Netzwirkerin.de

Kategorie: Unterwegs

:: Bergfriedhof Heidelberg ::

Der Bergfriedhof in Heidelberg wurde 1844 auf dem Gelände eines ehemaligen Weinbergs eröffnet und bis in die 1950er Jahre hinein stetig erweitert. Seither hat er seine Größe beibehalten: schlappe 15 Hektar, durch die sich mehr als 20 km Fußwege ziehen. Besonders gut hat mir übrigens das Anliegen der Gründer gefallen: die Heidelberger Bürger sollten ihr Grab an einer schönen Stelle im Grünen haben. Klar, wenn man erstmal tot ist, ist die Aussicht wirklich wichtig!

SONY DSC

Es gibt insgesamt 4 ausgeschilderte Rundwege, die den Fokus vor allem auf die Gräber prominenter BürgerInnen legen; so haben z.B. Hilde Domin, Friedrich Ebert und Robert Bunsen hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Ich muß allerdings gestehen, daß ich offenbar zu plöd oder zu plind war, deren Gräber zu finden. Naja.

SONY DSC

Ich gehe ja gern auf Friedhöfe und meine Liebsten sind der Melaten-Friedhof in Köln und der Père Lachaise in Paris. Obwohl ich mir durchaus gern die Gräber anschaue, reizt mich vor allem die Natur, die sich auf Friedhöfen scheinbar um einiges ungestörter als an anderen Plätzen innerhalb einer Stadt / einer Siedlung entwickeln kann – vielleicht weil die Leute finden, daß es sich nicht gehört, auf einem Friedhof mit Steinen nach Oachkatzerln zu schmeißen. Jedenfalls sind FriedhofsEichhörnchen immer total zutraulich.

SONY DSC

Der Bergfriedhof hat mehrere Eingänge, teils direkt mit (Behinderten)Parkplätzen anbei. In vernünftigen Abständen gibt es Informationstafeln und bei der Friedhofsverwaltung (oder wenn man Glück hat in einem Kisterl am Haupteingang am Steigerweg 20) bekommt man eine Karte.

SONY DSC

Viele Wege sind mit dem Rollstuhl gut zu befahren, allerdings gibt es auch Bereiche mit ordentlichen Steigungen + Schotter, so daß mir der Rolli durchaus mal elegant weggefitscht ist. Ein Behindertenklo gibt es leider nicht. Aber guten Service: an Wochentagen zwischen 10 und 15.30 Uhr können sich Fußlahme mit dem Friedhofsmobil kostenlos zu den Gräbern ihrer Lieben bringen lassen. Geniale Idee, finde ich.

Amala Krähenfeder, 17.06.2013, 11:59 | Abgelegt unter: Behinderung,Unterwegs | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

:: Café Habibi & Mirabai Ceiba in Darmstadt ::

Gestern war vielleicht ein schlechter Tag, um auf ein mehr oder weniger yogisches Konzert zu gehen. Ich war grantig und genervt, noch bevor ich im Auto saß. Grund dafür ist meine Erkenntnis, daß ich noch immer nicht aus voller Lunge behaupten kann, mir der Existenz Godes / Gottes / des Göttlichen sicher zu sein. Nach all den Jahren nicht. Ich erinnere mich an die beste Freundin meiner Kindertage, die in einer freichristlichen Gemeinde war, zu der ich manchmal mitging. Alle dort, einschließlich meiner Freundin, waren sich Gottes so verdammt sicher. Ich nicht. Ich saß dadrin und dachte, es wäre so toll, an Gott glauben zu können. Aber es ging nicht. Später dann kam die Göttinnenspiritualität, in der ich zumindest für einen gewissen Zeitraum Sicherheit über die Existenz der Göttin bekam – bis Anfang diesen Jahres. Ich habe darüber geblogt; im Grunde kam ich im Februar zu der Erkenntnis, daß Frau Göttin nie da war, wenn ich sie ernsthaft gebraucht hätte. Nicht mal in Form eines einfachen Gesprächs. Und so eine Beziehung mag ich nicht führen. Durch Yoga kam God in mein Leben, die Kraft, die erschafft, erhält und wieder zerstört. Damit kann ich was anfangen, aber diese Kraft ist und bleibt für mich gesichtslos. Sie ist nichts, das ich direkt ansprechen würde, an das ich mich direkt wenden würde. Sikhs sagen, God ist in allem und jenseits von allem. Wie kann ich mich dann an God wenden? Mein Mann sagt, wenn Du was von einem Baum willst, wende Dich an den Baum. Wenn Du was von God willst, wende Dich an God. Ja, klingt einfach und einleuchtend, aber wenn God alles und jenseits von allem ist, wie ist God dann definiert? Wohin wende ich mich? Nach innen? Nach außen? Ins Unendliche?

Ich analysiere. Das ist meine Art, zu denken. Ich zerlege ein Problem und – wenn ich ehrlich bin – schaffe mir dadurch drei neue. So habe ich das in Schule und Uni gelernt. Kritisch sein, zerlegen, zerdenken, kritisieren. Gestern saß ich im Auto und habe es auf den Punkt gebracht: humanistische Bildung ist Scheiße. Sie war mal gut gemeint, aber eine Bildung, die uns auf bestimmte Denkmuster festlegt, die uns ein bestimmtes Ästhetikempfinden und einen bestimmten Gottesbegriff einimpft, ist Scheiße. Woher kommt denn mein Problem, mich nicht einfach mal zu trauen, Bilder zu malen, die eben nicht dem humanistischen Kunstbegriff entsprechen? Weil ich Angst habe, vor meinem eigenen, anerzogenen Kritiker nicht bestehen zu können. Denn der legt immer noch die Maßstäbe an, die ich in der Schule ins Hirn graviert bekommen habe: Dürer und Picasso sind beide auf ihre Weise toll – ich selbst, da ich keine perfekte Ellipse zeichnen kann, nicht. Dabei finde ich Dürer und Picasso beide auf ihre Weise grauenhaft, ihre Bilder sprechen mich nicht an, sind langweilig, uninteressant und für mich persönlich komplett entbehrlich. So ist es mit vielen Dinge, die mir in meiner Schul- und Unizeit als wertvoll / wichtig / aussagekräftig verkauft wurden. Mir ist auch klar geworden, daß meine tolle humanistische Bildung es darauf angelegt hat, mich ganz gezielt in manchen Bereichen klein zu halten.

Wo war ich? Richtig, ich wollte eigentlich über einen Ausflug schreiben, aber Ihr merkt schon, daß ich immer noch voller Wut bin.

Vorm Konzert waren mein Mann und ich im Café Habibi essen. Die meisten Sachen sind vegan oder können vegan zubereitet werden. Sehr lecker! Wir hatten den Soja-Gyros-Teller mit Humus und zum Nachtisch Tiramisu bzw. Apfelstrudel.

DSC_0050 (600x800)

Nach dem Essen ging es weiter zum Veranstaltungsort, dem Ernst-Ludwig-Saal in Darmstadt-Eberstadt. Da wurde meine Wut noch größer, denn dieser Saal ist kein Stück barrierefrei. Warum mich das so wütend gemacht hat? Weil ich bei meiner Bestellung der Karten beim SatNam-Versand extra nachgefragt hatte, ob der Veranstaltungsort barrierefrei sei, weil ich nämlich gehbehindert bin. Die Leute von SatNam hatten mir nicht geantwortet, was ich als einen beschissenen Kundenservice empfinde, zumal wenn die Kundin auch noch drauf aufmerksam macht, daß sie im Rollstuhl sitzt. Fuck off! Nun bin ich in der Lage, ein paar Schritte zu gehen, was es mir überhaupt erst möglich machte, das Konzert, für das ich im Voraus bezahlt hatte, zu besuchen. Aber die Toiletten befinden sich im UG und dahin führen rund 20 Treppen. Und das tut einfach weh. Als das Konzert also endlich losging, war ich genervt und hatte Schmerzen. Ganz toll.

Bei allem Grant, die Musik war wunderbar. Der eigentliche Gastmusiker des gestrigen Abends, ein Cellist aus den USA, war auf der Reise leider krank geworden, so daß ein anderer Musik aus Regensburg ganz spontan eingesprungen war – ohne auch nur eine einzige Probe. Es war fabelhaft – was für ein Talent! Angelika und Markus sind unheimlich sympathisch und es war wirklich ein Genuß, ihnen zuzuhören und zuzusehen.

DSC_0054 (800x600)

Jetzt kommt wieder Grant. Ich fand es absolut nervtötend, daß die Leute um mich herum lauthals mitsangen, schief und nicht schön. Meine Güte, ja, wir machen alle Yoga. Wir sind alle Oberyogis und Superyoginis (und deswegen müssen wir auch im Lotussitz auf den gar nicht dafür ausgelegten Stühlen sitzen, genau). Aber können wir verdammt nochmal nicht einfach die Fresse halten, wenn wir auf einem Konzert sind? Offenbar nicht. Das schräge Gesinge hat mich wirklich total abgeturnt. Und wieso kriegen Eltern ihre Kinder nicht dazu, während der Konzerts die Klappe zu halten, bei Songs nicht dazwischenrufen, und nicht durch den Saal zu geistern?! Boar. Ich hab’s immer gewußt, ich bin eine autoritäre Mutter, die der freien Entfaltung ihres Kinds massiv im Weg steht. An Skurrilitäten hatte der Abend noch so einiges auf Lager. Beispielsweise finde ich es total strange, wenn 100 Leute Oshun anrufen, weil das ja so schön ist, das Lied und die Bewegungen dazu. Daß Oshun dann auch tatsächlich kommt und tatsächlich was tut, haben die gar nicht auf dem Schirm. Oder die ständige Aufforderung, unsere Herzen zu öffnen. Und dann? Mit einem offenen Herz ist es nicht getan. Tatsächlich glaube ich, den meisten täte es mal gut, Grenzen aufzubauen, anstatt sich noch weiter zu öffnen. Besonders merkwürdig war, daß nach den Liedern absolutes Schweigen im Saal herrschte. Niemand klatschte, niemand regte sich. Irgendwann fragte Markus in die Stille hinein: “Seid Ihr noch da?” – Stille. Ich (laut): “Also, ich fand’s super!”. Als ich dann direkt zu klatschen anfing, klatschten auch die anderen mit. Leute, Leute.

Auf der Rückfahrt habe ich darüber nachgedacht, was genau mich so wütend gemacht hat. Mich ärgert die Nullreaktion seitens des SatNam-Verlags. Für mich ist das eine Form von Diskriminierung, von Nicht-Achtung meiner Grenzen. Vielleicht interpretiere ich zuviel rein, aber steckt da mal wieder die weit verbreitete Auffassung dahinter, daß Behinderte keine Yoginis sein können? Oder Yoginis nicht behindert? Ich bin gestern so oft so schräg und blöd angeglotzt worden von den ganzen Vorzeigeyoginis dort – alle schlank und walla-walla und yogi-chic, ich hingegen übergewichtig mit Gehstock und offensichtlichen Bewegungsproblemen -, daß mich das dünnhäutig gemacht hat. Wie Ende 2011, als ich eine Yogalehrerin suchte und mir alle entgeistert mitteilten, daß ich mit Behinderung kein Yoga machen kann. Bullshit. Ich wette, ich mache öfter Yoga als die Vorzeigeyogisten. Mich ärgert, daß es für Übergewichtige keine anständige Yogakleidung gibt, und wenn ich Klamotten nähen könnte, dann würde ich ein Label dafür gründen. Yogaklamotten für dicke Menschen, mit extrastabilen Yogamöbeln, extrabreiten Yogakissen und so. Das ist ne echte Marktlücke.

Meine Wut hält mir einen Spiegel vor, das ist mir klar. Das ist auch ok so. Ja, ich bin wütend darüber, behindert zu sein. Behindert sein ist Scheiße. Meine Behinderung hat mir Übergewicht beschert. Ich arbeite daran, aber das ist auch schon alles, was ich tun kann. Amputiertes Gewebe wächst nicht wieder an. Versteifte Gelenke werden nicht wieder beweglich. Mir ist klar geworden, daß ich mit God wegen meiner Behinderung zürne. Ich hasse God dafür. Es ist eine Frage der Perspektive, das ist mir klar, denn ich könnte ja auch sagen: God hat mir das Leben gerettet und toll, daß ich überhaupt überlebt habe. Vielleicht ist das der Casus Knacktus. Ich wollte gar nicht überleben. Immer wieder höre ich von Leuten, daß sie mich für meine Power bewundern. Dafür, daß ich weitermache, daß ich mich nicht in die Behinderung reinbegebe und Däumchen drehe. Das kann ich gar nicht. Ich empfinde mich nicht als behindert. Ich finde, die Welt ist behindernd. Sie ist diskriminierend und verletzend. Yoga ist gerade modern. Yoga ist clean und gesund und schön – alles, was ein übergewichtiger, vernarbter, amputierter Körper nicht ist. Aber ich lebe. Ich bin da und nehme meinen Raum ein, so wie ich halt bin. Es tut weh, immer wieder schräg beäugt zu werden. Es tut weh, ungläubig-spöttische Blicke zu kassieren, wenn ich sage, daß ich Yoga mache, daß ich Yoga-Lehrerin werden will. Gerade für die übergewichtigen, behinderten Menschen will ich das werden. Für Menschen, die sich nicht trauen, in eine “normale” Yogaklasse zu gehen. Die sich schämen, weil ihr Selbstbild nicht dem Ästhetikempfinden der humanistischen Bildung entspricht. Tatsache ist, ich habe kein Geld dafür, mich zur Yoga-Lehrerin ausbilden zu lassen. Noch nicht. Ich kann nicht arbeiten, ich verdiene kein Geld. Aber eines Tages werde ich das schaffen, egal wie. Ich will, daß mehr Menschen sich trauen, denn Yoga ist wundervoll. Ich will, daß mehr Behinderte und Übergewichtige sich integriert fühlen, nein, daß sie integriert SIND. Vielleicht ist das mein Weg zu God. Ich weiß es nicht.

Ja, gestern war ein schlechter Tag für sowas. Musik toll, Essen toll, der Rest war Scheiße.

Amala Krähenfeder, 31.05.2013, 14:11 | Abgelegt unter: Behinderung,Unterwegs,Yoga | RSS 2.0 | TB | 13 Kommentare

:: Badisches Landesmuseum Karlsruhe ::

Museen berühren mich immer merkwürdig. Einerseits finde ich es großartig, wie viele Museen zu unterschiedlichen Themen es in Deutschland gibt und daß diese Sammlungen Kultur- und Natur”güter” aufbewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, die andernfalls in irgendwelchen dubiosen Privatsammlungen verschwinden oder schlicht untergegraben würden. Andererseits kriege ich immer ein wenig Magengrimmen beim Gedanken daran, gerade vor einem toten Menschen zu stehen, der aus seinem Grab gezerrt wurde, wo er eigentlich ewige Ruhe finden wollte (Mumien), oder beim Betrachten von weiblichen Idolen, die aus wissenschaftlicher Ratlosigkeit zu Fruchtbarkeitssymbolen stilisiert werden. Hm. Und dann gibt es da noch die Abteilungen, die ich mir überhaupt nicht anschaue, wo ich mich schlicht verweigere: Waffensammlungen, Folterwerkzeuge, Nachbauten von Kriegsschauplätzen und Co. Mir dieses Recht zuzugestehen und damit meine humanistische (und dadurch arg tunnelblickartige) Bildung zu durchbrechen, hat übrigens ziemlich lange gedauert.

Bei unserem Ausflug ins Badische Landesmuseum steht für mich die Abteilung zu Ur- und Frühgeschichte im Fokus, denn ich bin auf der Suche nach Anregungen dafür, wohin die diesjährige Pilgerreise in der Heimat meinen Mann und mich führen soll. Im letzten Jahr, bei unserer ersten Pilgerreise, hatte ich den Eindruck gewonnen, daß es im Rheintal nicht besonders viele Spuren früher Siedlungen gäbe – ein Fehler, wie sich jetzt zeigt. So schade es ist, in den Orten weist nichts auf diese frühen Siedlungen hin (also keine Infotafeln, markante Straßennamen oder so), aber im Museum werden wir fündig. Ich wage jetzt sogar mal die Behauptung, daß das ganze Rheintal sich bei den Menschen der Michelsberger Epoche größter Beliebtheit erfreute – “hie isch gut ze lebbe!”. Hege fast die Vermutung, daß ich sogar beim Graben in unserem Garten noch Hinterlassenschaften der frühen Siedler finden könnte.

Während ich vor einer Vitrine mit schlichten Tonschüsseln stehe, deren Ränder mit einem Lochmuster dekoriert sind, passiert das, wofür ich Museumsbesuche schlicht liebe: ich versuche, mir diese Schüsseln im Alltag der Menschen vorzustellen, die hier vor mehreren Jahrtausenden gelebt haben. Wer hat sie gefertigt und dekoriert? Wer hat sie benutzt und wofür? Und wie kam es dazu, daß sie dann eines Tages zurückgelassen wurden, unter der Erde begraben, bis sie soviel später wiederentdeckt wurden? Tatsächlich sind es die Alltagsgegenstände, die mich in Museen am meisten faszinieren. Sie stellen eine Verbindung dar und holen die graue Theorie aus Geschichtsunterricht und Büchern in meine Realität. Unweigerlich frage ich mich, ob eines Tages jemand die Schüssel ausgraben wird, in der in meiner Küche das Obst aufbewahrt wird. Ob sie dann zu einem Kultobjekt erklärt wird, weil sie in der Mitte eine Spirale hat? Eins ist jedenfalls mal sicher: in meiner Heimat gibt es noch viel mehr Orte, die zu erpilgern lohnenswert ist, als ich bisher dachte <3

Im Museumsshop gibt es übrigens das großartige Buch über die Michelsberger Kultur für nur 25 €.

Zum Thema Barrierefreiheit: das badische Landesmuseum ist für ein so altes Gebäude erstaunlich barrierefrei. Zum Eingang führt eine gut befahrbare Rampe hoch. Die Eingangstüren sind leider ein wenig eng und offenbar ist nicht immer jemand mit einem Schlüssel zur Stelle, um auch noch den zweiten Flügel zu öffnen. Es gibt einen Aufzug und auch Behindertentoiletten, die – wieder durch ziemlich enge Türen – leider nicht so supereinfach zu erreichen sind, wenn man einen leicht überbreiten Rolli hat. Wie im Grunde in allen Museen sind auch hier die meisten Exponate für stehendes Publikum angeordnet, also immer schön den Hals recken ;) Das dem Museum angeschlossene Café ist barrierefrei erreichbar und von hier aus kommt man auch direkt nach draußen in den Schloßpark. Was mich wirklich gestört hat: man darf keine Taschen, die über 20 x 26 cm groß sind, mit in die Ausstellung nehmen, und Photographieren ist auch nicht gestattet.

Amala Krähenfeder, 24.05.2013, 13:24 | Abgelegt unter: Behinderung,Unterwegs | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

:: Naad-Yoga ::

Gestern Abend waren mein Mann und ich auf dem Naad-Yoga-Konzert, das Prof. Surinder Singh mit seinem Ensemble im Karlsruher Schloß gegeben hat. Zunächst mal war ich etwas überwältigt von den Menschenmassen, die sich dort einfanden. Die Organisatorin erzählte, daß sie sowas auch noch nicht erlebt habe; ich vermute, das lag wohl an den Stichworten “indisch” und “Yoga” in der Ankündigung – das ist ja gerade sehr “in”.

DSC_0049 (600x800)

Zu Beginn erklärte Prof. Singh, daß die Musik, die wir im Folgenden hören würden, nicht dem Entertainment diene, sondern dem Innertainment: Kontaktaufnahme mit dem Selbst, mit der eigenen Seele (betretenes Schweigen bei einigen *lol*). Die Raags gehen auf das 5. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zurück und sind dazu geschaffen worden, um bestimmte Gefühls- und Seelenzustände zu evozieren. Die Musik führt dabei die Emotionen und mit ihnen die Seele in die entsprechenden Stimmungen hinein, so daß diese sich tatsächlich manifestieren. Über diesen Zusammenhang, so erklärte er weiter, könne Heilung stattfinden – dazu müsse man sich allerdings vollkommen auf die Musik einlassen, den Verstand abschalten, die Augen schließen und das Herz öffnen.

Das Konzert begann mit dem MulMantra. Als Prof. Singh “Ek Ong Kar” sang, war meine Fassung erstmal dahin und mir kamen die Tränen. Das MulMantra begleitet mich seit Beginn meiner Yoga-Zeit und bedeutet mir wahnsinnig viel (ich trage es auch als Schmuckstück). Hach. Zwischen den Raags erläuterte Prof. Singh das Anliegen der einzelnen Stücke und erzählte davon, daß es Musik und das Lächeln seien, was alle Menschen über ihre Emotionen miteinander teilen können, wo doch all die unterschiedlichen Sprachen, die weltweit gesprochen werden, und alle Bewertungen, die durch Sprache stattfinden, eher dazu dienen, voneinander zu trennen. Ich persönlich war während der Konzerts immer zwischen Augen auf und Augen zu hin- und hergerissen, denn einerseits wollte ich den Künstlern gern beim Spielen ihrer Instrumente zusehen (ok, und die Reaktion der anderen Zuhörer beobachten^^), andererseits beförderte mich die Musik aber absolut nach innen.

DSC_0045 (600x800)

Nach der Pause und weiteren wunderschönen und meditativen Raags forderte Prof. Singh das Publikum auf, mitzusingen (das Mantra “Nirinjan”). Was für ein Erlebnis! Das Trennende verschwand und alle schwangen im Einklang mit der Musik und dem Mantra. Es war total bewegend und hat mein Herz zum Singen gebracht.

Noch zwei persönliche Bemerkungen: Prof. Singh erzählte davon, daß er vor 20 Jahren einen schrecklichen Unfall gehabt habe, nach dem er mehr tot als lebendig gewesen sei und die Ärzte ihn schon aufgeben wollten. Doch dann sei ihm Gnade gewährt worden: er wurde geheilt und würde sein gesundes, glückliches Leben heute in vollen Zügen genießen.  Tatsächlich bemerkte ich, daß er gehbehindert ist. Auch das hat mich unglaublich berührt, denn im Grunde hat er da ja meine Geschichte erzählt – auch ich fühle mich heute glücklicher und gesünder als vor Krankheit und Behinderung.

Ja, und dann waren mein Mann und ich schon wieder am Auto, als ich angesprochen wurde, ob ich Amala sei. Auf mein verdutztes “öhm, ja?” sagte mein Gegenüber “meine Freundin liest Dein Blog!” *gacker* Liebe Elster, die Überraschung war gelungen; ich glaube, ich habe absolut dümmlich aus der Wäsche geguckt…! *lol*

Zum Thema Behinderung: der Gartensaal des Schlosses Karlsruhe ist nur über die Biergarten-Terrasse barrierefrei zu erreichen. Ein Behindertenklo, das von dort aus barrierefrei erreichbar wäre, habe ich nicht gesehen. Aber die Mitarbeiter sind sehr hilfsbereit.

Amala Krähenfeder, 16.05.2013, 12:15 | Abgelegt unter: Behinderung,Unterwegs,Yoga | RSS 2.0 | TB | 6 Kommentare

:: Kent VIII: die Beute ::

Ein letzter Eintrag noch, dann habt Ihr (und dann haben meine Schultern) es geschafft :)

SONY DSC

Daß ich mich im Supermarkt mit allerlei Leckereien eingedeckt habe, habe ich ja schon erwähnt, aber auch bei anderen schönen Dingen konnte ich nicht widerstehen. Ich habe zwar nicht von allem Photos gemacht, aber diese herrlichen Karten und Blöcke wollte ich Euch nicht vorenthalten.

SONY DSC

Maßlos? Ach was, frißt ja kein Brot ;)

SONY DSC

Zwei Bücher habe ich mir auch gekauft, aber es war sehr schwer, mich da zu bremsen. Es gibt ja soooo viele tolle englischsprachige Titel…!

SONY DSC

Und ein bißchen Stoff muß natürlich sein. Ist der Vordere nicht genial? :)

Nicht abgelichtet habe ich meine Beute aus dem Weltladen, dem Souvenierg’schäfterl, der FudgeKitchen, dem Klamottenladen, dem Einrichtungsgeschäft und vom Markt. Ähem.

Alles in allem war dieser Urlaub wunderschön. Eine perfekte Mischung aus Herausforderung und Entspannung, Natur und Stadt (im Verhältnis von 80 : 20^^), Begegnung und Stille.

Ich bin so dankbar für das Geschenk des Yoga. Ohne es wäre mein Urlaub nicht möglich gewesen.

Sat Nam!

Amala Krähenfeder, 12.05.2013, 19:56 | Abgelegt unter: Unterwegs | RSS 2.0 | TB | 14 Kommentare

:: Kent VII: Unterkunft & Verpflegung ::

Als wir eine Unterkunft für unseren Urlaub suchten, stießen wir direkt auf das Iffin Farm House, das etwas außerhalb von Canterbury in den Hügeln gelegen ist. In zehn Minuten ist man mit dem Auto in der Stadtmitte, genießt aber alle Vorteile des Landlebens, incl. absoluter Stille und Dunkelheit und Besuchen von Kaninchen, Füchsen und vielen verschiedenen Vögeln.

SONY DSC

Für Behinderte gibt es die Converted Barn, also eine umgebaute Scheune, die praktisch mitten im großen Garten liegt, mit Blick auf eine Pferdekoppel. Hier ist alles barrierefrei: Eingang, Küche, Bad und Schlafzimmer. Besonders begeistert war ich von der Küche, denn hier sind Spüle und Herd mit einer leichtgängigen Handkurbel zu verstellen, so daß sowohl Gehbehinderte als auch stehende Personen daran arbeiten können. Steht nun definitiv auf der Wunschliste für meine eigene Küche, die da irgendwann mal kommen wird. So toll!

_DSC0792 (800x533)

Im Bad gibt es eine leicht abgesenkte, aber barrierefrei zu erreichende Duscheinheit mit festmontiertem Sitz (gut mitgedacht: der Sitz ist mit wärmeisoliertem Zeug belegt, so daß man  sich nix abfriert, wenn man sich draufsetzt). Der Klositz ist schwenkbar, so daß vollständig rollipflichtige Personen sich leichter transferieren können.

SONY DSC

Was mich auch gefreut hat, war die voll funktionstüchtige Fußbodenheizung. Ich friere halt wahnsinnig schnell und Hotels, in denen nachts die Heizungen abgestellt werden, finde ich nicht besonders amalafreundlich. Aber in unserer Iffin Barn war es immer wohlig warm. Herrlich.

SONY DSC

Im Vorfeld hatten wir ein “fully vegan breakfast” bestellt, was – abgesehen von einer Tüte Milch im Kühlschrank – kompetent umgesetzt wurde (durch meine Laktoseintoleranz kann ich bestätigen, daß nirgendwo Milchbestandteile drin waren^^). Die vegane Variante des englischen Frühstücks bestand aus Rösti, Pilzen, geschmorten Tomaten und Baked Beans, dazu Toastbrot, vegane Margarine, Marmelade, Porridge mit einer großen Portion frischem Obst und Tee.

SONY DSC

Um das Mittag- und Abendessen hatten wir uns eigentlich keine Gedanken gemacht – vielleicht ein bißchen heikel, aber wie sich herausstellte, war das ganz ok so. Mittags haben wir meist irgendwo eine Kleinigkeit bekommen, beispielsweise eine Portion Pommes mit Essig (diese Riesenportion gab’s in einem sehr netten Fish-And-Chips-Restaurant in Herne Bay)…

SONY DSC

…oder eine ebensolche Riesenportion Toast mit Baked Beans im Tea Room. Preislich beides absolut erschwinglich (die Bohnen z.B. 2,50 BPS). Oder wir haben uns im ortsansässigen “Superstore” Cracker, Oliven, Humus, Obst und Co. für ein Picknick gekauft. Überhaupt – in England gibt es viel mehr vegane Sachen als in Deutschland. Beispielsweise habe ich in der ganzen Brot-Abteilung kein einziges Brot gefunden, dem Butter, Laktose, Milchzeug oder sonstwas Unveganes beigemischt worden wäre…das ist ein Deutschland praktisch unvorstellbar. Es gibt viele vegane Keks- und Crackersorten (meine Favoriten: Tea Fingers, so eine Art Butterkeks ohne Butter, und Cracker mit Knoblauch und Kräutern), Chips (meine Liebsten: Salt and Vinegar, natürlich), Frühstücksflocken und und und. Für daheim habe ich mich selbstredend reichlich eingedeckt ;)

SONY DSC

Unser eigentliches Highlight war allerdings immer das Abendessen, das wir samt und sonders im Café Mauresque einnahmen. Es war so verteufelt gut, daß wir überhaupt kein Interesse daran hatten, mal woanders essen zu gehen.

SONY DSC

Die gemischten Tapas kann man ohne weiteres ohne Feta bekommen…

SONY DSC

…die Kartoffeln waren per se vegan…

SONY DSC

…und die Hauptspeise ohne Käse auch. Ich esse ja gern sehr, sehr scharf und da kam es mir doch sehr entgegen, daß das Café Mauresque selbst Chilis einlegt bzw. eigenes Harissa aus 15 unterschiedlichen Chili-Sorten herstellt. Böse scharf und umwerfend lecker.

SONY DSC

Dazu eine Kanne Schwarztee mit frischer Minze und alles gut :)

Insgesamt habe ich den englischen Service sowohl im Iffin Farm House als auch in jedem Restaurant, in jedem Café als herausragend erlebt: bemüht, höflich und sehr zuvorkommend, dabei vollkommen unaufdringlich. Und was “vegan” bedeutet, wußte wirklich jeder.

Amala Krähenfeder, 12.05.2013, 19:43 | Abgelegt unter: Behinderung,Ernährung,Unterwegs | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

:: Kent VI: Botany Bay ::

SONY DSC

Am äußersten Ostzipfel der Küstenlinie bei Margate liegt Botany Bay, eine traumschöne Klippenlandschaft mit malerischem Sandstrand.

_DSC0984 (533x800)

Im Sommer ist der Strand stark frequentiert – umso wunderbarer fand ich, daß er bei unserem Besuch praktisch leer war. Ein Traum für Naturphotographen! Der Strand ist barrierefrei über eine Rampe erreichbar, da er allerdings aus feinem Sand besteht, schwierig mit dem Rolli zu befahren.

SONY DSC

Um zur Botany Bay zu gelangen, parkt man bei Captain Digby in der Whiteness Road und folgt dann dem Klippenweg für rund anderthalb Kilometer. Ein Behindertenklo habe ich nicht gesehen, aber nur drei Autominuten vom Parkplatz entfernt haben wir eine Gärtnerei mit Tea Room aufgetan – ein Projekt für lernbehinderte Menschen, wo es ein komfortables barrierefreies Klo (no Schlüssel required), phantastischen Tee und großformatige Toasts mit Bohnen gibt :)

Amala Krähenfeder, 12.05.2013, 14:43 | Abgelegt unter: Behinderung,Unterwegs | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

:: Kent V: Samphire Hoe ::

SONY DSC

Samphire Hoe, die “Meerfenchel Landzunge”, ist ein künstlich angelegter Naturpark zwischen Dover und Folkestone, für den Gestein und Erde verbaut wurden, die bei der Grabung des Eurotunnels abfielen. Seinen Namen, der verrät, welches Kraut es hier im Überfluß gibt, hat das Gebiet im Zuge eines Wettbewerbs erhalten. Meerfenchel ist ein salzig-fischig schmeckendes Kraut, das in England traditionell zu Fleischgerichten gereicht wird.

SONY DSC

Von Samphire Hoe aus hat man den schönsten Blick auf die weißen Klippen, den man sich nur wünschen kann.

SONY DSC

Mehrere Wege führen durch den Naturpark, von denen einer barrierefrei ist. Allerdings ist es auch hier hilfreich, wenn man einen Fußgänger dabei hat, der den Rolli auf einem kurzen steilen Stück stabilisieren kann. Der Warnhinweis ist ernstzunehmen^^

SONY DSC

Überall entlang des Wegs gibt es Parkbänke, die zum Verweilen und Entdecken einladen. Neben interessanten Pflanzen gibt es viele Schmetterling- und Schneckenarten und sogar Eidechsen zu entdecken (Klick macht groß). Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind unheimlich bemüht und sehr auskunftsfreudig. Besonders gut hat mir der respektvolle Umgang mit der Natur gefallen, der hier praktiziert wird. Beispielsweise soll in der Nähe des Parkplatzes ein Kinderspielplatz entstehen. Das Areal ist derzeit mit Krötenzäunen abgeteilt und die dort lebenden Eidechsen werden sukzessive von ihren Sonnenplätzen eingesammelt und umgesiedelt, damit sie nicht zu Schaden kommen. Vorbildlich, finde ich.

SONY DSC

Wenn man dem Rolliweg bis ans Ende der Landzunge folgt, gelangt man an einen weiteren herrlichen Kieselstrand. Vier Stufen führen vom asphaltierten Bereich direkt auf den Strand. Ich kann nun nicht auf so unebenem Boden stehen, also habe ich mich auf die direkt angrenzende Mauer gesetzt und mich weitergehangelt, denn ich wollte unbedingt wenigstens einen Hühnergott / Lochstein finden. Das habe ich mir schon seit Jahren gewünscht – noch so eine Sache, von der ich nicht gedacht hätte, sie mir überhaupt erfüllen zu können.

SONY DSC

Pada! Der Strand war wohl für mich besonders freigiebig, denn ich habe eine ganze Tüte voller Lochsteine gefunden. Die Ranger meinten übrigens, Lochsteine würden hier nur ganz selten gefunden. Hach <3

Für den Rundweg braucht man normalerweise so rund eine Stunde, aber wir waren viel länger da. Ein Behindertenklo gibt es im Büro-Kiosk-Klohoisl direkt am Parkplatz (wieder mit Schlüssel). Zur Website von Samphire Hoe geht es hier entlang.

Amala Krähenfeder, 12.05.2013, 14:18 | Abgelegt unter: Behinderung,Unterwegs | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

:: Kent IV: St Mary’s Church, Reculver ::

Etwa 6 km mit dem Auto (5 km zu Fuß) von Herne Bay entfernt stehen die Ruinen der St Mary’s Church auf einem Landvorsprung.

SONY DSC

Die dazugehörige Abtei, die übrigens auf den Resten einer römischen Siedlung erbaut wurde, war mal bedeutend größer, bis die See sich nach und nach das Land einverleibte und die Gebäude verschwinden ließ.

SONY DSC

Es heißt, daß man bis auf den heutigen Tag bei starkem Wind das Geschrei von Kindern in der Ruine hören kann – ein Aberglaube, der auf den Fund von mehreren Kinderskeletten zurückgeht, die dort gefunden wurden.

SONY DSC

Vom nahegelegenen Parkplatz aus ist die St Mary’s Church barrierefrei erreichbar, allerdings geht es nett steil bergauf, so daß ich froh war, daß mein Mann den Rolli ein bißchen stabilisiert hat (vor allem auf dem Rückweg). Eine Behindertentoilette ist in der Nähe des Parkplatzes verfügbar, allerdings braucht man für sie einen speziellen Schlüssel (ähnlich wie bei deutschen Behindertentoiletten auf Autobahnraststätten).

Amala Krähenfeder, 12.05.2013, 13:51 | Abgelegt unter: Behinderung,Unterwegs | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

:: Kent III: Herne Bay ::

SONY DSC

In Herne Bay, das etwa 13 km nördlich von Canterbury an der Küste liegt, waren wir mehrmals. Ich kannte den Ort von der bereits erwähnten Klassenfahrt her, bloß daß ich ihn deutlich schäbiger in Erinnerung hatte. Beim diesjährigen Besuch war ich positiv davon überrascht, wie sich das Städtchen verändert hat. Die Spielhöllen an der Promenade gibt es immer noch (wahrscheinlich mit noch mehr Bling-Bling als vor 18 Jahren^^), aber es sind auch neue Cafés und Restaurants entstanden, die zum Verweilen einladen.

SONY DSC

Der hiesige Kieselstrand war für mich “Schatzsucherin” ein besonderes Schmankerl, denn ich kann an schönen Steinen, Muscheln, Treibholzstücken und Co. einfach nicht vorbeigehen. In der Ferne sieht man die Ruine der St Mary’s Church in Reculver.

_DSC1124 (533x800)

Obwohl es in Kent einige Strände gibt, die einen Zugang für Rollifahrer haben, hat mir diese Rampe, die in Herne Bay direkt vom Parkplatz ans Meer führt, am besten gefallen – näher war ich nirgendwo am Wasser. An dieser Stelle mal einen lieben Gruß an meine Tauschpartnerinnen Jutta und Milena, die die Mütze gestrickt und mir die Tasche genäht haben <3

SONY DSC

Die Landzunge, auf der ich da stehe, ist der sog. Neptune’s Arm, der die Bucht vor der See schützen soll.

SONY DSC

Hach ja.

Amala Krähenfeder, 12.05.2013, 13:38 | Abgelegt unter: Behinderung,Unterwegs | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
Netzwirkerin.de läuft unter Wordpress 3.5.1
Anpassung und Design: Gabis WordPress-Templates, Weazel