Archiv: Sonntag, 31. Juli 2011
:: Minestrone ::
Bei herbstlichen 17° C brauche ich warme Suppen, literweise Tee und meine Kuscheldecke. Heute gibt’s das Rezept für unsere Sonntagssuppe, eine feine Minestrone.
Eine weiße Zwiebel würfeln und zusammen mit einer handvoll gepellter und grob gehackter Knobizehen in etwas Rapsöl in einem großen Topf glasig dünsten. Zwei gewürfelte Möhren, vier in feine Halbmonde geschnittene Stangen Staudensellerie, zwei gewürfelte Zucchini und zwei ebenfalls gewürfelte Paprikaschoten dazugeben und kurz mitanbraten, dann mit 2 l Gemüsebrühe ablöschen. Zwei Lorbeerblätter und drei ganze Pfefferkörner hinzufügen. Die Suppe aufkochen und dann bei reduzierter Hitze 2 Minuten simmern lassen. Eine handvoll eifreier Suppennudeln hinzugeben und weitere 6 Minuten köcheln lassen. 7 EL kleine, weiße Bohnen (ich war faul und habe fertig vorgekochte aus der Dose genommen) dazugeben und kurz warm werden lassen, jedoch nicht mehr kochen. Die Suppe mit Basilikumpesto und rotem Tomatenpesto abschmecken. Welche kein Tomatenpesto hat, schnippelt einfach ein, zwei Tomaten dazu. Mit gehackter Petersilie bestreut servieren.
Ich verwende generell gern weiße Zwiebeln, weil ich deren feineres Aroma und ihre weniger stark als bei braunen Zwiebeln ausgeprägte Schärfe schätze. Unser Tomatenpesto machen wir selbst: 12 getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten mit Zwiebel- und Knobi nach Gusto, etwas krauser Petersilie und ein wenig Aceto Balsamico Bianco pürieren. Auch fein auf’s Bütterken.
Die Minestrone hatte zudem einen nicht zu verachtenden Kinder-Bespaßungsfaktor beim Schnippeln und Rühren
