Kategorie: Machungen
:: Was wurde aus…? ::
…der Sammlung sakraler Texte? Ich habe von genau einer Frau etwas für die Sammlung bekommen und erkläre das Projekt leider für gescheitert. Vielleicht war’s auch nicht der richtige Zeitpunkt. Ich sammle einfach privat weiter. Unter Umständen wird daraus eines Tages mal ein PDF oder so.
…dem Schattenbuchprojekt 2.0? Die Bücher sind gerade bei der vorletzten Station, nämlich bei der jeweiligen Eigentümerin. Es ist so ein tolles Projekt *schwärm*
…GuerillaGiving? Ich hatte gehofft, daß ich im Zuge meines Fitter-Werdens öfter dazu käme, Geschenke auszulegen, aber leider ist dem nicht so. Von Oktober 2009 bis November 2010 war ich out of order wegen Schultergedöne und jetzt bin ich seit Januar außer Betrieb wegen Fußgedöne. Ich komme nicht oft raus (außer zu Ärzten), und da macht es für mich nicht soviel Sinn, Geschenke auszulegen. Das Projekt liegt also nur auf Eis wegen gesundheitlichen Problemen, aber wenn ich dann HOFFENTLICH endlich mal nicht mehr so marode bin, geht es weiter. Geschenke sind schon einige verpackt und etikettiert
:: Machungen ::
Die Zeitqualität um Samhain herum hat etwas ganz Eigenes. Ich habe das Gefühl, das ganze Jahr 2010 sei an mir vorbeigerauscht wie ein D-Zug und erst jetzt bin ich in ihm angekommen. So sehr, daß ich manchmal schon glaube, mich in einer Art großem Wackelpudding zu befinden, der meine Bewegungen schwerfällig und meine Gedanken träge macht. Die große Entschleunigung im Herbst.
Mein Sohn hat diese Woche Schulferien und obwohl ich es genieße, mehr Zeit mit ihm zu verbringen, fällt mir doch auf, wie arg ihm der Schulalltag fehlt. Ich mache mir keine Illusionen: das wird wohl nicht so bleiben, bis er irgendwann seinen Abschluß macht, aber es freut mich ungemein, daß er die Schule mag und lernen will. Für ihn ist es eine Zeit des großen Umbruchs. Schrift und Schriftlichkeit werden immer wichtiger. Er schreibt jetzt auf, was eingekauft werden muß, was wir kochen sollen, was die Katzen in meiner Abwesenheit anstellen und vieles andere mehr. Überall im Haus finde ich Briefchen und Notizen von ihm. Noch schreibt er das Z verkehrt herum, noch enden viele Wörter mit -a statt mit -e / -er.
Gestern haben wir Marmelade gekocht. Das Aufschreiben des Rezepts war ihm zu mühselig, also hat er es kurzerhand gezeichnet.
Während im Garten die Weinblätter fallen, sitze ich an der Nähmaschine und quilte meinen StargazingBeauty. Für mich das erste größere NewYorkBeauty-Projekt und alles andere als perfekt, aber ich liebe es trotzdem (oder gerade deswegen) heiß und innig. Allmählich geht es auch mit anderen Nähereien voran. Bis Ende des Jahres soll noch ein Quilt fertig werden, von dem ich gerade mal die Hälfte aller Blöcke genäht habe.
Wie jedes Jahr zu Yule überlege ich auch jetzt schon wieder, ob ich die kleinen Aufmerksamkeiten für Freundinnen und Bekannte selbermachen oder kaufen soll. Eigentlich verböte es meine Quilterehre, etwas zu kaufen, aber uneigentlich fehlt mir die Zeit für eigene Projekte, was mich nörgelig macht. Mal sehen. Zum 1.1. möchte ich alle “Fremdprojekte” geschafft haben und frei für Eigenes das neue Jahr beginnen. Das wird der einzige Vorsatz bleiben, hoffe ich
Meine Salbei-Räucherzigarren sind nun komplett durchgetrocknet und werden Haigal und mich bei Heilungsritualen begleiten.
:: Dieser Oktober ::
Der Oktober bis jetzt ist für mich von einer blutdruckhochtreibenden Geschäftigkeit geprägt. Ich hatte das ganze Jahr über sehr relaxed genäht und geschafft und mir auch nie zuviel vorgenommen, aber gegen Jahresende häuft es sich massiv. Hier eine Wichtelaktion, da zwei Geburtstage, dann noch ein Quilt, ein Adventskalender und zwei Täusche. Ächz! Die Projekte für mich selbst bleiben gerade auf der Strecke, wie z.B. mein StargazingBeauty-Wandbild, das ich noch nicht einmal gequiltet habe. Gut, ich bin diese Verpflichtungen eingegangen, habe ja gesagt und werde alles fertigstellen, aber danach greife ich den Faden eigener Sachen wieder auf (ich denke an meinen Storybookquilt, dessen neun fertige Blöckchen an meiner Designwand hängen und mich locken).
Der Oktober ist aber bei aller Arbeit auch ein Monat der Auf- und Loslösung. Ich bin erst jetzt in 2010 angekommen, den “Rest” des Jahres habe ich nicht wirklich erlebt (ich fühlte mich eher gelebt). Ich wollte Pfirsichmarmelade mit Blüten einkochen, was ich – wie so viele andere schöne Dinge – nicht getan habe. Ich hatte ja jetzt seit letztem Oktober mit meiner Dauerschmerz-Arie zu tun, die sich endlich löst. Jetzt finde ich Zeit, in den Herbstsegnungen zu schwelgen: Pilze, Kürbisse, Weintrauben, Zwiebeln genau wie Nebel, Sonnenschein, Regen und gemütliche Kuschelnachmittage mit Tee und Büchern. Beeindruckt bin ich davon, wie sich zur Zeit Konflikte wie von selbst zu lösen scheinen. Selbst wenn ich auf Krawall gebürstet bin, lösen sich Probleme ohne viel Zutun. Da kann ich ganz entspannt bleiben. Herrlich! Übrigens habe ich das Gefühl, daß ich insgesamt viel relaxter geworden bin. Ich frage mich, woran das liegt?!
Spirituell ist der Herbst ja genau “meine” Zeit. Am Wochenende fand ich mich an einer Quelle wieder, wo ganz spontan und ungeplant ein wunderschönes Ritual vollzogen wurde. Ich habe viele Ideen für die kommenden Jahreskreisfeste und vor allem auch Lust, diese zu feiern. Ich genieße die nebligen Abende, den kalten Wind und die goldene Sonne (wenn sie mal durch die Wolken spitzt).
Neulich, bei der Lektüre der 12 wilden Schwäne, ist mir aufgegangen, daß diese mich jetzt seit dem Sommer 2009 begleiten. Wenn ich den Außenpfad durchgearbeitet habe, möchte ich das Buch nochmal am Streifen lesen und in seiner Gesamtheit bedenken. Angefangen haben wir mit rund 30 Menschen, jetzt ist der “harte Kern” auf etwa vier Leute zusammengeschmolzen. Zunächst hatte ich das sehr bedauert, aber inzwischen freue ich mich über die Verbundenheit und auch über das sehr persönliche Level, das wir miteinander gefunden haben.
So, ich gehe jetzt mal Tee kochen
Laßt es Euch gutgehen!
:: Neue Kamera ::
Eine gute Sache daran, einen Ehemann zu haben, der leidenschaftlich gern photographiert: er nimmt mein Gejammer wegen der schlechten Bildqualität meiner Kompaktkamera ernst. Und nachdem er mir mitleidsvoll zugehört hat, rumpelte mir gestern ein Paket aus Fronkraisch ins Haus. Inhalt: meine neue Nikon Coolpix P100. Die ist nämlich in Frankreich billiger als hierzulande und ausnahmsweise vergesse ich mal meinen “regional einkaufen”-Vorsatz. Naja. Mit etwas gutem Willen könnte man Frankreich als regional bezeichnen, ist ja schließlich umme Ecke.

Ich bin eine Frau, der technische Details nix sagen. Ich muß Sachen ausprobieren, die bitteschön einfach handzuhaben und praktisch sein sollen, dann bin ich glücklich.
Und jetzt bin ich glücklich!
Eine Kompaketkamera lieferte nicht die nötige Schärfentiefe und eine Spiegelreflex ist mir zu aufwendig vom Bedienen her. Ich bin Patchworkerin, keine Photographin. Meine Kamera soll die Sachen, die ich nähe und die mir so im Alltag begegnen, in Szene setzen, aber ich habe keine Lust, mich um Belichtungszeiten oder gar einen Objektivwechsel zu kümmern. Und meine Nikon ist dafür perfekt.
Übrigens soll niemand sagen, eine neue Kamera könnte nicht das gesamte Leben umkrempeln. Ich bin heute 5 Stunden vor meiner Zeit aufgestanden, um die Zucchiniblüten, die sich über Nacht geöffnet haben, zu knipsen. Und wachgeblieben!
Und jetzt gehe ich mir ein mondänes sehr-früh-Stück machen.
:: Moment mal ::
Inspiriert von Alexis grüble ich mal darüber nach, was ich in der nächsten Zeit noch alles an kreativen Dingen umsetzen möchte. Da wäre:
- meinen “Bärlauchquilt” piecen [wahrscheinlich behält der Quilt sogar diesen seinen Arbeitstitel, weil seine Farben mich so sehr an diese Bärenpflanze erinnern]
- ein paar Kissen nähen
- meinem Sohn das Schnürsenkelbinden beibringen
- den Nutzgarten anlegen (also, fairerweise muß ich sagen, das bedeutet: ich plane und mein Mann gräbt *g*)
- einen Gartenaltar bauen (Haigal und ich liebäugeln mit Natursteinen)
Mir fallen zwar noch rund acht Milliarden Sachen mehr ein, aber ich will’s ja nicht direkt übertreiben
Gestern habe ich übrigens eine – wie meine Familie und ich einstimmig finden – schöne Ostara-Geschichte geschrieben, die am Wochenende Premiere feiert.
Ja, und was das Lesen- und Schreibenlernen angeht, machen mein Sohn und ich auch riesige Fortschritte (ich behaupte immer, ich kann das schon
). Vermutlich kann er im September lesen – pünktlich zur Einschulung. Habe lange mit mir gehadert, ob ich das fördern soll, aber lieber so als daß er es sich selbst beibringt und sich dabei Fehler antrainiert. Ich würde verteufelt gern Homeschooling machen, aber wie viele Dinge, die Sinn machen, wird ja auch das in Deutschland kriminalisiert.
Ansonsten habe ich einen schönen Apfelbaumast, aus dem mir Haigal in den Rauhnächten Runen schleifen wird, und eine handvoll roter Tulpen geschenkt bekommen, heute die erste Biene gesichtet und gestern Nacht gab’s Vollmond und Frösche. Ah, das Leben ist schön!
:: Projekt: Schattenbücher ::
Seit einer Weile schon brüte ich über einer Idee, die mir vor etwa zwei Jahren gekommen ist, als ich anfing, Blogs zu lesen. Es ist so faszinierend, Tag für Tag mitzuverfolgen, was sich bei anderen tut, wie sie sich ent-wickeln, ihren Alltag meistern, welche Gedanken sie knüpfen. Besonders interessant sind für mich Blogs, deren Verfasserinnen (ich bin ehrlich: ich verfolge kein einziges Blog regelmäßig, dessen Autor ein Mann ist – warum weiß ich allerdings nicht) sich mit Spiritualität befassen. Es ist wunderschön, zu sehen, wie individuell die Wege sind, die wir gehen. Es gibt soviel zu entdecken und zu lernen, so viele Gedankenanstöße und Anregungen, Bilder und Ideen, Erfahrungen und Meinungen.
Nun bin ich ein Mensch, der zwar gern im Netz herumprotscht, aber eine meiner Leidenschaften ist und bleibt das handgeschriebene Wort. Ich liebe Papier! Das ist wohl auch der Grund, weswegen ich meinen “Spiri-Krams” nicht am Rechner verfasse, sondern nach wie vor ein klassisches Tagebuch bevorzuge, das übrigens einen Ehrenplatz bei mir hat – genau wie alle seine Vorgänger, und derer gibt’s einige. Vielleicht ist es ja ein bißchen verrückt, aber das Rascheln des Papiers, das Kratzen der Feder (oder auch mal des schnöden Tintenschreibers) und last but not least das Gefühl, etwas tatsächlich in den Händen zu halten, hat etwas zutiefst Befriedigendes für mich. Meeeeeeiiiiin Schatz! Und wenn ich mir so die Beiträge anderer in diversen Foren angucke, dann scheine ich wohl nicht die Einzige zu sein, der es so geht
Ja, und das brachte mich dann auf eine Idee: wäre es nicht toll, wenn man mit mehreren Leuten ein spirituelles Tagebuch schreiben würde? So richtig mit Papier? Den Begriff “Schattenbücher” habe ich gewählt, weil er wohl den meisten etwas sagt.
Ich hab lange hin- und herüberlegt, wie man das am besten organisieren könnte, erstens damit kein Teilnehmer Druck hat, in kurzer Frist etwas oder gar viel schreiben zu “müssen”, und zweitens um das damit verbundene Porto zu minimieren. Sind wir ehrlich: jeder, der mitmacht, möchte am Ende ein eigenes Buch in Händen halten, und wenn 20 Leute mitmachen und dementsprechend 20 Bücher an den Start gehen, dann schnellt das Porto für den versicherten Versand in astronomische Höhen – und obendrein kriegt das auch kein Mensch schreibtechnisch bewältigt.
Nein, dieses Projekt möchte ich insgesamt mit nur drei weiteren Leuten machen, von denen jeder die Bücher für drei Monate bei sich hat. Auf diese Weise bezahlt man nur ein Minimum an Porto und hat de facto drei Monate Zeit, etwas zu schreiben. Außerdem gefällt mir der Gedanke, daß etwas von mir ein Jahr auf Wanderschaft ist und voller Erfahrungen (im wahrsten Sinne des Wortes) zu mir zurückkommt. Mir scheint der großzügig bemessene Zeitraum von einem Vierteljahr auch deswegen sinnvoll, weil dann jeder der Teilnehmer zwei Jahreskreisfeste “abdeckt” und das Buch einen Jahreszyklus lang mit Erfahrungen und Beobachtungen gefüllt werden kann. Eine Runde Sache also
Sollten sich nur zwei weitere Leute finden, die dabei mitmachen möchten, hätte jeder die Bücher für vier Monate, so daß unterm Strich wieder ein Jahr Laufzeit herauskäme.
Auch über den Inhalt habe ich mir Gedanken gemacht. Freilich sind das hier nur Anregungen – wenn Euch etwas anderes einfällt, gern
- Naturbeobachtungen (Wald, Garten, …) im Laufe des Jahres
- Jahreskreisrituale bzw. Ideen dafür
- Rituale und Ideen zu allen anderen Anlässen (sowohl im Lebenskreis [Schwangerschaft, Geburt, Namensgebung, Eheschließung, Geburtstage und Co.] als auch anderes [FrauenSpiri, Familienrituale, SchaMagisches, ...])
- Rezepte
- Gedichte / Lieder / Geschichten
- Orakel
- Buchvorstellungen
- eigene Artikel über spirituelle / heidnische / naturreligiöse Themen
- Zeichnungen und Bilder
- Photos und Ausdrucke
- Anleitungen und Anregungen für Kreatives
- Gedanken formulieren
- Begegnungen festhalten
- …
Und das hier sind die Spielregeln:
- Jeder der Teilnehmer geht mit einem Blankobuch an den Start.
- Das Buch darf DIN A 6 bis DIN A 4 Format haben, liniert, kariert oder komplett blanko sein.
- Die Bücher werden ausschließlich versichert verschickt.
- Die Bücher sind pfleglich zu behandeln. Niemand möchte Kaffeeränder, Wasserschäden, herausgerissene Seiten oder sowas in seinem Exemplar wiederfinden. Auch wäre es schön, wenn man die Einträge später auch lesen könnte (so von wegen Leserlichkeit der Handschrift *flöööt*).
- Über den Verbleib der Bücher soll regelmäßig eine Kommunikation über E-Mail stattfinden. Aus diesem Grund bitte ich als Organisatorin zu Beginn darum, daß mir alle Teilnehmer ihre gültige Adresse, ihre E-Mail-Adresse und ihre Telefonnummer geben, für den Fall der Fälle. Sollten sich die Kontaktdaten ändern, bitte ich um Mitteilung der Neuen!
- Bei vier Teilnehmern verbleiben die Bücher drei Monate, bei drei Teilnehmern vier Monate bei jedem, bevor sie an den Nächsten weitergeschickt werden.
- Zu Beginn des Projekts werden wir ausmachen, in welcher Reihenfolge die Bücher von einem zum anderen wandern. Wenn wir uns darauf nicht einigen können (z.B. weil zwei Leute denselben Jahreskreisabschnitt haben möchten), entscheidet das Los über die Reihenfolge, in der die Bücher wandern.
- Demjenigen, der den ersten Abschnitt übernimmt, werden die Bücher zu Beginn von allen Teilnehmern getrennt zugeschickt, im späteren Verlauf sollen sie gemeinsam wandern.
- Die Termine, zu denen die Bücher verschickt werden sollen, werden wir zu Beginn des Projekts festlegen, so daß jeder wirklich genug Vorlaufzeit für die Planung hat.
- Eine Seitenzahl, die in der Zeit, in der die Bücher bei einem Teilnehmer sind, geschrieben werden soll, möchte ich nicht festlegen. Menge und Inhalt liegen im persönlichen Ermessen. Ich jedoch fände zwei Seiten in drei / vier Monaten etwas mager, 100 Seiten zuviel. Es soll schließlich allen Freude machen, sowohl denen, die gerade schreiben, als auch denen, die es später lesen.
- Die Beiträge können handschriftlich oder am Computer verfaßt (und dann ausgedruckt und eingeklebt) werden. Ich habe diesen Punkt in die Regeln aufgenommen, weil ich nicht weiß, wie meine Sehnenentzündung vier Bücher bewältigt. Bei der Wahl des Schreibmittels (Tinte, Kulli, …) soll darauf geachtet werden, daß dahinterliegende Seiten nicht beschädigt werden.
- Die Beiträge können von Buch zu Buch variieren, müssen es aber nicht. Das möchte ich gern im Ermessen desjenigen belassen, der die Bücher gerade bei sich hat.
- Der Letzte, der die Bücher hat, behält sein eigenes. Wir können darüber reden, ob jeder Teilnehmer dem Letzten auf der Liste Geld für versichertes Porto überweist, damit für diesen kein Mehraufwand an Porto entsteht. Wenn wir uns darauf nicht einigen können, erkläre ich mich bereit, daß der Letzte auf der Liste mir die Bücher (außer seinem eigenen) zuschickt und ich dann die Portokosten auf mich nehme, um die beiden anderen Bücher an ihre Besitzer zurückzuschicken.
Ich habe versucht, so wenige Regeln wie möglich, aber soviele wie nötig zu formulieren. Ich denke, wer schon mal an Forenaktionen wie Wichteln und so teilgenommen hat, weiß, warum…
Wer Interesse an diesem Projekt hat, möge sich bitte per Mail bei mir melden unter amala ät schlampengoettin punkt de.
Ich setze voraus, daß die Leute, die sich melden, sich darüber im Klaren sind, daß dieses Projekt ein Jahr in Anspruch nehmen wird und ein Gemeinschaftswerk ist. Ich setze auch voraus, daß diejenigen, die sich melden, engagiert und verantwortlich mit diesem Projekt umgehen. Natürlich weiß niemand, wie sich die nächsten zwölf Monate entwickeln werden. Sollte es die Situation nötig machen, z.B. durch Krankheit, Unfall oder so, daß ein Teilnehmer aussteigen muß / möchte, wird sich ein Weg finden. Absolutes NoGo ist für mich jedoch, wenn solche Dinge oder auch Frust, Probleme beim Versand (z.B. der Finanzierung), Probleme beim Schreiben / Füllen der Bücher, Ideenlosigkeit, Antriebslosigkeit etc. nicht kommuniziert werden. Man kann über alles reden und für alles gemeinsam einem Weg finden, aber wenn die Bücher bei irgendwem aus Lustlosigkeit im Schrank vergammeln und die Anderen darüber nicht informiert werden, finde ich das unmöglich. Ich würde mir wünschen, daß die Leute, die sich melden, das genauso sehen. Nur so werden wir alle größtmögliche Freude an unserem Gemeinschaftsprojekt haben.
Ich hoffe, daß Euch meine Idee gefällt, und daß sich drei Leute finden, die dieses Projekt mit mir zusammen umsetzen möchten
Die Edit: mir ist noch was eingefallen, das ich vergessen habe. Ich hab hier vorgeschlagen, daß immer alle drei bzw. vier Bücher zusammen reisen, um Porto zu sparen. Evtl. wäre es ja auch eine Idee, vorausgesetzt, alle wären bereit, höhere Portokosten in Kauf zu nehmen, daß alle Bücher getrennt voneinander reisen. So hätte jeder Teilnehmer immer nur ein Buch zu füllen und jeder hätte jeden Abschnitt des Jahreskreises.








