:: Dekadente Pilz-Lasagne ::
Für diese Lasagne gäbe es einige passende Umschreibungen: dekadent, reichhaltig, üppig, köstlich, luxuriös. Sie ist absolut cremig, hat ein feines Aroma und schmeckt sogar ein bißchen nach einer Käserahmsauce, wenngleich sie natürlich vegan ist. Kurz und gut, ein absolutes Lieblingsrezept.
Und so wird’s gemacht: 750 g gemischte Champignons (weiß & braun) putzen, die Stielenden einkürzen und die Fruchtkörper in Scheiben schneiden. Reichlich Knobi pellen und sehr fein hacken. 4 EL Rapsöl in einer weiten Pfanne mit hohem Rand erhitzen und Knoblauch und Pilze darin unter gelegentlichem Wenden etwa 7 Minuten anbraten, bis die Pilze Wasser verlieren. 1/2 Glas Weißwein dazugeben und kurz mitköcheln lassen. Mit 1,2 l Cashewsahne auffüllen – diese besteht aus 400 g Cashew-Kernen, die im Blender mit soviel Wasser aufgefüllt werden, bis die 1,2 l-Marke erreicht ist, entsprechend viel gekörnter Gemüsebrühe und 4 EL Weißweinessig (diese Säure ist für den leicht käsigen Geschmack zuständig). Solange kochen, bis die Sahne dickt (etwa 2 Minuten). Vom Herd nehmen und mit weißem Pfeffer abschmecken. 1/2 Bund glatte Petersilie verlesen und fein wiegen. In die Sauce rühren. Abwechselnd Sauce und Lasagneblätter (ungekocht) in eine Ofenform schichten. Bei 180° C im vorgeheizten Ofen 30 min. überbacken.
Hach ja.
P.S.: Rapsöl liefert jede Menge Omega-3 – und Omega-6-Fettsäuren und nachdem ich Leinsamen jetzt nicht so den Renner finde, verwende ich oft Rapsöl. Außerdem schmeckt es auch noch sehr viel besser als Sonnenblumenöl, das einfach nur neutral ist, und viele (billige) Olivenöle, die irgendwie sauer-ranzig schmecken (und mein 10-€-pro-500-ml-Olivenöl nehme ich nicht zum Dünsten, ney-ney!).
5 Kommentare
-
Carda:
Dass billiges Olivenöl bescheiden schmeckt kann ich nur unterschreiben, das Zeug kommt bei mir nur zur Weiterverarbeitung in Frage, nicht wenn ichs pur auf Salat oder so tue.
Leinsamen könnte ich mich allerdings total reinlegen. Die Körner räumen den Darm auf, und man muss sie dafür nichtmal in das klassische Glas Wasser tun, es reicht völlig, sie in Joghurt oder in Brot zu schmeißen. Aber als Öl hat mich das nicht so unglaublich überzeugt
Aber als neutrales Öl kann ich Distelöl empfehlen, das ist mein “Lieblings-Neutral-Öl”
. Bei Rapsöl war ich immer skeptisch, das hab ich noch garnicht verwendet. Aber ist vielleicht mal nen Vesuch wert. Genauso wie die Cashew-Sahne, vor der ich mich immer scheue weil die Nüsse ziemlich viele Kohlenhydrate enthalten (was jetzt für Diabetikerinnen wie mich eher interessant is *g*)
Ich glaub ich klaue das Rezept und bau das etwas um
-
Ima:
wah klingt das lecker!
wir benutzen übrigens auch hauptsächlich rapsöl. tolles zeug.
-
Amala Krähenfeder:
carda, ich glaube, kohlenhydratmäßig ist diese lasagne einn alptraum, auch wegen der lasagneblätter *g*
-
Alruna:
Zum Braten verwende ich auch nur noch Rapsöl. Olivenöl und Kürbiskernöl für Salate oder in einen Teig rein.
Deine Lasagne sieht wieder extrem lecker aus!
Ich habe grade einen veganen “Fleischsalat” entdeckt. Du magst das Ersatzzeug zwar nicht, aber das Zeug auf Vollkornbrot, da könnte ich mich grade drin wälzen
-
Amala Krähenfeder:
mmmh, kürbiskernöl! das liebe ich auch. eine freundi hat mir eine flasche aus der steiermark mitgebracht – das zeug hüte ich auch wie einen schatz

