Kategorie: Allgemein
:: Weil ::
Weil ich immer noch krank bin.
Weil es wahrscheinlich was Größeres ist.
Weil ich meine Zeit an der Nähmaschine verbringe.
Weil ich mich seltsam traurig und einsam fühle.
Weil ich weiß, daß es so nicht weitergeht.
Weil ich lieber lese.
Weil ich mich in mein Schneckenhaus verkrieche und Tee trinke.
…darum blogge ich zur Zeit etwas seltener.
:: ZwischenZeit ::
In den letzten Tagen ist es hier ein bißchen still. Das graue Regenwetter hat mich auf den Weg nach innen gebracht, den ich dieses Jahr eher widerstrebend und zögerlich antrete. Nochmal vier Wochen Bullenhitze wären für mich willkommener gewesen als das Trommeln der Regentropfen auf meinem Dachfenster…
Da wird es Zeit für lauter schöne Dinge im Haus. Unser Garten hat den ersten Hoccaido hervorgebracht.
Wir haben fast eine Stunde lang andächtig seine Haut gestreichelt, seine Farbe und Form bewundert und uns ausgemalt, wie er wohl nach den Monaten der liebevollen Pflege schmecken und duften würde, bevor mein Mann das Messer schwingen durfte.
Luna konnte das TamTam nicht verstehen und machte es sich lieber auf den Wochenangeboten gemütlich.
Mit Kartoffeln, Knoblauch, einem Kräuterdressing und viel Käse wurde aus dem Hoccaido ein Gratin.
Ah! Wundervoll!
In der Nähstube wird auch fleißig gewerkelt, sogar das erste weihnachtliche Flickwerk für uns.
Heute befüllen wir Duftsäckchen mit Zitronenmelisse, Lavendel und was unser Garten sonst noch so hergeschenkt hat.
Durch die Zwölf wilden Schwäne befassen wir uns gerade mit den Ahnen – wieder einmal. Mir kommt es vor, als würde ich Zwiebelschicht für Zwiebelschicht von Zeit und Raum abtragen und allmählich wirklich begreifen, wer meine Ahnen waren, welchen Einfluß sie auf mich heute haben und wie ich bestimmte Dinge auflösen, andere in mein Leben integrieren kann.
Irgendwie eine ZwischenZeit – zwischen drinnen und draußen, zwischen Sommer und Herbst, zwischen hier und da.
:: Weekending ::
Kalt ist’s geworden. Teezeit. Dieses Jahr macht mir Schnitterin etwas aus. Ich mag noch nichts loslassen, opfern oder schneiden. Und dann denke ich an das Märchen von Frau Holle, genauer: an die reifen Äpfel, die geschüttelt werden wollen. In unserem Garten will auch einiges geschnitten werden: Zucchini, Mangold, Kohlraben, bald die ersten Kürbisse. Wir haben unser Lammas-Familienritual ausgetüftelt, passend dazu.
In den zwölf wilden Schwänen (Starhawk / Valentine) las ich gestern vom Selbstwert. Selbstwert ist der ureigene, unverrück- und undiskutierbare Wert eines Menschen und einer Sache, der unabhängig von sämtlichen Bewertungen von außen existiert. Ich denke nach darüber, wo in meinem Leben ich trotzdem von den Bewertungen und den Meinungen anderer abhänge, wo sie mir wichtiger sind, als sie es sein sollten. Ich bin froh, viele alte Bindungen gekappt zu haben, Menschen losgelassen zu haben, mit denen es nicht paßte. Also doch – Schnitterin.
Wir haben viel in der Küche gewerkelt. Zucchinisalat mit Minzdressing, Zucchinipfanne, Rahmmangold, Weißweinchampignons. Haben blühenden Beifuß geerntet (noch mehr Schnitterin in meinem Leben) und ihn zu Räucherzigarren gebunden.
Ich brachte eine Hühnchenbande in die Existenz, deren Bäuche mit Körnern gefüllt sind, und die schmuseweich in der Hand liegen. Schön, wenn die Familie eine nötigt, doch mal mehr zu nähen.
Mitten in der Nacht habe ich eine Entscheidung getroffen: ich quäle mich seit Oktober mit einer Entzündung herum. Letzte Chance, sonst OP. Und schon wieder Schnitterin. Womöglich.
:: I am back with you ::
Wahrscheinlich ist’s niemandem aufgefallen, aber ich war zwei sehr schlimme Tage ohne meinen Laptop. Mein Ehemann hat ihm eine neue Festplatte und ein neues Betriebssystem spendiert und jetzt teste ich das alles argwöhnisch aus. Ich hasse Updates. Ich hasse es, wenn an meinem Rechner rumgemacht wird. Normalerweise verkompliziert sich dadurch ALLES. Zur Zeit kann ich nicht drucken, ich habe kein Mailprogramm, kann keine Photos hochladen und PDFs kann ich auch nicht lesen *jau!!!l* Als wäre das nicht genug Technikstreß für eine Woche, habe ich auch noch ein neues Handy bekommen. Nach ein paar Jahren war das alte irgendwie…platt. Jedenfalls komme ich mit dem Neuen nicht so gut zurecht. Ich bin einfach reaktionär. Am liebsten hätte ich gar kein Handy mehr, aber da ich ab dem Herbst wieder mit dem Auto unterwegs sein will, brauche ich eins. Sorry, ich kann nicht zur nächsten Notrufsäule latschen. Also eben ein Handy.
Um über diese Traumata hinwegzukommen, hilft natürlich nur zweierlei: mit Kräutern hantieren und nähen. Gestern habe ich also in einer wahnwitzige Ganztagsnähsession eine neue Tasche für mich genäht, die ich aber erst ab dem Schnitterinfest tragen werde. Die ist zur Zeit einfach noch nicht passend. Ich glaube, meinem hehren Ziel, eines Tages hier im Dorf als “die mit den Taschen” bekannt zu sein, komme ich langsam immer näher
Heute habe ich viiiiiele Tees und Gewürze gemischt, in Erwartung der nächsten Wanderpakete und für ein paar liebe Menschen. Und jetzt duftet das ganze Haus nach Minze, Pfeffer und Co.
Nach diesen weltbewegenden Neuigkeiten gehe ich jetzt mal etwas lesen. Zur Zeit liege ich bei einem Buch in zwei Tagen. Mein Mann, der für mich immer zur Bibliothek muß, raufte neulich die Haare und meinte “gib mir doch ne Chance…!”. Mache ich. Die Chance, noch mehr Thriller aufzutreiben. Hahaha.
:: Tropisches Wochenende ::
In Nordbaden hatten wir diesmal ein tropisches Wochenende. So tropisch, daß sich sogar die weiße Fliege bei uns im Garten breitgemacht hat. Aber da wird Mrs. Genocide nicht mitspielen. Muahahaha!
Samstag habe ich nicht Fußball geguckt, aber dank unserer Nachbarschaft war ich trotzdem immer auf dem neusten Stand. Stattdessen habe ich neue Nähprojekte geplant, denn ans Nähen selbst war Freitag und Samstag nicht zu denken – wäre direkt am Stoff festgeklebt *wäh*. Aber heute Mittag ging es wieder
Nachmittags waren wir ein bissel unterwegs, denn ich wollte unbedingt meine neue Kamera ausprobieren. In Brühl hat uns dann ein Mordsregenguß überrascht, dem dieses Bild zu verdanken ist:
Ach ja, und dieses hier auch:

Vielleicht findet Ihr das jetzt nicht so spannend, aber ich schwelge gerade in der Bildqualität *g*.
Bei uns hat es natürlich nur drei Tropfen geregnet, die das Waschküchenfeeling noch verstärkt haben. Aber dafür konnten wir Kamille ernten und Schmetterlinge beobachten.
Sammelt eigentlich noch jemand von Euch Kräuter für Heilanwendungen? Die Kamille jedenfalls wird mich zusammen mit Salbei und Salz im Winter gegen Nebenhöhlenvereiterungen unterstützen
Ich werde ja öfter gefragt, ob ich die Kräuter und Gewürze für meine Mischungen selbst sammle. Nein, das tu ich nicht. Die Kräuter, die ich selbst sammle, sind ausschließlich für den Bedarf meiner Familie und mir selbst. Die Kräuter für Gewürze und Tees beziehe ich im Fachhandel, was bedeutet, daß sie rückstands- und wirkstoffkontrolliert sind.
Wir haben jetzt eine riesige Schüssel voller Radieschen geerntet und die Zucchini wachsen, während man daneben stehen bleiben kann. Es berührt mich olle Stadtmenschin so sehr, wie vital der Garten ist, und mit wie wenig Aufwand sich bereits etwas anbauen läßt. Jedenfalls will ich darüber noch viel mehr lernen und es auch umsetzen.
Heute mußte ich an meine Kindergarten- und Schulzeit denken. Mich hat es unglaublich fasziniert, wenn wir von indigenen Kulturen oder auch von der Steinzeit hörten. Ich dachte: wow, die konnten bzw. können noch viel mehr selbstmachen, die waren / sind nicht so hilflos wie wir, wenn mal der Strom ausfällt. In der Grundschule haben wir in einer Projektwoche aus Lederresten und Bändern eine Tasche selbstgenäht – das hat mich nachhaltig beeindruckt. Ich möchte noch viel mehr Fähigkeiten erwerben, noch viel mehr lernen und umsetzen, um nicht so abhängig von moderner Technik, Patriarchalmedizin und Co. zu sein. Selbstmachen statt konsumieren.
Wie war Euer Wochenende?
:: 10 Dinge, die mich gerade in den Wahnsinn treiben ::
- Blattläuse und ihre Pfleger, die Ameisen. Eigentlich bin ich ja pazifistisch, aber bei diesen Mistviechern, die meine Blumen abmurksen und sich meines Nutzgartens bemächtigen wollen, mutiere ich zu Mrs. Genocide.
- Meine Unlust, den “alten” Photoapparat meines Mannes zu benutzen. Er hat einen neuen, den sogenannten Obermotzknipsi, und ich könnte nun seinen alten verwenden, um aussagefähigere Bilder meiner Patchworksachen zu machen. Tu ich aber nicht, schließlich war diese “alte” Kamera schweineteuer und ich habe Angst, daß ich sie fallen lasse, verliere oder sonstwie ruiniere. Und darum ärgere ich mich stattdessen ständig über die schlechte Qualität meiner Bilder. Narrrrrrf!!!
- Nackenschmerzen. Hätte Göttin den menschlichen Kopf nicht ohne die zur Verspannung neigende Nackenmuskulatur auf dem Hals fixieren können? Wozu gibt’s schließlich Sicherheitsnadeln?!
- Vuvuzelas. Diese Tröten tönen hier rund um die Uhr. Fresse!
- Warteschleifen. Ich finde, die verleiten zu Unehrlichkeit. Angeblich ist den ganzen Nachmittag jede Leitung besetzt, jede Mitarbeiterin im Gespräch. Nach 40 Anrufen, die alle in der Warteschleife endeten, flötet diese Punkt 17.59 Uhr: “Sie rufen außerhalb unserer Bürozeiten an”. Als Kinder hatten wir wenigstens noch den Anstand, “April, April!” hinzuzufügen.
- FairTrade-Rosen aus unserem Supermarkt. Zehn Rosen für 4 €, fair gehandelt und aus Afrika importiert. Am nächsten Tag lassen alle die Köpfe hängen, obwohl ich denen das Substrat, welches großteilig aus ominösen “Beistoffen” besteht, gegeben habe. Jetzt hole ich mir wieder sogenannte Unkräuter. Fair gepflückt.
- Plattgefahrene Tiere und derzeit auch Deutschlandfahnen im Straßengraben. Jedes Wochenende sterben allein in meiner direkten Umgebung wenigstens 10 Wildtiere durch Raser. Muß das sein?
- Dazu passend: kein Auto zu haben. Ich habe lang und breit darüber nachgedacht, ob ich wirklich ein Auto brauche. Die Antwort lautet: ja. Durch meine Gehbehinderung is nix mit Radel, Öffis und Co. Ich will ein Auto. Sofort! Ich verspreche auch, tierfreundlich zu fahren.
- Kindergartensand in meinem Haus trotz der Beteuerungen “Mama, ich habe wirklich meine Schuhe ausgeschüttelt”. Kinder müssen sowas wie versteckte Sandreservoire haben, die sie in unbeobachteten Momenten ausleeren. Nur um uns in den Wahnsinn zu treiben.
- Spinnen. Dieses Jahr verfolgen mich die Viecher noch ärger als sonst. Ich würde das ja mal anreisen, wenn ich nicht so eine Bangbüx wäre. Wuuuäääää!
Und was treibt dich grad in den Wahnsinn?
:: Jetzt ::
Daheim: im Garten wachsen die Pflänzchen vor sich hin und ich mache mich auf eine Zucchinischwemme gefaßt. Viel auf der Terrasse.
Unterwegs: am Rhein. Bunte Kiesel sammeln. In Karlsruhe, Hitze in der Stadt.

Kreativ: viel an der Nähmaschine. Ich habe achtzehneinhalb Meter Stoff gekauft, ich maßloses Etwas, ich. Zweieinhalb Meter sind so gut wie fertig vernäht. Der Rest muß warten, bis mein StargazingBeautyQuilt fertig ist, damit er dann ein NewYorkBeautyQuilt werden kann.
Vor den Augen: Thriller von Tess Gerritsen. Habe jetzt alle Brunettis durch und vermisse den netten Venezianer.
Auf den Ohren: What a difference a day makes.
Toll: ich habe ein altes Rezept meiner Mama wiedergefunden und werde es mal nachkochen, sobald die Kraft reicht. Am Wochenende feiern wir Mittsommer. Es gibt jetzt laktosefreie Vollmilchschoki. Das Schattenbuchprojekt 2.0 geht bald los *hibbel*
Doof: Stechfliegen!!!!!!!!! Und Blattläuse. Mistviecher.
Zuletzt gekauft: Chilis. Stoffe für ein Geschenk (ja, ich kauf nicht nur für mich selbst…).
Zuletzt gegessen: Der letzte Spargel der Saison, we wave goodbye.
Heute noch: Binding machen (Bilder folgen die Tage). Hörbuch hören (auch Tess Gerritsen).
Was machst Du jetzt gerade?
:: Ein bissi Nostalgie ::
Mit 10 oder 12 habe ich angefangen, Elton John zu hören – vermutlich weil eine seiner CDs im Regal meiner Eltern stand. Cry to heaven, Shoot down the moon und verstörenderweise Benny and the jets waren meine drei Faves, bevor meine Vorlieben sich mit 13, 14 in Richtung seiner schmachtenden Lovesongs verschoben *hihi*
Obligatorisch auch Terry Jacks / Seasons in the sun und Scott McKenzie / San Francisco.
Unvergessen The Doors, vor allem Riders on the storm, Light my fire und The end.
The Rolling Stones / Paint it black.
Ah, ich geh noch ein paar mehr ausbuddeln…
:: Warum ich lieber nähe ::
Ich bin in den letzten Wochen und Monaten oft gefragt worden, wieso ich mich aus den meisten heidnischen Foren zurückgezogen habe. Die Antwort lautet: weil ich lieber nähe. Ich weiß nicht, wie viele Stunden meiner kostbaren Lebenszeit ich damit vergeudet habe, in heidnischen Internetforen unterwegs zu sein. Viiiiiel, vermutlich. Für an Anfang oder zum Kontakteknüpfen über die Stammtisch-Rubriken finde ich die Foren prima, aber die Eigendynamik, die sie entwickeln, finde ich spooky.
Ich hab gar keine Lust, das im Einzelnen darzulegen, weswegen ich mir vier Punkte rausgreife, die mir auf den Keks gehen (ich müßte richtiger sagen: gingen):
- mich nerven Admins und Mods, die meinen, in ihrem Forum sei ihre Meinung das Maß aller Dinge. Logischerweise müssen sie darauf achten, daß die Gesetze und die guten Sitten gewahrt bleiben, aber wann immer es Richtung Selbstbeweihräucherung und Mundtotmachung derer, die anderer Meinung sind, geht, kriege ich das kalte Kotzen. Besonders arm finde ich Menschen, die ihre eigene Meinung nur dadurch aufwerten können, indem sie die der anderen in den Kakao ziehen oder lächerlich machen.
- mich nerven Menschen, deren Internet-Ich von ihrem RealLife-Ich um 180° abweicht. Ich habe noch nie so viele Selbstdarsteller auf einem Haufen gesehen wie in heidnischen Foren. Da werden Menschen, die im RL nicht mal in der Lage sind, ihrem Partner klarzumachen “okay, das Heidentum ist nicht dein Weg, aber ich trag mein Pentagramm trotzdem” zu obercoolen, oberheidnischen Tonangebern, Erleuchteten oder was auch immer gerade gefragt und chic ist. Ich kann Windbeutel einfach nicht ausstehen (es sei denn, sie sind mit Kirschen gefüllt und passen auf einen Dessertteller)
- ich hasse Grüppchenbildung. Ich brauche und will keinen Clan, keinen Coven, keinen Zirkel, keinen Vorturner, keine Oberpriesterin und auch sonst nix. Diesen ganzen patriarchalen Hierarchiekram hab ich gefressen.
- meiner Erfahrung nach folgt der Identifizierungs- und Emanzipationsphase in puncto persönliche (heidnische) Entwicklung früher oder später die Spaltung. Und mit dem Abschied, dem Loslassen ist oft auch eine Menge Gegeifer und Gehetze verbunden. Freilich nimmt jeder für sich in Anspruch, to-tal individuell und tolerant zu sein, aber wehe, du vertrittst (am besten noch mit echten Argumenten) eine non-konforme Meinung…höhö.
Joa, das sind ein paar Gründe dafür, wieso ich nur noch in der Geistereiche aktiv bin. Hab gehört, da isses verträglich
:: Best things are free (or should be) ::
In letzter Zeit schleppe ich viele Sorgen in puncto Gesundheit mit mir rum. Seit Oktober habe ich Schmerzen, wurde erst von einigen Ärzten abgespeist, dann falsch behandelt und jetzt heißt es aus heiterem Himmel: wir brauchen mehr Diagnostik. Das ist ja mal ne Hammeridee! Da war das Medizinstudium doch nicht umsonst, wie erfreulich. Meine Gedanken kreisen oft um diese blöden Schmerzen und die damit verbundenen Einschränkungen, die die ohnehin wegen der Behinderung bestehenden Einschränkungen noch nerviger machen *ätz* Als Folge davon geht’s mir immer blöder, erst psychisch und das schlägt sich nun auch noch körperlich nieder. Hurra.
Umso wichtiger, mir mal die positiven Seiten des Lebens bewußtzumachen.
Erstens: mich fasziniert eine früher-schonmal-und-jetzt-wieder-Internetbekanntschaft, der ich mich sehr verbunden fühle. Wer weiß, vielleicht sind wir ja doch sowas wie Seelenzwillinge…
Zweitens: ich habe ein Nähprojekt aus Stoffresten begonnen. Wer den Restehaufen sieht, würde das nie für Reste halten, aber ich habe bis auf ein bißchen Vlies nix dafür kaufen müssen. Obwohl ich alles andere als dem Stoffkonsum abgeneigt bin, ist es schön, dem “Spirit” des Patchwork mal wieder etwas näherzukommen. Das Ergebnis wird wahrscheinlich umwerfend aussehen, wie ich in aller Bescheidenheit sagen darf
Drittens: in diesem Monat feiert mein Blog seinen zweijährigen Geburtstag.
Viertens: unser Abendessen heute gibt’s fast für lau. Frau nehme:
1 Tüte geschenkte Spargelschalen vom Spargelbauern umme Ecke + Wasser + Gemüsebrühe + Sahne = lecker Suppe.
Fünftens: als AddOn haben wir heute außerdem Bärlauchblüten und Waldmeister gesammelt.
Die Blüten trocknen gerade vor sich hin und kommen in ein Kräutersalz (danke, Grainne, für diese Anregung!) und aus dem Waldmeister fabriziere ich nachher eine Maibowle, die uns direkt zu
Sechstens führt: unser Beltaneritual heute Abend.
Siebtens: ich habe ein kleines Täschli nach eigenem Schnitt für eine liebe Frau genäht und mit glitzernden Glasperlen bestickt. Irgendwie ist es einfach wonnevoll, anderen eine Freude zu machen.
Aaaaah, geht schon viel besser!
Welche kostenlosen Sachen sind in deinem Leben die Besten?














