht dann so aus:

Für alle vier Ecken wiederholen. Dann die Tasche durch die Wendeöffnung wenden. Wenn Ihr sauber gearbeitet habt, sehen die Ecken so aus:

Ecken gut ausarbeiten. Wendeöffnung abstecken und schließen. Innenbeutel in den Außenbeutel stecken. Den Teebeutel einmal ringsum am oberen Rand absteppen, das gibt Stabilität.

Tee kochen, Bütterkes schmieren und picknicken :)

Amala Krähenfeder, 28.01.2012, 14:42 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

:: SeelenfarbenQuilt ::

Mein erster Quilt in 2012 (seit November habe ich vier Quilts genäht, das finde ich mal gesondert erwähnenswert). Genäht aus der Honeysuckle-Strip-Tease-Bun von Island Batiks und weißem Uni von FabriQuilt. Das Binding habe ich aus Überbleibseln der Streifen gemacht und habe trotzdem noch einige übrig. Mal gucken, was daraus wird. Insgesamt hat dieser Quilt nur 11 Tage in Anspruch genommen – ich bin schnell geworden :)

Der Quilt ist ca. 58 x 83” groß und mit zartgelbem Polarfleece hinterlegt. Gequiltet wie immer in Random-Lines, diesmal längs. Wie frau sehen kann, wasche ich meine Stoffe nicht vor, sondern scheuche erst den fertigen Quilt in die Waschmaschine, der dadurch ein bißchen schrumpft und diesen famosen Crinkle-Vintage-Used-Look bekommt. Gefällt mir total gut, richtig gemütlich.

Mein nächster Quilt wird nochmal ein Bar-Quilt, diesmal aber nicht für mich :) Und danach wartet ein anderes Muster auf mich. Bin ganz gespannt.

Amala Krähenfeder, 26.01.2012, 13:45 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

:: Craft From My Stash III: Gewürztee-Tischdecke ::

Nachdem ich mich nicht von meiner Madras-Tischdecke trennen konnte (ich habe zwei Tage mit mir gerungen und am Ende eingesehen, daß ich das gute Stück nicht hergeben kann), habe ich kurzerhand noch eine ähnliche genäht. Intern läuft sie unter dem Namen “Gewürztee-Tischdecke”, aber ins Wanderpaket ist sie doch als Madras-Tischdecke eingegangen, weil der Anhänger schon geschrieben war. Ähem.

28 x 28” groß. Gequiltet mit Spiced-Tea-Quiltgarn (heißt wirklich so). Schokobraunes Binding. Schön. Finde ich.

Die Madras-Tischdecke ziert jetzt meinen orange-gelb-holzigen Altar und macht sich sehr fein.

Und mein SeelenfarbenQuilt ist gerade in der Waschmaschine. Bilder morgen. Mei, war ich fleißig :)

Amala Krähenfeder, 25.01.2012, 20:32 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: Der Tag des ersten Krokus’ ::

Gestern Abend habe ich angefangen, meinen Batik-Bar-Quilt zu quilten, diesmal in Längsreihen. Bin immer wieder fasziniert davon, wie einfach das mit dem Anschiebetisch geht. Heute Morgen war mein ganzes Zimmer in goldenes Sonnenlicht getaucht. Ich habe mir einen Stuhl ans Fenster geschoben und das erste Sonnenbad in diesem Jahr genommen. Die Sonne küßte meinen Quilt und brachte die Farben zum Leuchten. Seelenfarben, dachte ich.

Am Mittag hatten mein Mann und ich eine Verabredung zum Essen. Wir haben den AsiaWok im Nachbarort besucht, zum ersten Mal. Das Essen war lecker, aber das Lokal war sehr laut, grell, unfreundlich. Kein Ort zum Verweilen. Demnächst Take-Away und Essen im Auto.

Danach waren wir kurz in den Feldern. Wahnsinn, dieses Sonnenlicht! Im Januar! Am Wegrand sah ich die erste Krokusblüte des Jahres, sonnengoldgelb, putzmunter. So fühle ich mich auch. Dieser Winter hat mich nichts ausgemacht (ich glaube, es liegt am Vitamin D).

Beim Importieren dieses Bildes hat mein Rechner irgendeinen Fehler gemacht. Oben Goldruten im Sonnenlicht, unten die Schnurrhaare vom Fietz.  Zwei Dinge, die ich sehr liebe. Paßt doch.

Heute Nachmittag mische ich Tees und Gewürze, das ganze Haus duftet schon danach. Später mache ich das Quilting fertig und vielleicht das Binding. Imbolc-Gefühl. Am Tag des ersten Krokus’.

Amala Krähenfeder, 25.01.2012, 14:05 | Abgelegt unter: Machungen,Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

:: Craft From My Stash II – Tischdecke Madras ::

Diese Tischdecke ist für ein Wanderpaket bestimmt, obwohl ich sie so schön finde, daß ich sie eigentlich gern behalten würde. Vielleicht habe ich ja Glück und sie kehrt eines Tages zu mir zurück :)

Genäht habe ich sie aus Stoffen, die ich mal in einem Restepaket auf dem Stoffmarkt Holland gekauft hatte, und aus weißem Uni, der von meinem jüngsten Quiltprojekt (davon demnächst mehr) übrig ist. Das Binding ist aus einem herbstlich rot-braunem Uni. Die Farbkombi erinnert mich an meine Currymischungen: spicy, blumig, duftig, gelb-rot-braun, aromatisch. Madras eben :)

Die Decke ist ca. 28 x 28” groß. Gequiltet in Random-Lines mit gelb-goldenem Garn.

Amala Krähenfeder, 21.01.2012, 12:00 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

:: Craft From My Stash I – Waiting For Spring ::

Neulich hatte ich ein Gespräch mit einer befreundeten Quilterin und sie sagte: “stell Dir vor, ich habe etwa 20 Meter Stoff im Schrank!”. Mein Hirn versuchte krampfhaft, die darauf passende und erwartete Antwort zu produzieren – aber wie sollte die aussehen? “Was, nur so wenig?” oder “das tut mir aber leid!”? Ein wenig schwächlich brachte ich schließlich nur “ach, wirklich?” heraus (Großhirn an Mundwinkel: nicht zu arg lächeln! Wir wissen immer noch nicht, wie die gewünschte Reaktion aussieht!). Phew! Da hatte ich mich richtig entschieden, denn meine Freundin führte daraufhin aus, daß sie das Gefühl habe, schon ein bissel verrückt zu sein, mit so einem Vorrat als Stoffen, wo frau doch selbst für ganze Quilts eher kleine Mengen braucht. “Vermutlich werde ich die nächsten zehn Jahre damit hinkommen”, schloß sie dann.

Später saß ich daheim vor meinem Stoffschrank und versuchte, in Metern zu erfassen, wie viel Stoff ich habe. Absolut hoffnungslos. Ich hatte ja schon mal hier mein Stofflager abgelichtet, doch seither ist es deutlich angewachsen. Die meisten Stapel reichen inzwischen bis zum Boden des darüberliegenden Regalfachs. Während ich da so saß, sinnierte ich darüber, ob mir, die ich seit einer Weile recht radikal entrümple, das nicht alles zuviel wird mit meinem ganzen Stoff. Ob mich das nicht irgendwie einengt, zumüllt, festlegt. Die Antwort lautet: nein, nicht im Mindesten. Es macht ja gerade den Reiz von Patchwork aus, verschiedene Stoffe miteinander zu kombinieren und daraus etwas Neues zu erschaffen. Natürlich gibt es Stoffe, die mich schon so lange begleiten, daß ich sie irgendwann nicht mehr sehen kann. Seit Weihnachten habe ich dafür eine geniale Lösung: ich gebe sie an meinen Sohn weiter. Der hat sich an ihnen noch nicht sattgesehen und dementsprechend Freude am Verarbeiten.

Nichtsdestotrotz habe ich riesige Berge von Patchworkstoffen. Wohl auch dem Umstand geschuldet, daß ich in der Nähe (in wirklich sehr direkter Nähe) zu einem Patchworkstoff-Lagerverkauf lebe und dort immer erst ab einem halben Meter geschnitten wird – gefährlich, aber lohnend. Jedenfalls habe ich mir, wohl im Anhauch der aufdämmernden Großreinemachstimmung zu Imbolc, vorgenommen, in den kommenden Wochen und Monaten mehr aus meinem Vorrat zu schöpfen. Nicht um ihn abzubauen, sondern um Platz für Neues zu schaffen. Nach dem Stoffkauf ist vor dem Stoffkauf! Hin und wieder wird es also Craft-From-My-Stash-Einträge in meinem Onlinetagebuch geben, in denen ich Euch zeige, was ich aus vorhandenen Materialien genäht habe.

Heute fange ich mit einem kleinen Wandbehang an, ca. 13 x 14” groß. Der Hintergrund besteht aus japanischem Leinen, die Applikationen aus Stoffresten und Holzperlen, die Rückseite aus den Überbleibseln einer Quiltrückseite. Hängt jetzt in unserem Flur und addiert einiges an Gemütlichkeit. Ich nenne ihn “Waiting For Spring”, denn das Füchslein, das da sinnend die Augen zusammenkneift und in die Luft schnuppert, kann es kaum noch erwarten, daß Väterchen Frost weiterzieht und die ersten Blüten sich öffnen.

Amala Krähenfeder, 19.01.2012, 20:33 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: PrinzessinnenKulturtasche ::

Wenn mein Sohn zu Kindergeburtstagen von Mitschülerinnen eingeladen ist, sind die Eltern meist ratlos, was ihre Töchter sich wünschen. Ich sage dann: “übrigens – ich nähe”, woraufhin immer derselbe Wunsch geäußert wird: eine prinzessinnenhafte Tasche oder sowas in der Art. Ok. Meine Gedanken zu Prinzessinnen hatte ich schon mal formuliert, darum laß ich das hier mal, und zeige stattdessen nur die entstandene Kulturtasche. Nicht so rosa, eher lila und weinrot with a kind of understatement.

Wenn ich eine Stickmaschine hätte, hätte ich noch sowas wie “Be a princess but don’t forget to rebel” draufgestickt :mrgreen:

So hoffe ich einfach, daß sie gefällt.

Gefüllt ist sie mit mehreren Sorten Badeperlen, auch für Prinzessinnen. Und Feen.

Kopf —–> Tisch.

Amala Krähenfeder, 14.01.2012, 19:13 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar
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