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Archiv: Mai 2011

:: Spicy Carrot Soup + Curryrezept ::

Heute gab’s bei uns eine total leckere Karottensuppe with a little touch of India. Es ist ja nicht so, daß wir nicht schon unzählige Male Karottensuppe mit Curry, Ingwer, Chili oder anderen exotischen Zutaten gepimpt hätten, aber ich glaube, den Kick bekommt diese Suppe eindeutig durch das Fehlen von Kuhmilchbestandteilen (bisher haben wir entweder Kuhsahne, -schmand oder -milch in die Karottensuppen gegeben). Soooo lecker, daß sie tatsächlich flotter weggelöffelt war, als ich ein Bild machen konnte. Da hilft nur: nachkochen! Das Rezept ist so simpel, daß ich mich schon fast nicht traue, es zu veröffentlichen, aber vielleicht inspiriert es Euch ja :)

1 Pfund Bio-Karotten von den Ansätzen befreien und in Stücke schneiden. Braucht nicht schön werden, wird eh später püriert. In einem weiten Topf Möhrenstücke und frischen Knobi nach Gusto in etwas Rapsöl anbraten (ich empfehle wirklich, Rapsöl zu nehmen, denn dadurch werden Suppen und viele andere Gerichte deutlich aromatischer als mit Sonnenblumenöl). Mit 1 EL richtig gutem Currypulver überstäuben, unter dauerndem Rühren ca. 20 Sekunden mitbraten und dann alles mit 1 Liter kräftiger Gemüsebrühe und 1 Dose Kokosmilch ablöschen. 10 min. köcheln lassen, dann pürieren. Wir haben dazu mal wieder gerösteten Blumenkohl serviert, außerdem Ciabatta und diverse Aufstriche.

Gutes Curry ist leider recht schwer zu finden. Viele Anbieter mischen ihren Curries sehr viel Kurkuma (Gelbwurz) bei, denn das macht das Curry schön gelb und ist obendrein total billig, so daß die Gewinnspanne steigt. Leider bleibt dabei aber das Aroma auf der Strecke. Viele Curries sind außerdem schlecht verpackt, z.B. in durchsichtigen Weißglasbehältern, in denen die flüchtigen Aromen (nämlich ätherische Öle) sich ziemlich flott verabschieden. Investiert lieber in ein teureres, aber gutes Curry, und gönnt ihm, falls nicht eh schon vorhanden, ein licht- und luftdichtes Gefäß zur Aufbewahrung. Falls Ihr Lust habt, Euer Curry fortan selbstzumischen: ich verwende für meine Curries in der Regel so ziemlich die gleichen Zutaten, verändere aber ihre Anteile. Wichtige Gewürze für Curries sind z.B. Chili, Pfeffer, Paprika, Kurkuma, Koriander, Zimt, Nelken, Ingwer, Knobi, Fenchel, Kardamom, Muskat (Blüte und Nuß) und Cayennepfeffer. Für die Karottensuppe habe ich ein Curry mit hohem Korianderanteil verwendet.

Amala Krähenfeder, 31.05.2011, 20:17 | Abgelegt unter: Rezepte | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

:: Forumssampler, Block 22 ::

Auch der 22. Block (Windmill Rose) besteht aus vier Farben. Mir gefällt das so gut, daß ich mir wohl noch mal zwei, drei Meterchen goldenen Stoff kaufen werde (oh, ganz schrecklich – ich muß Stoff kaufen! :mrgreen: ).

Amala Krähenfeder, 31.05.2011, 12:04 | Abgelegt unter: Forumssampler,Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: No milk today ::

Dieses Video zeigt, woher die Milch kommt, und das ohne Splatterszenen. Im zweiten Teil des Videos werden gängige Glaubenssätzen zum Thema Milch beleuchtet.

Sojas aus Biolandwirtschaft werden im Gegensatz zu Kühen stets gut gehalten. Ihre Milch ist fettarm, lecker und ebenso eiweißhaltig wie Kuhmilch. Sojas produzieren obendrein nicht annähernd soviel Gülle wie Kühe.

Go veggie :)

Amala Krähenfeder, 30.05.2011, 14:12 | Abgelegt unter: Ernährung | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: Mein EHEC-Senf ::

Unser regionaler Spargel- und Erdbeerbauer (regional bedeutet: die Straße runter) sagt, daß er gerade auf seinem Spargel, seinen Erdbeeren und den Salaten, Radieschen und Frühlingszwiebeln sitzen bleibt. Alle hätten Angst vor Gemüse, wegen EHEC. Dabei ist noch nicht zweifelsfrei erwiesen, daß Gemüse der Überträger des Bakteriums ist – so gab ein mit EHEC infizierter Mann an, gar kein Gemüse gegessen zu haben (wovon der lebt, hätt ich ja schon mal gern gewußt).

Das Grundproblem liegt meiner Meinung nach – wieder einmal  - in der Massentierhaltung. Wir halten ganze Völker von sog. Nutztieren, die nicht nur pflanzliche Kost vertilgen, sondern in Form von Kot und Urin auch wieder ausscheiden. Es geht hier nicht um einen Sack voller Köttel in der Woche, sondern um ganze Flüsse voller Gülle. Es geht auch nicht um drei Fürzchen pro Tag, sondern um kubikmeterweise Methangas – das schlimmste Treibhausgas btw. Wohin also mit dem Zeug? Es verunreinigt Böden, Gewässer und Luft. Tragisch, daß es erlaubt ist, Gülle auf die durch Intensivlandwirtschaft und Monokulturen ausgelaugten Böden von Getreide-, Mais- und Rapsäckern auszubringen. Laut dem Sprecher der Landwirtschaftskammer NRW ist es jedoch nicht üblich, Gemüse(felder) mit Gülle zu düngen. Soll uns das beruhigen? Die Erde ist ein geschlossenes System, in dem alles mit allem verbunden ist. Oder anders gesagt: the shit comes back.

Während wir Angst vor Gemüse massenmedial verordnet bekommen, grassiert in NRW die Geflügelpest. Hat davon überhaupt jemand was mitbekommen?

Es hilft einfach nicht, punktuell und temporär umzudenken und erst dann zu handeln, wenn Menschen erkranken.

Amala Krähenfeder, 30.05.2011, 13:59 | Abgelegt unter: Nach(t)denken | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare

:: Wochen(end)rückblick ::

Das Wochenende ist zwar noch nicht rum, aber den Rückblick gibt’s trotzdem schon mal.

[Wetter] Sonnig und windig. Spektakuläre Sonnenuntergänge. Wochentags etwas Regen. Die Landwirte und meine Blümchen freuen sich.

[Gemacht] Viel über’s neue Haus gequatscht. Zeug (aus)sortiert. Einen unorthodoxen neuen Quilt begonnen. Lieben Besuch gehabt, den ich schon vermisse.

[Gehört] Morrissey. Harry Potter und der Gefangene von Askaban.

[Gelesen] Frank Schätzing: Nachrichten aus einem unbekannten Universum. Mails, über die ich mich sehr freue.

[Getrunken] Yunnan, Assam und Ceylon – am Ende wieder bei Darjeeling gelandet. Leitungswasser. Irgendwie gibt’s bei diesem Punkt immer nur dieselben Antworten :) Ach ja, und einen zimtigen Bananen-Shake.

[Gegessen] Ziemlich viele Tomatenbrote mit Ruccola- oder Petersilienpesto. Einmal chinesisch essen gewesen. Ofenkartoffeln mit Aioli. Marmorkuchen.

[Gedacht] Alle Welt redet von EHEC und hat Angst vor Gemüse. Daß wir in der Scheiße der “Nutztiere” untergehen, scheint kaum wen zu kümmern.

[Gelacht] Über Luni Maccharoni und El vieccho Anhanguera.

[Gefreut] Über den Besuch, obwohl ich es ganz schlimm fand, wieder adé zu sagen. Über Klamotten, die mir Andrea geschenkt hat – ich fühl mich total hübsch darin :) Über tolle Gespräche mit meinen Männern und unserem Sohn.

[Geärgert] Über nichts. Fühl mich absolut im Flow.

[Gelernt] Manche Diskussionen muß ich nicht führen.

[Gekauft] Ein Haus. Eine DVD. Einen Meter Vliesofix.

[Spirituelles] Kreativ-chaotisch und dabei sehr aufschlußreich Karten gelegt.

[Und sonst so?] “When the hurly-burly’s done”…

[Ausblick auf die nächste Woche] Dinge organisieren. Viele Telephonate führen müssen *hrch* Am unorthodoxen Quilt weiternähen. Meine Grenzen achten.

Amala Krähenfeder, 28.05.2011, 21:04 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: Gequiltete Schrift ::

Das hier ist mein erster Versuch, Schrift zu quilten. Der unruhige Hintergrund ist sicherlich nicht optimal gewählt, aber ich dachte, falls der Versuch in die Hose geht, sieht’s dann nicht so schlimm aus :mrgreen: Allerdings finde ich, es ist für’s erste Mal echt klasse geworden.

Gemacht habe ich’s so: Schrift auf Brotpapier zeichnen, Brotpapier mit viiiiielen Nadeln auf dem Stoff fixieren und dann die Schrift mit kurzem Stich (1,5) nachnähen. Dann Papier rausrupfen, bügeln, fertig.

Aus dem Schriftstück würde übrigens eine Hülle für mein Schatten- und Tagebuch der bald startenden dritten Runde.

Amala Krähenfeder, 28.05.2011, 12:11 | Abgelegt unter: SchaMagisches,Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

:: Für Amelie ::

May you always be covered in love.

58 x 52”.

Amala Krähenfeder, 25.05.2011, 20:29 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

:: Zu neuen Ufern ::

Mir kommt es so vor, als hätte ich erst vor drei Wochen die letzte Umzugskiste ausgepackt, den Karton zusammengefaltet und in den Keller gebracht,  dabei ist es schon zwei Jahre her, daß wir nach Waghäusel gezogen sind. Eigentlich habe ich immer gedacht, ich würde hier alt werden – bis das Schicksal andere Pläne mit uns machte. Nach einigen orientierungslosen Momenten haben wir uns eher verhalten auf die Suche gemacht; keiner von uns hatte Lust, schon wieder umzuziehen, geschweige denn zu renovieren. Und dann auch die Frage: Haus kaufen oder wieder mieten? Wenigstens das konnten wir schnell beantworten; wir wollen endlich was Eigenes. Es schien jedoch, als wäre es gar nicht so einfach, ein Haus zu finden, das unseren wenigen aber speziellen Anforderungen (vor allem wegen meiner Behinderung) entspricht. Natürlich hatten wir unsere Rechnung ohne das Schicksal gemacht, das uns das perfekte Haus auf dem Silbertablett servierte…

Erste Besichtigung vor fünf Wochen, vorgestern der Notartermin. Da erfuhren wir auch, daß es bereits zweimal fast zum Verkauf des Hauses gekommen wäre, doch beide Male waren die potentiellen Käufer wenige Tage vorm Notartermin aus unbekannten Gründen abgesprungen. Wenn es paßt, paßt es eben.

Jetzt haben wir auf einmal doch Lust, zu renovieren, Umzugskisten zu packen und uns auf den Weg zu machen.

Adé, Waghäusel.

Amala Krähenfeder, 25.05.2011, 12:03 | Abgelegt unter: FamilienLeben | RSS 2.0 | TB | 12 Kommentare

:: Forumssampler, Block 20 ::

Der “tanzende Derwisch” ist der vierte Ersatzblock für ein 3D-Blöckchen:

Und hier habe ich mal alle Blöcke zusammengelegt, die nach Beendigung der Mitte entstanden sind:

Amala Krähenfeder, 23.05.2011, 10:25 | Abgelegt unter: Forumssampler,Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

:: Gerösteter Blumenkohl / PetersilienPesto / “anderer” Waldorfsalat ::

Wenn ich mir mein Blog in den letzten Wochen so anguck, denke ich, es entsteht wohl der Eindruck, daß ich mich außer für nähen und Veganismus für gar nix anderes mehr interessiere *lol* Aber dem ist natürlich nicht so! Womit ich sonst noch so befaßt bin, werdet Ihr im Laufe der Woche erfahren ;)

Heute gibt es erstmal wieder ein Rezept…oder vielmehr ein paar Rezepte, die in ihrer Gesamtheit unser Abendessen bildeten.

Wir fangen an mit dem “anderen” Waldorfsalat, unten links auf dem Teller. Der wird bereits am Mittag oder Vorabend gemacht, damit er im Kühlschrank gut durchziehen kann. 4 Stangen Staudensellerie in feine Scheiben schneiden. Eine große rote Zwiebel in feine Viertelringe hacken. Eine Tasse rote Weintrauben halbieren. Einen Stein Räuchertofu würfeln. Alles miteinander mischen. Aus 75 ml Orangensaft, 50 ml Hafersahne, 2 EL veganer Aioli und 1 TL Blaumohnsamen ein Dressing rühren und es nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über den Salat gießen, alles gut durchmischen und ziehen lassen, bis es Zeit für’s Essen ist.

Blumenkohl fand ich schon immer lecker, aber das hier ist meiner Meinung nach die beste Zubereitungsweise – schnell, unaufwendig und wahnsinnig lecker. So geht’s: Blumenkohl von den Blättern befreien, waschen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Scheiben auf ein Backblech legen, mit Öl bepinseln und leicht salzen. Bei 200° C 25 min. backen, zusammen mit den Rösti.

In der Zwischenzeit haben wir das Petersilienpesto und den Avocado-Dip gemacht. Für’s Pesto zwei Bund glatte Petersilie mit den Stengeln, Knobi nach Gusto, etwas Salz und den Saft von 1/4 Zitrone mit so viel Rapsöl pürieren, daß eine streichfähige Creme entsteht. Für den Avocadodip das Fruchtfleisch von zwei Avocados, 1/2 Zwiebel, Knobi nach Gusto, den Saft von 1/2 Zitrone sowie Salz und Pfeffer pürieren.

Alles zusammen auf den Tisch stellen, auswählen, lecker.

Amala Krähenfeder, 22.05.2011, 19:59 | Abgelegt unter: Rezepte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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