Archiv: November 2010
:: MugRugs zum Swappen ::
Im Janur gibt’s im PQF einen MugRugSwap, für den ich mich angemeldet habe. Gestern habe ich die Tassenteppiche genäht. Welche also noch bei dem Swap mitmacht, hat Chancen, demnächst einen der beiden unter ihrer Tasse stehen zu haben
Immer, wenn ich solche Dinge nähe, die im eigentlichen Sinne nicht “nützlich”, sondern einfach schön sind, muß ich daran denken, daß ich mal in einem Blog (und ich weiß nicht mal mehr, in welchem) gelesen habe, daß Handarbeiten ja nur “okay” seien, wenn frau sie zur Bedarfsdeckung betreibt und nicht weil’s einfach schön ist.
Sorry, das ist doch Bullshit.
:: StargazingBeauty ::
Ich weiß nicht genau, wie lange ich für diesen Wandquilt gebraucht habe. Pro Block etwa eine Stunde und er besteht aus 23 Blöcken. Das Quilting hat nochmal rund 4 Stunden gedauert, das Zusammensetzen der Lagen und das Binding weitere 2 Stunden.
Für mich war es das erste größere NewYorkBeauty-Projekt und nicht alle Blöcke waren nach dem Zusammennähen exakt quadratisch – aber ich bin echt mehr als zufrieden
Im Augenblick finde ich Quilts ganz wunderschön, die aus nur wenigen Farben bestehen, ähnlich wie mein Forumssampler.
Hach ja.
I did it.
:: Forumssampler, Block 10 ::
Dieser Rail Fence Star wurde auf Papier genäht – hat großen Spaß gemacht und ging leicht von der Hand.
:: Xmas-Candy-SchmuseUtensilo ::
Erinnert sich noch jemand an meinen Xmas-Candy-Quilt? Er war mein allererstes Quiltprojekt, teilweise noch mit der alten Nähmaschine meiner Mama genäht.
Nun hat er eine Kissen zum Schmusen bekommen. Endgröße 16 1/2 x 16 1/2”. Fertige Patchgröße 1”. Futzi-Futzi-Patchwork.
Und immer noch habe ich Stoffreste.
:: Adventskalender für meinen Sohn ::
Diesen Adventskalender für meinen Sohn habe ich aus einem Paneel genäht – ich finde ihn so schön, daß ich ihn glatt für mich selbst nehmen würde
Wer weiß, vielleicht hält er ihn ja in Ehren. Immerhin sagte er “Mama, den werde ich später meinen Kindern vererben” (jippi, ich werde eines Tages Enkel haben!).
Gequiltet ist er rund um die großen Blüten und an den unteren Seiten der Täschchen.
Gestern ist auch ein QuiltTop fertig geworden, das ich im Augenblick noch nicht zeigen kann.
Ich fühle mich wie eine Heldin: meine to-do-Liste schrumpft
:: Soundtrack meiner Tage ::
Skunk Anansie – I’m not afraid.
Anywhen – All That Numbs You.
ASP & Chamber – Schlaflied.
Tricky – Overcome.
VNV Nation – Beloved.
Welche Sounds und Songs begleiten Euch gerade?
:: Too much ::
Am letzten Freitag hatte ich einen Zusammenklapper, mit Ambulanz und allem Schnickschnack. Die Notärztin meinte, ich brauche eine Auszeit. Ein Teil von mir will das nicht wahrhaben und macht sich darüber lustig. Ich meine, ich bin ja nur Ehefrau, Mutter und Patchworkerin. Ein anderer Teil ist einsichtig und gesteht mir das zu.
Im Moment schwebe ich in so einer Art Seifenblase vor mich hin, gönne mir viel mehr Ruhepausen und habe mit progressiver Muskelrelaxion begonnen. Zum Nähen bleibt viel Zeit, das meiste ist aber wichtelmäßig relevant und daher noch nicht vorzeigbar. Im Augenblick liegen so ziemlich alle meine Projekte auf Eis, sofern sie nicht aus Stoff bestehen.
Schon bescheuert, daß es erst ordentlich krachen muß, bevor ich zur Ruhe komm.
:: Erste MugRugs ::
Jetzt hat es mich auch erwischt, das MugRug-Fieber, das seit einer Weile eine Menge Patchworkerinnen erfaßt hat. Sie sind aber auch zu schön, diese MiniQuilts, und ich glaube nicht, daß ich es über mich bringen könnte, sie mit Teerändern und Zuckerkrümeln zu verschandeln…
Gestern habe ich meine ersten sechs MugRugs fertiggestellt. Die Eule habe ich selbst entworfen.
Das Bild ist ein bissel duster, aber so ist es hier halt nach Mitternacht
:: Aberlos ::
Gestern war es sonnig, aber am Abend hat es sich bewölkt und heute regnet es.
Wir haben einen Apfel-Karamel-Kuchen gebacken, aber der ist schon fast aufgegessen.
Am Samstag hatte ich Zeit zu nähen, aber das Projekt ist noch nicht fertig geworden.
Sprache ist mächtig. Ich versuche jetzt, die abers in meiner Denke zu reduzieren. Ich will mich daran erinnern, es lieber so zu sagen:
Gestern war es sonnig und am Abend hat es sich bewölkt. Heute regnet es. Wir haben einen Apfel-Karamel-Kuchen gebacken, der so gut schmeckt, daß er schon fast komplett verputzt ist. Am Samstag hatte ich Zeit zu nähen und heute setze ich mich wieder an dasselbe Projekt.
In den letzten Wochen waren wir öfter an alten Heiligtümern unterwegs wie etwa Quellen, Hügelgräbern und Co. Ich merke immer wieder, wie schwer es mir fällt, die Energie dieser Orte zu erspüren. Es fühlt sich verschüttet und entrückt hat, vielleicht weil wir diese Orte und ihre Umgebungen immer weiter verschütten und entrücken, indem wir sie immer kleiner werden lassen, ihnen immer weniger Raum und Wichtigkeit geben. Im krassen Gegensatz dazu steht unsere spirituelle Sehnsucht und Orientierungslosigkeit. Wohin sollen wir uns wenden, wenn diese Orte immer weniger, immer marginaler werden?
:: Zur Ruhe kommen ::
Eigentlich hätte ja jetzt die gemütliche, besinnliches Jahreszeit angefangen. Uneigentlich ist der November aber einer der stressigsten Monate dieses Jahres: tausend Extratermine, Besprechungen, Sitzungen, Laternenumzüge, eine Baustelle vorm Haus, Werkstatt, Zahnarzt und x Sachen mehr. Ich würde mich gar nicht darüber beschweren, wenn auch mal richtig schöne Dinge dabei wären wie etwa ein gemütlicher Tee- und Kuchennachmittag, aber der einzige Kuchen, den ich grad gebacken kriege, ist der Pustekuchen. Narf!
Mir fällt es ohnehin total schwer, zur Ruhe zu kommen. Ich hab ja schon viel probiert. Am besten half noch Sport. Yoga war auch fein. Aber sowas wie Meditieren, progressive Muskelentspannung, autogenes Training und Co. kann ich für mich verlöten. Tut nicht. Nähen und Teetrinken, mit den Katzen kuscheln und lesen sind für mich die einzigen Mittel, die mich wirklich etwas runterbringen – und sogar die helfen nicht in jedem Fall.
Wie kommt Ihr zur Ruhe? Habt Ihr irgendwelche Tricks (außer Cannabisrauchen *hrhr*)?









