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	<title>Kommentare zu: :: Natur- &amp; Schulmedizin ::</title>
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		<title>Von: Inghinn</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2011/11/natur-schulmedizin/comment-page-1/#comment-5352</link>
		<dc:creator>Inghinn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 16:26:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe auch so meine Erfahrungen mit der Schulmedizin, auch mir hat sie das Leben gerettet. Ich hatte eine Thrombose samt Lungenembolie, lebe aber inzwischen seit Jahren ohne Medikamente.

Thema hormonelle Verhuetung das Alruna ansprach - inzwischen ist es ja fast Standard, dass GynaekologInnen jungen Maedels, die noch in der Pubertaet stecken, die Pille verschreiben. Ich finde das sehr bedenklich und wuerde mir heute nie wieder die Pille oder ein Implantat verschreiben lassen. Leider wird fast gar nicht auf die Nebenwirkungen hingewiesen - moegliche Gewichtszunahme wird immer erwaehnt, von den Folgen auf die Blutgerinnung, Libido, Psyche ist nichts zu hoeren.

Antidepressiva - ich bin inzwischen der Meinung, dass Depressionen, die von unserem ach so modernen und fortschrittlichen Leben ausgeloest werden,auch nur von der Schulmedizin behandelt werden koennen. Ich hab mich auch sehr lange dagegen gewehrt, Antidepressiva einzunehmen, hab&#039;s mit pflanzlichen Mitteln, Atemuebungen, Verhaltenstherapie, Meditation und was weiss ich nicht alles versucht. Letztendlich hat letztendlich nur die Chemiekeule geholfen und ich hab mich inzwischen auch damit versoehnt. Ich habe zwei Jahre lang happy pills geschluckt und wuerde das auch immer wieder tun. Zur Zeit geht&#039;s zum Glueck ohne.

Ich faend&#039;s schoen, wenn Schul- und Naturmedizin Seite and Seite und einander ergaenzend existieren koennten. Ich kann mich noch gut dran erinnern, dass als ich aufgewachsen bin Aerzte besonders bei Hauterkrankungen und Knochenleiden sehr oft kapituliert haben und den Patienten direkt empfohlen haben, zu den HeilerInnen in ihrem Dorf zu gehen. Das ist vielleicht 25 Jahre her, aber daran ist inzwischen nicht mehr zu denken. Erstens halten sich die Weisskittel inzwischen fuer Halbgoetter und sind der Pharmaindustrie hoerig, und zweitens sind die HeilerInnen von damals inzwischen gestorben und haben ihr Koennen meist mangels Interesse der naechsten Generation mit ins Grab genommen. Schade!

LG,
Nicole</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe auch so meine Erfahrungen mit der Schulmedizin, auch mir hat sie das Leben gerettet. Ich hatte eine Thrombose samt Lungenembolie, lebe aber inzwischen seit Jahren ohne Medikamente.</p>
<p>Thema hormonelle Verhuetung das Alruna ansprach &#8211; inzwischen ist es ja fast Standard, dass GynaekologInnen jungen Maedels, die noch in der Pubertaet stecken, die Pille verschreiben. Ich finde das sehr bedenklich und wuerde mir heute nie wieder die Pille oder ein Implantat verschreiben lassen. Leider wird fast gar nicht auf die Nebenwirkungen hingewiesen &#8211; moegliche Gewichtszunahme wird immer erwaehnt, von den Folgen auf die Blutgerinnung, Libido, Psyche ist nichts zu hoeren.</p>
<p>Antidepressiva &#8211; ich bin inzwischen der Meinung, dass Depressionen, die von unserem ach so modernen und fortschrittlichen Leben ausgeloest werden,auch nur von der Schulmedizin behandelt werden koennen. Ich hab mich auch sehr lange dagegen gewehrt, Antidepressiva einzunehmen, hab&#8217;s mit pflanzlichen Mitteln, Atemuebungen, Verhaltenstherapie, Meditation und was weiss ich nicht alles versucht. Letztendlich hat letztendlich nur die Chemiekeule geholfen und ich hab mich inzwischen auch damit versoehnt. Ich habe zwei Jahre lang happy pills geschluckt und wuerde das auch immer wieder tun. Zur Zeit geht&#8217;s zum Glueck ohne.</p>
<p>Ich faend&#8217;s schoen, wenn Schul- und Naturmedizin Seite and Seite und einander ergaenzend existieren koennten. Ich kann mich noch gut dran erinnern, dass als ich aufgewachsen bin Aerzte besonders bei Hauterkrankungen und Knochenleiden sehr oft kapituliert haben und den Patienten direkt empfohlen haben, zu den HeilerInnen in ihrem Dorf zu gehen. Das ist vielleicht 25 Jahre her, aber daran ist inzwischen nicht mehr zu denken. Erstens halten sich die Weisskittel inzwischen fuer Halbgoetter und sind der Pharmaindustrie hoerig, und zweitens sind die HeilerInnen von damals inzwischen gestorben und haben ihr Koennen meist mangels Interesse der naechsten Generation mit ins Grab genommen. Schade!</p>
<p>LG,<br />
Nicole</p>
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		<title>Von: Alruna</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2011/11/natur-schulmedizin/comment-page-1/#comment-5343</link>
		<dc:creator>Alruna</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 20:44:43 +0000</pubDate>
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		<description>Dann melde ich mich auch mal ;-)
@ Zachia, ich kann Dir da nur zustimmen, ich kenne auch genug Menschen die diesen Weg für schlecht, falsch oder feige halten. 
Ich habe vor 2 1/2 Jahren mit Antidepressiva angefangen. Zu diesem Zeitpunkt nahm ich noch die Pille und habe dies dann wenigstens abgesetzt weil sich die Kombination absolut nicht vertrug (Schmierblutungen, Brustschmerzen etc...) Immerhin bin ich die Hormonkeule los und nehme dies auch nie mehr, zumal mir mein Arzt von hormoneller Verhütung abriet wenn man zu Depressionen neigt. Anfang des Jahres kam ich dann auf die bescheuerte Idee die AD abzusetzen, ich reduzierte...das ging ein paar Wochen gut und dann kam das böse Erwachen. Mein Umfeld fand das natürlich toll das ich dabei war das Zeugs abzusetzen. &quot;Du brauchst das doch nicht, Dir gehts doch gut&quot;...&quot;wieso brauchst DU Antidepressiva, es gibt Menschen denen es wesentlich schlechter geht&quot;...bla bla bla...
Ja, ich habe es versucht, Johanniskraut...spagyrische Tropfen etc. Und auch ich hatte daran zu knabbern als ich nach einigen Wochen wieder bei der Psychiaterin saß und um ein Rezept bat. Ich kam mir vor wie ein Versager der es nicht hin kriegt ohne diese Medis klar zu kommen...alles Bullshit. Es ist ok so wie es ist, ich verurteile mich dafür nicht mehr. Was mich persönlich &quot;wurmt&quot; sind Menschen die offensichtlich ein psychisches Problem haben aber nichts dagegen tun, keine Hilfe in Anspruch nehmen.Ihr Umfeld leidet darunter und wenn man sie auf Therapie oder evtl. Medikation anspricht kommen so Sprüche wie &quot;ich hab keine Lust das Tabletten künstlich meine Stimmung, Laune heben...&quot;

@ Grey Owl, ich habe es erst an Samhain auf Deinem Blog gelesen das Du MS hast. Dieses Weihnachten werden es bei meiner Mama 20 Jahre. Der Verlauf ihrer Krankheit war bis jetzt (Göttin sei Dank) nicht sehr aggresiv. Wen man es nicht wüßte würde man es ihr nicht ansehen, also keine bleibenden Schäden wenn sie mal einen Schub hatte. Allerdings hat sie seit 2-3 Wochen ziemliche Probleme mit dem Gleichgewicht, Schwindel und taubheitsgefühle im Arm. Sie nimmt dann ein paar Tage Kortison und wenns besser ist setzt sie diese gleich wieder ab. Ihr Neurologe riet ihr allerdings letzte Woche zu Spritzen, ich weiß jetzt nicht genau welche, Interveron wars nicht. Und sie lehnt es ab, wegen den Nebenwirkungen. Ich kann es ja auf der einen Seite verstehen, aber auf der anderen Seite macht es mich irgendwie traurig und hilflos. Sie hofft einfach das es die nächsten Jahre weiterhin so &quot;gut&quot; läuft wie es bis jetzt immer der Fall war. Aber ohne ist das nicht. Und wenn ich sie frage was denn ganz krass gesagt wäre wenn sie morgen im Rollstuhl sitzen würde, ob sie sich dann nicht doch Vorwürfe machen würde es nicht mit den Spritzen versucht zu haben...
Alles nicht so einfach, für welchen Weg man sich entscheidet.

Ich grüß euch mal ganz lieb und wünsch euch noch nen schönen Abend...
LG Tanja</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann melde ich mich auch mal <img src='http://www.schlampengoettin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
@ Zachia, ich kann Dir da nur zustimmen, ich kenne auch genug Menschen die diesen Weg für schlecht, falsch oder feige halten.<br />
Ich habe vor 2 1/2 Jahren mit Antidepressiva angefangen. Zu diesem Zeitpunkt nahm ich noch die Pille und habe dies dann wenigstens abgesetzt weil sich die Kombination absolut nicht vertrug (Schmierblutungen, Brustschmerzen etc&#8230;) Immerhin bin ich die Hormonkeule los und nehme dies auch nie mehr, zumal mir mein Arzt von hormoneller Verhütung abriet wenn man zu Depressionen neigt. Anfang des Jahres kam ich dann auf die bescheuerte Idee die AD abzusetzen, ich reduzierte&#8230;das ging ein paar Wochen gut und dann kam das böse Erwachen. Mein Umfeld fand das natürlich toll das ich dabei war das Zeugs abzusetzen. &#8220;Du brauchst das doch nicht, Dir gehts doch gut&#8221;&#8230;&#8221;wieso brauchst DU Antidepressiva, es gibt Menschen denen es wesentlich schlechter geht&#8221;&#8230;bla bla bla&#8230;<br />
Ja, ich habe es versucht, Johanniskraut&#8230;spagyrische Tropfen etc. Und auch ich hatte daran zu knabbern als ich nach einigen Wochen wieder bei der Psychiaterin saß und um ein Rezept bat. Ich kam mir vor wie ein Versager der es nicht hin kriegt ohne diese Medis klar zu kommen&#8230;alles Bullshit. Es ist ok so wie es ist, ich verurteile mich dafür nicht mehr. Was mich persönlich &#8220;wurmt&#8221; sind Menschen die offensichtlich ein psychisches Problem haben aber nichts dagegen tun, keine Hilfe in Anspruch nehmen.Ihr Umfeld leidet darunter und wenn man sie auf Therapie oder evtl. Medikation anspricht kommen so Sprüche wie &#8220;ich hab keine Lust das Tabletten künstlich meine Stimmung, Laune heben&#8230;&#8221;</p>
<p>@ Grey Owl, ich habe es erst an Samhain auf Deinem Blog gelesen das Du MS hast. Dieses Weihnachten werden es bei meiner Mama 20 Jahre. Der Verlauf ihrer Krankheit war bis jetzt (Göttin sei Dank) nicht sehr aggresiv. Wen man es nicht wüßte würde man es ihr nicht ansehen, also keine bleibenden Schäden wenn sie mal einen Schub hatte. Allerdings hat sie seit 2-3 Wochen ziemliche Probleme mit dem Gleichgewicht, Schwindel und taubheitsgefühle im Arm. Sie nimmt dann ein paar Tage Kortison und wenns besser ist setzt sie diese gleich wieder ab. Ihr Neurologe riet ihr allerdings letzte Woche zu Spritzen, ich weiß jetzt nicht genau welche, Interveron wars nicht. Und sie lehnt es ab, wegen den Nebenwirkungen. Ich kann es ja auf der einen Seite verstehen, aber auf der anderen Seite macht es mich irgendwie traurig und hilflos. Sie hofft einfach das es die nächsten Jahre weiterhin so &#8220;gut&#8221; läuft wie es bis jetzt immer der Fall war. Aber ohne ist das nicht. Und wenn ich sie frage was denn ganz krass gesagt wäre wenn sie morgen im Rollstuhl sitzen würde, ob sie sich dann nicht doch Vorwürfe machen würde es nicht mit den Spritzen versucht zu haben&#8230;<br />
Alles nicht so einfach, für welchen Weg man sich entscheidet.</p>
<p>Ich grüß euch mal ganz lieb und wünsch euch noch nen schönen Abend&#8230;<br />
LG Tanja</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Grey Owl Calluna</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2011/11/natur-schulmedizin/comment-page-1/#comment-5342</link>
		<dc:creator>Grey Owl Calluna</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 15:26:39 +0000</pubDate>
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		<description>Mit der Schulmedizin habe ich mehr schlechte als gute Erfahrungen gemacht, seit dem Zeitpunkt vor 16 Jahren, als bei mir MS diagnostiziert wurde.
Ich bin der festen Meinung, dass ich durch die Medikamente erst den Krebs bekam. Deshalb die strikte Ablehnung.....und sicher auch eine Portion Angst. Krebs ist ja nicht mal nur ein Schnupfen.....und die Behandlung war auch nicht grad&#039; lustig.
Aber Du hast schon Recht, wenn Du sagst, Leid gehört zum Leben. Trotzdem bin ich der Meinung dass es dass nicht unbedingt muss, und schiongar nicht im Übermaß. Wir haben nur nicht gelernt, und wenn,, sind wir viel zu ungeübt, die Dinge so einzurichten, wie sie besser für uns wären. 
Aber,......ich weiß auch sehr wohl, dass &quot;alles&quot; seinen Sinn hat.
Wäre ich vor 16 Jahren nicht krank geworden, hätte ich einen völlig anderen Weg gewählt.

Ich hatte ja wirklich erst vor kurzem darüber geschrieben, dass die Errungenschafteer der modernen Zivilisation, die das Leben erleichtern, getrost auch mal genutzt und in&#039;s eingene Leben integriert werden können.
Nun hab&#039; den &quot;Salat&quot;........muss es tun, seh&#039;s ein, dass es ohne Tabletten (sonst Schmerzen!) und Spritzen (die wirklich die Entzüngung im Rückenmark eindämmen, abklingen lassen)in den nächsten Jahren (vielleicht für immer) leben muss.
Das Wort Spontanheilung ging mir auch durch den Kopf. Ich habe ja auch lange Zeit gelebt, als wäre ich völlig gesund. Frau wiegt sich dadurch in Sicherheit und......mach Fehler.
Ich will&#039;s und kann&#039;s nicht mehr verleugnen. Ich habe was ich habe......und muss damit und danach leben.

Die Eigenmach in einem Krankenhaus nicht abzugeben ist schwer. Mir schlug Schulterzucken, ja sogar sowas wie Trotz etgegen. Wortwörtlich sagte der Arzt, als ich die Betaferone ablehnte: &quot;Sie sind der Boss&quot;,....und draußen war er.

Schön zu lesen, dass ich nicht die Eizige bin, die immer noch diese &quot;ich-muss-funktionieren&quot; Konditionierung in sich hat. Es ist so schwer sie zu überwinden, im Umgang mit diesen &quot;normalen&quot; Menschen. 
Und das ich will......dass alles tun können, was ander auch tun. Ich möchte raus, ich möchte einkaufen, ich möchte schreiben....usw....kenn&#039; ich nur zu gut. Letztendlich habe ich mich auch selbst völlig überfordert.Frau setzt sich selber unter Druck.
Aber Dickschädel hin, oder her,....die Hausarbeit ist da, und muss gemacht werden. Und wenn der Lebenspartner Schichten arbeitet und selbst schon Morphine nimmt um das überhaupt zu können, habe ich versucht &quot;meinen Teil&quot; zu leisten.
Am Ende denke ich, ist es auch eine Frage der Organisation, und des Zufriedenseins, auch mal mit einem Fertiggericht, oder den Staub mal zu übersehen, der da liegt.Es geht halt alles langsamer, und was nicht wird das bleibt......auch DAS, was Frau selber möchte.
Wenn halt der Körper nicht mehr kann, setz&#039; ich mich hin und lese oder schreibe.

Bei der Schulmedizin geht es mir um die zahlreichen Nebenwirkungen!.....die den Körpeer oftmals nich mehr schädigen, als DAS, was sie heilen sollen.

Huch, das ist jetzt aber lang geworden.....
Liebe Grüße
Grey Owl</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Schulmedizin habe ich mehr schlechte als gute Erfahrungen gemacht, seit dem Zeitpunkt vor 16 Jahren, als bei mir MS diagnostiziert wurde.<br />
Ich bin der festen Meinung, dass ich durch die Medikamente erst den Krebs bekam. Deshalb die strikte Ablehnung&#8230;..und sicher auch eine Portion Angst. Krebs ist ja nicht mal nur ein Schnupfen&#8230;..und die Behandlung war auch nicht grad&#8217; lustig.<br />
Aber Du hast schon Recht, wenn Du sagst, Leid gehört zum Leben. Trotzdem bin ich der Meinung dass es dass nicht unbedingt muss, und schiongar nicht im Übermaß. Wir haben nur nicht gelernt, und wenn,, sind wir viel zu ungeübt, die Dinge so einzurichten, wie sie besser für uns wären.<br />
Aber,&#8230;&#8230;ich weiß auch sehr wohl, dass &#8220;alles&#8221; seinen Sinn hat.<br />
Wäre ich vor 16 Jahren nicht krank geworden, hätte ich einen völlig anderen Weg gewählt.</p>
<p>Ich hatte ja wirklich erst vor kurzem darüber geschrieben, dass die Errungenschafteer der modernen Zivilisation, die das Leben erleichtern, getrost auch mal genutzt und in&#8217;s eingene Leben integriert werden können.<br />
Nun hab&#8217; den &#8220;Salat&#8221;&#8230;&#8230;..muss es tun, seh&#8217;s ein, dass es ohne Tabletten (sonst Schmerzen!) und Spritzen (die wirklich die Entzüngung im Rückenmark eindämmen, abklingen lassen)in den nächsten Jahren (vielleicht für immer) leben muss.<br />
Das Wort Spontanheilung ging mir auch durch den Kopf. Ich habe ja auch lange Zeit gelebt, als wäre ich völlig gesund. Frau wiegt sich dadurch in Sicherheit und&#8230;&#8230;mach Fehler.<br />
Ich will&#8217;s und kann&#8217;s nicht mehr verleugnen. Ich habe was ich habe&#8230;&#8230;und muss damit und danach leben.</p>
<p>Die Eigenmach in einem Krankenhaus nicht abzugeben ist schwer. Mir schlug Schulterzucken, ja sogar sowas wie Trotz etgegen. Wortwörtlich sagte der Arzt, als ich die Betaferone ablehnte: &#8220;Sie sind der Boss&#8221;,&#8230;.und draußen war er.</p>
<p>Schön zu lesen, dass ich nicht die Eizige bin, die immer noch diese &#8220;ich-muss-funktionieren&#8221; Konditionierung in sich hat. Es ist so schwer sie zu überwinden, im Umgang mit diesen &#8220;normalen&#8221; Menschen.<br />
Und das ich will&#8230;&#8230;dass alles tun können, was ander auch tun. Ich möchte raus, ich möchte einkaufen, ich möchte schreiben&#8230;.usw&#8230;.kenn&#8217; ich nur zu gut. Letztendlich habe ich mich auch selbst völlig überfordert.Frau setzt sich selber unter Druck.<br />
Aber Dickschädel hin, oder her,&#8230;.die Hausarbeit ist da, und muss gemacht werden. Und wenn der Lebenspartner Schichten arbeitet und selbst schon Morphine nimmt um das überhaupt zu können, habe ich versucht &#8220;meinen Teil&#8221; zu leisten.<br />
Am Ende denke ich, ist es auch eine Frage der Organisation, und des Zufriedenseins, auch mal mit einem Fertiggericht, oder den Staub mal zu übersehen, der da liegt.Es geht halt alles langsamer, und was nicht wird das bleibt&#8230;&#8230;auch DAS, was Frau selber möchte.<br />
Wenn halt der Körper nicht mehr kann, setz&#8217; ich mich hin und lese oder schreibe.</p>
<p>Bei der Schulmedizin geht es mir um die zahlreichen Nebenwirkungen!&#8230;..die den Körpeer oftmals nich mehr schädigen, als DAS, was sie heilen sollen.</p>
<p>Huch, das ist jetzt aber lang geworden&#8230;..<br />
Liebe Grüße<br />
Grey Owl</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: zachia</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2011/11/natur-schulmedizin/comment-page-1/#comment-5340</link>
		<dc:creator>zachia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 14:21:28 +0000</pubDate>
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		<description>hach ja,  ich war zwar noch nie wirklich in Lebensgefahr aber   ich habe mich ewig lange von einer psychischen Erkrankung kaputt machen lassen, weil ich den Weg der Schulmedizin nicht gehen wollte...ich habe es mit allen möglichen  Therapien und Ansätzen versucht und als nix half habe ich mir selbst die Schuld zugeschoben   Inzwischen werde ich seit einigen Jahren   medikamentös behandelt und  bin so wieder in der Lage  mein Leben  größten Teils  nach meinen Vorstellungen zu leben.  Aber ich  merke es immer wieder  das es meMenschen gibt die  diesen Weg für schlecht, falsch  und feige halten...Aber Egal  ich nutze mitlerweile alle Ansätze die mir hilfreich erscheinen  und lasse mir diese  künstlichen grenzen egals sein..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hach ja,  ich war zwar noch nie wirklich in Lebensgefahr aber   ich habe mich ewig lange von einer psychischen Erkrankung kaputt machen lassen, weil ich den Weg der Schulmedizin nicht gehen wollte&#8230;ich habe es mit allen möglichen  Therapien und Ansätzen versucht und als nix half habe ich mir selbst die Schuld zugeschoben   Inzwischen werde ich seit einigen Jahren   medikamentös behandelt und  bin so wieder in der Lage  mein Leben  größten Teils  nach meinen Vorstellungen zu leben.  Aber ich  merke es immer wieder  das es meMenschen gibt die  diesen Weg für schlecht, falsch  und feige halten&#8230;Aber Egal  ich nutze mitlerweile alle Ansätze die mir hilfreich erscheinen  und lasse mir diese  künstlichen grenzen egals sein..</p>
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