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Kategorie: Rezepte

:: Glasnudelsuppe ::

Ende der letzten Woche habe ich bei Frau Jupiter von ihrer Glasnudelsuppe gelesen und Lust bekommen, sowas auch mal auszuprobieren. Als wir einkaufen waren, hatte ich nur noch auf dem Schirm, daß sie Pilze und Mais in der Suppe hatte, aber lustigerweise habe auch ich dazu Möhren und Lauch kombiniert :) Außerdem noch rote Paprika und Knoblauch.

Hier kommt mein Rezept:

200 g Champignons putzen. Zwei rote Paprika putzen und würfeln. Drei Möhren waschen und in Scheibchen häckseln. Zwei Stangen Lauch waschen und in feine Ringe schneiden. Knobi pellen und fein hacken. Das Gemüse in einer weiten Pfanne anbraten (ich habe dazu Sesamöl genommen). Welche mag, packt noch etwas Chili dazu. Das Gemüse soll bißfest bleiben. Eine Dose Mais hinzufügen und mit etwas Sojasauce abschmecken. Parallel dazu einen Topf mit 2 l kräftiger Gemüsebrühe zum Kochen bringen und die Glasnudeln darin garen. Das dauert ca. 5 Minuten und ich habe direkt eine ganze Packung (500 g) Glasnudeln genommen, weil wir vier gute Esser sind, von denen sich zwei noch was am nächsten Tag mitnehmen. Je einen Eßlöffel rote Chilipaste & Miso dazugeben und beides in der Suppe auflösen. Das Gemüse auf Tellern verteilen und mit Glasnudelsuppe auffüllen. Mir war das Ganze noch zu mild, also habe ich ordentlich Tabasco addiert. Superlecker! Binnen einer Viertelstunde war übrigens die komplette Brühe von den Glasnudeln aufgesaugt worden, so daß sie fast wie Sauerkraut aussahen…

Amala Krähenfeder, 13.02.2012, 14:09 | Abgelegt unter: Rezepte | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

:: Pilgern auf Japanisch & Woher-kriegst-Du-Dein-Eiweiß-Suppe ::

In letzter Zeit habe ich einige Filme über’s Pilgern geschaut. Am meisten Material gibt es zum Camino Frances, dem Jakobsweg, und einige dieser Filme sind echt schrecklich. Vielleicht gehört das Leiden ja zum Christentum dazu, aber ich finde es stinklangweilig, wenn ich mir zwei Stunden anhören soll, wie rumgejammert wird, weil der Pilger sein Leben mit Mitte 50 noch immer nicht auf die Kette gekriegt hat *schnarch!* Neulich habe ich jedoch eine echte Pilger-Filmperle aufgetan: 88 – Pilgern auf Japanisch. Der Autor Gerald Koll geht den (angeblich) ältesten Pilgerweg der Welt, der die japanische Insel Shikoku umrundet. Während der 1300 km klappert er 88 Tempel ab, spricht mit den Leuten, die ihm begegnen, und versucht herauszufinden, was “Henro Boke” bedeutet, ein Begriff, den er von einem japanischen Pilger hat, dem er auf dem Jakobsweg begegnet ist. Der Film hat mich absolut begeistert. Er ist tiefgründig, lustig, mitunter skurril, zeigt eine Menge von der Landschaft, setzt sich mit den Pilgerwehwehchen auseinander und spart auch nicht mit Reflexionen. Außerdem gibt’s eine Menge Infos zum japanischen Way Of Life. Bei manchen Filmsequenzen fragte ich mich zwar, warum zum Geier sie es in den Film geschafft haben (beispielsweise ein Telefonat, bei dem Koll moniert, daß er und sein Gesprächsgegenüber schon lange keinen Sex mehr hatten *lol*), aber die Mischung stimmt. Das Buch werde ich mir nun auch noch anschaffen, so toll fand ich den Film.

Und weil Pilger ja Eiweiß brauchen, hab ich heute eine asiatisch angehauchte Erdnußsuppe gekocht – nix für schwache Gemüter, weil mit Habanero-Chili. Und das geht so:

200 g Erdnüsse zusammen mit 4 gepellten Knoblauchzehen, 3 TL gekörnter Gemüsebrühe, dem Saft von 1/2 Zitrone, 1 EL Sojasauce, 1 TL roter Currypaste, 750 ml Wasser und einem ordentlichen Stück Habanero-Chili (ohne Kerne und weiße Häutchen) im Blender mixen, bis eine homogene Creme entstanden ist. Diese in einen Topf umfüllen, einmal aufkochen und servieren.

Amala Krähenfeder, 28.01.2012, 20:00 | Abgelegt unter: Allgemein,Rezepte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: Curry-Gemüse mit Pasta ::

Dieses Rezept ist heute ganz spontan zustande gekommen, weil wir allesamt keine rechte Lust auf das hatten, was eigentlich eingeplant gewesen war. Gut so :) Wie viele Gerichte wirkt auch dieses hier bloß anhand seines Photos ein wenig unspektakulär, aber es ist die reinste Geschmacksexplosion. Unglaublich lecker!

2 Zwiebeln und eine ordentliche Menge Knoblauch pellen und fein hacken. 3 Karotten, 2 rote Paprikaschoten und 1 Zucchini waschen und würfeln. Die Zwiebelgewächse in 3 EL Rapsöl anbraten, bis sie glasig werden, dann das Gemüse dazugeben und ca. 5 min. anschmurgeln. Mit 1 Dose Kokosmilch und genauso viel Gemüsebrühe ablöschen. 2 EL rote Currypaste (*) dazugeben. Einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und bei aufgelegtem Deckel 8 bis 10 min. köcheln lassen. Sobald das Gemüse die gewünschte Bißfestigkeit erreicht hat, den Saft von 1 Limette und ggf. noch einige Spritzer Tabasco unterrühren. Zusammen mit Vollkornspaghetti servieren (ich denke mal, Udon-Nudeln, Mie-Nudeln und so würden auch funktionieren).

(*) Rote Currypaste gibt es im gutsortierten AsiaLaden und dieses Rezept steht und fällt mit der Paste. Manche Pasten enthalten Fischsauce, Shrimps oder andere unvegane Zutaten, da ist Vorsicht geboten. Wir haben diese hier gekauft:

Die Zutatenliste ist außerdem schön übersichtlich: getrocknete rote Chili, Zitronengras, Knoblauch, Schalotten, Salz, Kaffir-Limettenschale, Galgant, Koriandersamen, Kreuzkümmelpulver.

Amala Krähenfeder, 22.01.2012, 20:19 | Abgelegt unter: Rezepte | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

:: Flammkuchen, nochmal ::

Oh goodness. Es gibt ihn. Veganen Flammkuchenteig. Küchenfertig ausgerollt. Einzeln entnehmbar. Wie schrieb Zombiekatze so schön? “Vegan Food Porn”. Bitteschön:

Mit Cashew-Creme, Zwiebeln, Räuchertofu und frischgemahlenem Pfeffer.

Ich liebe es, in Baden zu leben.

Absolut.

P.S.: beim Reinbeißen macht er nicht nur “krk”, sondern “cruuuuuUUUUUUUnnnnnnsh!!!!”"

Amala Krähenfeder, 14.01.2012, 22:33 | Abgelegt unter: Ernährung,Rezepte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: Grünkohl-Lauch-Kichererbsen-Suppe ::

In diesem Buch gibt es das Rezept für die “Soup Of The Shrier” (S. 157). Da wir eh noch eine Stange Lauch von einem Abendessen übrig hatten und weil unser Tiefkühlschrank trotz eifriger Smoothie-Produktion immer noch recht viel Grünkohl beherbergt, haben wir das Rezept heute mal abgewandelt ausprobiert. Lecker! Hätte gar nicht gedacht, wie gut Grünkohl und Kichererbsen harmonieren. Hier kommt unser Rezept:

1 Stange Lauch putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Eine gute Hand voll Knoblauchzehen pellen und fein hacken. Beides in 3 EL Rapsöl anbraten. Mit 1,5 l Gemüsebrühe ablöschen. Ein Glas abgetropfte Kichererbsen und einen großen Becher verlesener und gehackter Grünkohlblätter sowie 2 TL Agavensirup dazugeben. Einmal aufkochen lassen, dann 15 min. garen. Mit 1 TL Paprikapulver edelsüß abschmecken.

Dazu hatten wir Baguettebrötchen mit Pesto, Räuchertofu und Tomaten. Überhaupt, Tomaten im Dezember….das ist gerade mein Alltagsluxus.

Amala Krähenfeder, 30.12.2011, 19:26 | Abgelegt unter: Rezepte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: Vegane Lahmacun / türkische Pizza ::

Ich habe ein einziges Mal in meinem Leben Lahmacun mit Rinderhack gegessen. War ok, aber kein Kracher, obwohl ich sie beim damals besten “Dönermuckel” in Wuppertal probiert hatte. Die vegane Lahmacun hingegen ist schon beim ersten Mal zu einem Lieblingsgericht der ganzen Familie geworden, weswegen ich das Rezept mit Euch teilen möchte :)

Für den Teig 600 g Weizen feinmahlen. Mit 4 EL Öl, 300 ml lauwarmem Wasser, 1 Stein Hefe, 1 1/2 TL Salz und 1 TL Zucker verrühren und dann 45 min. an einem warmen Ort gehen lassen. Nochmal durchkneten und auf zwei geölte Backbleche bringen.

Für den Belag zwei Paprikaschoten waschen, von den Kernen befreien und fein würfeln. Eine Zwiebel und Knobi nach Belieben pellen und fein hacken. Das Gemüse in einer Schüssel mit zwei Packungen veganer Bolognese mischen. Abschmecken mit 1 TL gekörnter Gemüsebrühe, 1 TL Cayennepfeffer, etwas Kreuzkümmel und einem halben Bund gehackter glatter Petersilie. Dünn auf dem Pizzaboden verteilen.

Bei 200° C ca. 20 min. backen, bis der Teig zu bräunen beginnt.

Bei Tisch mit Tomatenscheiben, Salat, Pepperoni etc. belegen und mit Kräutersalz und weißem Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

Durch die Paprika im Belag und die AddOns hat uns keine Knoblauchsauce gefehlt. War sehr schön saftig und absolut köstlich.

Amala Krähenfeder, 29.12.2011, 20:49 | Abgelegt unter: Rezepte | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

:: B-roh-t ::

Ich wollte schon ganz lange rohes Brot selbermachen und gestern hatte ich endlich mal Zeit dafür. Im Netz fand ich relativ wenige Rezepte (mag auch an meiner Such-Unfähigkeit liegen *ähem*), so daß ich mich mit den Hinweisen aus diesem Video hier selbst daran machte, was zusammenzuklamüsern.

Mein Grundteig besteht aus je 1 Tasse Sonnenblumenkernen und Leinsamen (braun). Beides habe ich im Vitamix feingemahlen (wichtig: nicht direkt die ganze Menge auf einmal mahlen, dann frißt sich das Messer leider fest) und gemischt. Dazu kam noch etwas Meersalz, so ca. 1 – 2 TL.

Für das Zwiebel-Kräuter-Brot habe ich zwei große Zwiebeln und vier Zehen Knoblauch gepellt und ebenfalls im Vitamix kleinschlagen lassen. Die Zwiebelmasse kam zusammen mit 1/4 Tasse Rapsöl, 3 EL Wasser und einer guten Hand voll frischer, gehackter Kräuter (Dill, Thymian, glatte Petersilie) zur einen Hälfte des Grundteigs. Gut durchkneten. Ich habe den Teig dann noch eine halbe Stunde ruhen lassen, damit er quellen kann.

Für das Kürbis-Rotkohl-Brot habe ich ein Blatt Rotkohl sehr fein gehackt und es zusammen mit je einer Hand voll Kürbiskernen und Sesamsamen sowie 1/4 Tasse Kürbiskernöl und 2 EL Wasser unter die andere Hälfte des Grundteigs geknetet. Dieser Teig durfte ebenfalls ruhen.

Dann wurden beide Teige auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausgestrichen (geht am besten mit nassen Händen). Mit einem Messer habe ich die späteren “Sollbruchstellen” schon mal angeritzt. Die Brote wurden bei 40° C im Ofen 5 Stunden getrocknet, mit einem Löffelstiel in der Ofentür eingeklemmt.

Das Ergebnis des Kürbis-Rotkohl-Brots ist leider nicht optimal. Ich denke, beim nächsten Mal werde ich da noch etwas mehr rohes Gemüse = Feuchtigkeit addieren; vielleicht muß ich den Rotkohl auch im Blender zerschlagen lassen, damit mehr Feuchtigkeit freigesetzt wird. Das Zwiebel-Kräuter-Brot hingegen ist echt der Knaller. Ich liebe es <3 Die Bilder sind übrigens gestern Nacht bei Kunstlicht entstanden, was erklärt, wieso sie ein wenig doof beleuchtet sind. Naja, ich denke, Ihr kriegt eine Idee vom Broht.

Dazu habe ich noch einen roh-veganen Käse gemacht. 200 g Cashew-Kerne mit einer Zwiebel, 1 TL Salz und dem Saft von 2 Zitronen pürieren, dann mit 1 EL grob geschrotetem Pfeffer mischen und 24 Stunden durchziehen lassen.

Amala Krähenfeder, 04.12.2011, 12:42 | Abgelegt unter: Rezepte | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

:: Cashew-Creme ::

Cashew-Creme ist das Allheilmittel, die Universalzutat in der veganen Küche, wie ich sie betreibe: möglichst vollwertig, ohne jedoch den Anspruch auf 100 % (das ist vegan bei bestimmten Zutaten ohnehin schwierig, aber das ist mal ein anderes Kapitel). Ich verwende Cashew-Creme zum Binden von Suppen und Saucen, zum Überbacken von Gratins, Toasts und – wie gestern gepostet – Raclettepfännchen, als Füllung für Pfannekuchen, zur Herstellung von roh-veganem Käse und in rohköstlichen Torten.

Meine Cashew-Verrücktheit hat eigentlich damit begonnen, daß ich Rahmsaucen, die ich mit Pflanzenmilch oder-sahne gekocht hatte, immer irgendwie unbefriedigend fand. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich sämig und ganz sicher geschmacklich nicht das, worauf ich abzielte. Zu Beginn experimentierte ich mit Sonnenblumenkernen, vor allem auch weil sie hier bei uns regional produziert werden. Die Ergebnisse waren schon viel besser, aber Cashew-Kerne toppen meiner Meinung nach alles, was mit Sonnenblumenkernen erreicht werden kann.

In der Regel bin ich ja eine Verfechterin der These, daß frau regional und saisonal kaufen sollte, weil ich denke, daß das nicht nur ökologisch sinnvoller ist, sondern weil ich fest davon überzeugt bin, daß das, was frau braucht, wenn sie in einer bestimmten Region zu einer bestimmten Jahreszeit lebt, dort auch vorhanden ist. Naja, und günstiger ist es ohnehin, das einzukaufen, was bei den Bauern gerade geerntet wird. Andererseits sehe ich nicht ein, daß ich mich auf regional und saisonal beschränken sollte. In der Debatte mit Omnis wird ja an dieser Stelle ganz gern mal der moralische Zeigefinger geschwungen à la “Veganerinnen sind für das Schmelzen der Polkappen verantwortlich, weil sie Südfrüchte essen!”. Ja, genau, und Feministinnen hassen Männer.

Mein Kompromiß ist es, 80 % regional / saisonal zu essen und 20 % Importwaren (vor allem eben Nüsse / Kerne, Früchte und Agavendicksaft).

Aber zurück zur Cashew-Creme. Das Grundrezept lautet: 1 Becher Cashew-Kerne mit 1 Becher Wasser übergießen, ein bißchen einweichen lassen und dann pürieren. Das funktioniert übrigens am besten mit einem Hochleistungsblender wie dem Vitamix. Mit einem Pürierstab habe ich das noch nicht ausprobiert und kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, daß das Ergebnis so optimal wird. Ich stelle den Blender schnell hoch, schalte dann noch den Turbo ein, lasse das Ganze so ca. 30 Sekunden laufen und fertig.

Das Grundrezept kann variiert werden, je nachdem was gewünscht wird. Für Rahmgemüse und Suppen rechne ich 1 Becher Cashews + 3 bis 4 Becher Wasser, denn der Clou ist, daß die Cashew-Creme dickt. Für Rohkosttorten und -käse verwende ich hingegen etwas weniger als 1 Becher Wasser pro Becher Cashews. Mit Gewürzen, Brühe und Kräutern kann die Creme deftig angemacht oder mit Agavendicksaft gesüßt werden (für Desserts und Kuchen).

Falls eine von Euch das mit einem Pürierstab ausprobiert, würde ich gern wissen, wie es geworden ist.

Amala Krähenfeder, 14.11.2011, 13:50 | Abgelegt unter: Rezepte | RSS 2.0 | TB | 10 Kommentare

:: Spinatsuppe ::

Im Moment gibt es großartigen, frischen Spinat, den ich gern in meine Smoothies reinmixe, doch heute gab’s mal eine total leckere Suppe damit.

1 Zwiebel und eine ordentliche Menge Knoblauch pellen, hacken, in etwas Rapsöl glasig braten, dann 600 g verlesenen, gewaschenen und grob zerpflückten Spinat dazugeben. Einfallen lassen. 1 1/4 l kräftige Gemüsebrühe dazugeben, 5 min. köcheln lassen. 1 Becher Cashew-Kerne mit 1 Becher Wasser zu einer sämigen Creme mixen und in die Suppe rühren. Vom Herd nehmen. Den Saft einen Zitrone und einige Spritzer Tabasco untermischen und sofort servieren.

Übrigens habe ich bei Tabasco in den USA angefragt, ob deren klassische Sauce, die Chipotle-Sauce und die Jalapeno-Sauce vegan sind und laut deren Aussage sind sie das. Bestens :mrgreen:

Ich glaub, ich schreib n Kochbuch. Sowas macht mir richtig Spaß.

Amala Krähenfeder, 04.11.2011, 19:34 | Abgelegt unter: Rezepte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: Rohkost”sahne”torte mit Mango ::

Gestern hatte ich spontan Lust auf eine sahnige Rohkosttorte, zumal ich schon gaaaanz lange vorhatte, eine zuzubereiten. Hier kommt das Rezept für Euch:

400 g Mandeln im Blender feinhacken. Mit 2 zerdrückten Bananen und dem Saft einer halben Zitrone zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Eine Springform (ca. 26 cm Durchmesser) mit Mandelblättchen ausstreuen (dazu muß die Form nicht gebuttert werden) und den Teig darin auslegen, ohne Rand.

Für den Belag 400 g Cashew-Kerne, die mindestens 30 min. in reichlich Wasser eingeweicht wurden, abgießen und zusammen mit 4 getrockneten Äpfeln, 1 – 2 EL Agavendicksaft, dem Saft der anderen halben Zitrone, 50 ml Wasser, einem Stück Vanilleschote und etwas Zimtrinde im Blender mixen, bis eine sämige Creme entstanden ist. Dabei evtl. noch etwas mehr Wasser angießen, falls es nicht reicht. Die Creme auf den Tortenboden streichen und alles mindestens 2 Stunden, besser noch länger in den Kühlschrank stellen.

Kurz vorm Servieren das Furchtfleisch einer Mango würfeln und auf der Sahne verteilen.

Sorry, ich krieg keine kunstvollen Futterfotos hin, aber die Torte war trotzdem lecker ;)

Amala Krähenfeder, 09.10.2011, 10:31 | Abgelegt unter: Rezepte | RSS 2.0 | TB | 8 Kommentare
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