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:: Museumsbesuch: Schädelkult in Mannheim ::

Heute waren mein Mann und ich im Museum für Archäologie und Völkerkunde in Mannheim, wo wir uns endlich die Ausstellung “Schädelkult” angeguckt haben. Die Ausstellung nimmt den Großteil des zweiten Obergeschosses ein und ist in verschiedene Bereiche gegliedert: erst eine allgemeine Einführung, dann geht es um Schädelkulte in verschiedenen Epochen und Regionen und zum Schluß wird der Schädelkult unserer Gesellschaft betrachtet (incl. Hirnforschung und Subkultur, was ich ziemlich cool fand).

Gut gefallen hat mir, daß es wirklich viele sehr interessante Exponate gab und daß die Begleittexte knapp und prägnant waren. Der Ausstellungsbereich ist großzügig angelegt, so daß ich mit dem Rolli gut rangieren konnte. Außerdem war es heute Mittag schön leer :) Nicht so gut fand ich, daß die meisten Vitrinen und Texte sehr hoch angebracht worden sind, so daß ich mir vorm Rollstuhl aus einen steifen Nacken geholt habe. Die Klimaanlage war trotz nur 5° C Außentemperatur aufgedreht, so daß wir ziemlich gefroren haben. Und ich verstehe auch nicht, wieso frau in Museen nicht wenigstens ohne Blitz photographieren darf…eine bessere Werbung gäbe es doch wohl nicht. Naja, so müssen sich meine Leserinnen leider mit dem piefigen Bild oben begnügen.

Noch eine Anmerkung zum Begleitbuch der Ausstellung: davon gibt es zwei Exemplare. Eines für knapp 30 € und eines für knapp 20 €. Der einzige Unterschied ist der Einband, nämlich einmal mit und einmal ohne Umschlag – das finde ich schon ein bißchen gaga. Der Kauf hat sich jedoch absolut gelohnt; auf rund 380 Seiten kann frau jede Menge Infos bekommen, die in der Ausstellug gar nicht untergekommen sind, incl. vieler Bilder.

Zum Thema Barrierefreiheit: das Museum ist barrierefrei befahrbar. Um in die oberen Stockwerke zu gelangen, gibt es einen Aufzug. Die Tiefgarage ist nicht mit dem Aufzug zu erreichen und daher sollten Rollifahrerinnen lieber draußen auf der Straße parken. Das Behindertenklo im EG ist ein bissel eng, aber sehr sauber. Das Personal ist hilfsbereit und freundlich. Das Museumscafé befindet sich im EG und ist ebenfalls barrierefrei befahrbar, allerdings hatte es leider geschlossen, als wir da waren.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 28. Februar 2012 und wurde abgelegt unter "Behinderung, Unterwegs". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

1 Kommentar

  1. Selket:

    Hui, war sicher spannend, hätte mich auch interessiert.

    LG
    Selket

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