Kategorie: Rezepte
:: Grünkohl-Lauch-Kichererbsen-Suppe ::
In diesem Buch gibt es das Rezept für die “Soup Of The Shrier” (S. 157). Da wir eh noch eine Stange Lauch von einem Abendessen übrig hatten und weil unser Tiefkühlschrank trotz eifriger Smoothie-Produktion immer noch recht viel Grünkohl beherbergt, haben wir das Rezept heute mal abgewandelt ausprobiert. Lecker! Hätte gar nicht gedacht, wie gut Grünkohl und Kichererbsen harmonieren. Hier kommt unser Rezept:
1 Stange Lauch putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Eine gute Hand voll Knoblauchzehen pellen und fein hacken. Beides in 3 EL Rapsöl anbraten. Mit 1,5 l Gemüsebrühe ablöschen. Ein Glas abgetropfte Kichererbsen und einen großen Becher verlesener und gehackter Grünkohlblätter sowie 2 TL Agavensirup dazugeben. Einmal aufkochen lassen, dann 15 min. garen. Mit 1 TL Paprikapulver edelsüß abschmecken.
Dazu hatten wir Baguettebrötchen mit Pesto, Räuchertofu und Tomaten. Überhaupt, Tomaten im Dezember….das ist gerade mein Alltagsluxus.
:: Vegane Lahmacun / türkische Pizza ::
Ich habe ein einziges Mal in meinem Leben Lahmacun mit Rinderhack gegessen. War ok, aber kein Kracher, obwohl ich sie beim damals besten “Dönermuckel” in Wuppertal probiert hatte. Die vegane Lahmacun hingegen ist schon beim ersten Mal zu einem Lieblingsgericht der ganzen Familie geworden, weswegen ich das Rezept mit Euch teilen möchte
Für den Teig 600 g Weizen feinmahlen. Mit 4 EL Öl, 300 ml lauwarmem Wasser, 1 Stein Hefe, 1 1/2 TL Salz und 1 TL Zucker verrühren und dann 45 min. an einem warmen Ort gehen lassen. Nochmal durchkneten und auf zwei geölte Backbleche bringen.
Für den Belag zwei Paprikaschoten waschen, von den Kernen befreien und fein würfeln. Eine Zwiebel und Knobi nach Belieben pellen und fein hacken. Das Gemüse in einer Schüssel mit zwei Packungen veganer Bolognese mischen. Abschmecken mit 1 TL gekörnter Gemüsebrühe, 1 TL Cayennepfeffer, etwas Kreuzkümmel und einem halben Bund gehackter glatter Petersilie. Dünn auf dem Pizzaboden verteilen.
Bei 200° C ca. 20 min. backen, bis der Teig zu bräunen beginnt.
Bei Tisch mit Tomatenscheiben, Salat, Pepperoni etc. belegen und mit Kräutersalz und weißem Pfeffer aus der Mühle abschmecken.
Durch die Paprika im Belag und die AddOns hat uns keine Knoblauchsauce gefehlt. War sehr schön saftig und absolut köstlich.
:: B-roh-t ::
Ich wollte schon ganz lange rohes Brot selbermachen und gestern hatte ich endlich mal Zeit dafür. Im Netz fand ich relativ wenige Rezepte (mag auch an meiner Such-Unfähigkeit liegen *ähem*), so daß ich mich mit den Hinweisen aus diesem Video hier selbst daran machte, was zusammenzuklamüsern.
Mein Grundteig besteht aus je 1 Tasse Sonnenblumenkernen und Leinsamen (braun). Beides habe ich im Vitamix feingemahlen (wichtig: nicht direkt die ganze Menge auf einmal mahlen, dann frißt sich das Messer leider fest) und gemischt. Dazu kam noch etwas Meersalz, so ca. 1 – 2 TL.
Für das Zwiebel-Kräuter-Brot habe ich zwei große Zwiebeln und vier Zehen Knoblauch gepellt und ebenfalls im Vitamix kleinschlagen lassen. Die Zwiebelmasse kam zusammen mit 1/4 Tasse Rapsöl, 3 EL Wasser und einer guten Hand voll frischer, gehackter Kräuter (Dill, Thymian, glatte Petersilie) zur einen Hälfte des Grundteigs. Gut durchkneten. Ich habe den Teig dann noch eine halbe Stunde ruhen lassen, damit er quellen kann.
Für das Kürbis-Rotkohl-Brot habe ich ein Blatt Rotkohl sehr fein gehackt und es zusammen mit je einer Hand voll Kürbiskernen und Sesamsamen sowie 1/4 Tasse Kürbiskernöl und 2 EL Wasser unter die andere Hälfte des Grundteigs geknetet. Dieser Teig durfte ebenfalls ruhen.
Dann wurden beide Teige auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausgestrichen (geht am besten mit nassen Händen). Mit einem Messer habe ich die späteren “Sollbruchstellen” schon mal angeritzt. Die Brote wurden bei 40° C im Ofen 5 Stunden getrocknet, mit einem Löffelstiel in der Ofentür eingeklemmt.
Das Ergebnis des Kürbis-Rotkohl-Brots ist leider nicht optimal. Ich denke, beim nächsten Mal werde ich da noch etwas mehr rohes Gemüse = Feuchtigkeit addieren; vielleicht muß ich den Rotkohl auch im Blender zerschlagen lassen, damit mehr Feuchtigkeit freigesetzt wird. Das Zwiebel-Kräuter-Brot hingegen ist echt der Knaller. Ich liebe es <3 Die Bilder sind übrigens gestern Nacht bei Kunstlicht entstanden, was erklärt, wieso sie ein wenig doof beleuchtet sind. Naja, ich denke, Ihr kriegt eine Idee vom Broht.
Dazu habe ich noch einen roh-veganen Käse gemacht. 200 g Cashew-Kerne mit einer Zwiebel, 1 TL Salz und dem Saft von 2 Zitronen pürieren, dann mit 1 EL grob geschrotetem Pfeffer mischen und 24 Stunden durchziehen lassen.
:: Cashew-Creme ::
Cashew-Creme ist das Allheilmittel, die Universalzutat in der veganen Küche, wie ich sie betreibe: möglichst vollwertig, ohne jedoch den Anspruch auf 100 % (das ist vegan bei bestimmten Zutaten ohnehin schwierig, aber das ist mal ein anderes Kapitel). Ich verwende Cashew-Creme zum Binden von Suppen und Saucen, zum Überbacken von Gratins, Toasts und – wie gestern gepostet – Raclettepfännchen, als Füllung für Pfannekuchen, zur Herstellung von roh-veganem Käse und in rohköstlichen Torten.
Meine Cashew-Verrücktheit hat eigentlich damit begonnen, daß ich Rahmsaucen, die ich mit Pflanzenmilch oder-sahne gekocht hatte, immer irgendwie unbefriedigend fand. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich sämig und ganz sicher geschmacklich nicht das, worauf ich abzielte. Zu Beginn experimentierte ich mit Sonnenblumenkernen, vor allem auch weil sie hier bei uns regional produziert werden. Die Ergebnisse waren schon viel besser, aber Cashew-Kerne toppen meiner Meinung nach alles, was mit Sonnenblumenkernen erreicht werden kann.
In der Regel bin ich ja eine Verfechterin der These, daß frau regional und saisonal kaufen sollte, weil ich denke, daß das nicht nur ökologisch sinnvoller ist, sondern weil ich fest davon überzeugt bin, daß das, was frau braucht, wenn sie in einer bestimmten Region zu einer bestimmten Jahreszeit lebt, dort auch vorhanden ist. Naja, und günstiger ist es ohnehin, das einzukaufen, was bei den Bauern gerade geerntet wird. Andererseits sehe ich nicht ein, daß ich mich auf regional und saisonal beschränken sollte. In der Debatte mit Omnis wird ja an dieser Stelle ganz gern mal der moralische Zeigefinger geschwungen à la “Veganerinnen sind für das Schmelzen der Polkappen verantwortlich, weil sie Südfrüchte essen!”. Ja, genau, und Feministinnen hassen Männer.
Mein Kompromiß ist es, 80 % regional / saisonal zu essen und 20 % Importwaren (vor allem eben Nüsse / Kerne, Früchte und Agavendicksaft).
Aber zurück zur Cashew-Creme. Das Grundrezept lautet: 1 Becher Cashew-Kerne mit 1 Becher Wasser übergießen, ein bißchen einweichen lassen und dann pürieren. Das funktioniert übrigens am besten mit einem Hochleistungsblender wie dem Vitamix. Mit einem Pürierstab habe ich das noch nicht ausprobiert und kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, daß das Ergebnis so optimal wird. Ich stelle den Blender schnell hoch, schalte dann noch den Turbo ein, lasse das Ganze so ca. 30 Sekunden laufen und fertig.
Das Grundrezept kann variiert werden, je nachdem was gewünscht wird. Für Rahmgemüse und Suppen rechne ich 1 Becher Cashews + 3 bis 4 Becher Wasser, denn der Clou ist, daß die Cashew-Creme dickt. Für Rohkosttorten und -käse verwende ich hingegen etwas weniger als 1 Becher Wasser pro Becher Cashews. Mit Gewürzen, Brühe und Kräutern kann die Creme deftig angemacht oder mit Agavendicksaft gesüßt werden (für Desserts und Kuchen).
Falls eine von Euch das mit einem Pürierstab ausprobiert, würde ich gern wissen, wie es geworden ist.
:: Spinatsuppe ::
Im Moment gibt es großartigen, frischen Spinat, den ich gern in meine Smoothies reinmixe, doch heute gab’s mal eine total leckere Suppe damit.
1 Zwiebel und eine ordentliche Menge Knoblauch pellen, hacken, in etwas Rapsöl glasig braten, dann 600 g verlesenen, gewaschenen und grob zerpflückten Spinat dazugeben. Einfallen lassen. 1 1/4 l kräftige Gemüsebrühe dazugeben, 5 min. köcheln lassen. 1 Becher Cashew-Kerne mit 1 Becher Wasser zu einer sämigen Creme mixen und in die Suppe rühren. Vom Herd nehmen. Den Saft einen Zitrone und einige Spritzer Tabasco untermischen und sofort servieren.
Übrigens habe ich bei Tabasco in den USA angefragt, ob deren klassische Sauce, die Chipotle-Sauce und die Jalapeno-Sauce vegan sind und laut deren Aussage sind sie das. Bestens
Ich glaub, ich schreib n Kochbuch. Sowas macht mir richtig Spaß.
:: Rohkost”sahne”torte mit Mango ::
Gestern hatte ich spontan Lust auf eine sahnige Rohkosttorte, zumal ich schon gaaaanz lange vorhatte, eine zuzubereiten. Hier kommt das Rezept für Euch:
400 g Mandeln im Blender feinhacken. Mit 2 zerdrückten Bananen und dem Saft einer halben Zitrone zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Eine Springform (ca. 26 cm Durchmesser) mit Mandelblättchen ausstreuen (dazu muß die Form nicht gebuttert werden) und den Teig darin auslegen, ohne Rand.
Für den Belag 400 g Cashew-Kerne, die mindestens 30 min. in reichlich Wasser eingeweicht wurden, abgießen und zusammen mit 4 getrockneten Äpfeln, 1 – 2 EL Agavendicksaft, dem Saft der anderen halben Zitrone, 50 ml Wasser, einem Stück Vanilleschote und etwas Zimtrinde im Blender mixen, bis eine sämige Creme entstanden ist. Dabei evtl. noch etwas mehr Wasser angießen, falls es nicht reicht. Die Creme auf den Tortenboden streichen und alles mindestens 2 Stunden, besser noch länger in den Kühlschrank stellen.
Kurz vorm Servieren das Furchtfleisch einer Mango würfeln und auf der Sahne verteilen.
Sorry, ich krieg keine kunstvollen Futterfotos hin, aber die Torte war trotzdem lecker
:: Cremige Tomatensuppe ::
Wieder so ein Rezept, das mir in seiner veganen Variante tausendmal besser schmeckt als mit Kuhmilchprodukten. Tomatensuppe an sich ist ja nicht sonderlich spektakulär, allerdings war diese hier so lecker, daß meine Familie et moi davon mal eben zwei Liter gelöffelt haben *ähem*
Wie bei allen Rezepten kommt es auch hier auf die Würzung an. Ich habe das schon öfter angesprochen: die gekörnte Gemüsebrühe von Naturata ist mit Abstand die Allerbeste. Ich habe Jahre damit zugebracht, eine wirklich gute Fertigbrühe zu finden, und sie toppt alle anderen um Längen. Die im Rezept angegebenen Pizzakräuter sind eine Mischung aus Basilikum, Majoran und Oregano; Liebstöckel könnte den Geschmack noch abrunden.
Hier also das Rezept:
1,5 kg Tomaten von den grünen Stielansätzen befreien und mit einer ordentlichen Menge Knobi im Blender zu einer sehr feinen, sämigen Masse pürieren. Mischung in einen großen Topf umfüllen und im Blender direkt Cashewsahne herstellen – Cashewkerne und Wasser im Verhältnis 1 : 2 feinpürieren. Cashewsahne ebenfalls in den Topf umfüllen und noch 300 ml Wasser extra hinzugeben. Suppe mit gekörnter Gemüsebrühe, 2 1/2 TL Zucker (Vollwertler nehmen stattdessen Agavendicksaft, aber den hatte ich grad nicht da), einigen Spritzern Tabasco, einem guten Schluck Sherry und einer handvoll Pizzakräutern abschmecken. Einmal aufkochen lassen. Durch die Cashews bekommt die Suppe Bindung und wird supercremig.
Nebenher in einer Pfanne eine gewürfelte Zwiebel und je eine rote und eine grüne gewürfelte Paprikaschote in etwas Olivenöl andünsten. Als Einlage in die Suppe geben.
Noch ein Gedanke zur Verwendung von gekörnter Gemüsebrühe: normalerweise lautet die Dosierungsanleitung 1 gehäufter TL Brühe für 250 ml Wasser. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, daß es sich lohnt, zusätzlich noch einen Löffel für die Gesamtmenge zu verwenden, für einen Liter Suppe also 4 TL und 1 extra.
Liebe Andrea, falls Dir der Teller bekannt vorkommt….
:: Auberginen-Aufstrich ::
Aubergine ist noch so ein Lebensmittel, das ich in meiner nicht-veganen Zeit nicht ausstehen konnte. Zu bitter, zu lasch, irgendwie unangenehm. Dann wurde ich vegan und alles änderte sich
Mein Auberginen-Repertoire ist noch nicht besonders groß, aber diesen höllenleckeren Aufstrich muß ich unbedingt mit Euch teilen. Leider sieht das Bild wenig spektakulär aus, irgendwie wie Gummikotze im Tupperdöschen, aber ich schätze, die undefinierte graue Farbe läßt sich mit hellem Fruchtfleisch und dunkelvioletter Haut wohl nicht vermeiden.
So geht’s: eine Aubergine in dicke Scheiben schneiden und dünn mit Olivenöl bepinseln. Bei 200° C im Ofen backen, bis das Fruchtfleisch weich wird. Dann zusammen mit einer geschälten Zitrone (ohne weiß), zwei Zehen Knobi, 4 EL Sesamsaat, 2 TL gekörnter Gemüsebrühe, ein paar Spritzern Tabasco und ein paar EL Olivenöl im Blender pürieren. Falls die Masse zu zäh ist, ein bißchen Wasser addieren.
Die grünen Streifen auf dem Auberginen-Mus sind übrigens Reste von einer Avocado-Creme, die ich zuvor gemacht hatte. Bei sowas wasche ich den Mixbecher zwischendrin nicht extra aus.
:: Algiger Hoccaido mit Sesamkartoffeln ::
Baumkriegerins Artikel über Algen in der Küche hat mir Lust gemacht, mich auch mal mit dem Seegemüse zu befassen, und so entstand das Rezept für algigen Hoccaidokürbis. Ein Bild habe ich…Edit: nachgereicht
Jedenfalls ist es eines der unaufwendigsten Hoccaidorezepte überhaupt.
Ein Hoccaidokürbis wird gewaschen, vom Stielansatz befreit und wie eine Torte in Achtel bzw. bei einem großen Exemplar in Sechzehntel geschnitten. Die Schade von Hoccaidos kann frau mitessen, so daß nur die Kerne herausgeschnitten werden. Kürbisstücke mit einem großen Schluck Rapsöl, 3 TL gekörnter Gemüsebrühe, 2 TL Knoblauchgranulat, 3 TL mildem Curry und einer guten Hand voll Wakame-Algen (zerbröselt) mischen und auf ein Blech geben. Da der Knobi mit den anderen Gewürzen am Gemüse haften bleiben soll, verwende ich hier getrocknetes Granulat und keinen frischen.
Für die Sesamkartoffeln eine erkleckliche Menge vorwiegend festkochender Kartoffeln abschrubben und in fingerdicke “Pommes” schneiden. Mit Rapsöl, gekörnter Gemüsebrühe und mehreren EL Sesamsamen vermischen und ebenfalls auf einem Blech ausbreiten.
Kartoffeln und Kürbis gemeinsam in den Ofen schubsen und bei 200° C 35 min. backen.
Dazu habe ich einen Dill-Dip gemacht, der auch als Salatdressing wahnsinnig lecker schmeckt. 8 EL Rapsöl, 4 EL Weißweinessig, 1 TL Senf, 1 TL Zucker, 1 TL gekörnte Gemüsebrühe und jede Menge Dill im Blender vermixen, fertig.
Ich glaube, von diesem Essen kann frau nicht zuviel zubereiten, denn es schmeckt auch kalt noch vorzüglich.
:: Lauchcremesuppe ::
Lauchcremesuppe habe ich in meiner ovo-lakto-vegetarischen Vergangenheit meist mit Frischkäse gemacht, denn ich mochte die cremige Konsistenz, die er brachte. Lauchcremesuppe vegan mache ich jetzt mit Cashewsahne, wie überhaupt Cashewsahne oder -schmand zu einem Liebling in meiner Küche geworden ist. Ich finde, pflanzliche Milch bzw. Sahne, die es fertig zu kaufen gibt, vom Ergebnis (Optik und Geschmack) her meist nur solala. Oft fehlt die feincremige Konsistenz und besonders viel Bindung bringen sie auch nicht. Ganz übel wird es, wenn sie dann auch noch ausflocken. Also nee.
Cashewschmand bzw. -sahne stellt frau her, indem sie 1 Becher Cashewkerne mit 1/2 Becher Wasser (für Schmand) oder 1 Becher Wasser (für Sahne) püriert. Wie andere Milch- oder Sahneprodukte verwenden. Cashewsahne eignet sich außerdem noch zum Überbacken von Toasts und Aufläufen. Meine Aioli und die Vinaigrette dicke ich beide übrigens durch die Zugabe von ein paar Cashewkernen an, das macht dann den Einkauf von exotischeren Bindemitteln, die zumindest keiner meiner Supermärkte hier in der Umgebung führt, überflüssig.
So geht die Lauchcremesuppe: 3 Stangen Lauch putzen, waschen, in Ringe schneiden und in etwas Öl unter Rühren in einem großen Topf andünsten, bis sie leicht bräunen. 2 Liter Gemüsebrühe angießen und 15 min. bei reduzierter Hitze köcheln, gelegentlich umrühen. Zuletzt eine Portion Cashewsahne zufügen, einmal aufkochen, fertig. Welche mag, pfeffert noch.
Der saure Beigeschmack, den Kuhmilchprodukte mit sich bringen, fehlt der Suppe. Ich vermisse ihn nicht, empfinde die Suppe durch ihre milde Sämigkeit als Gipfel der Lauchlust. Welcher die säuerliche Note fehlt, gießt nach dem Kochen noch etwas Zitronensaft hinzu.
Übrigens habe ich zu ovo-lakto-vegetarischen Zeiten Lauchsuppe und Zwiebelkuchen nicht besonders vertragen, bekam davon Blähungen und nicht selten Durchfall, was mich davon abhielt, diese Dinge öfter als zweimal im Jahr zu essen. Das hat sich durch den Veganismus komplett erledigt.











