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	<title>Kommentare zu: :: Konsum &amp; Mangel ::</title>
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		<title>Von: Alexis</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/08/konsum-mangel/comment-page-1/#comment-2312</link>
		<dc:creator>Alexis</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 19:48:10 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Carda (Alexis Nr. 2 haha)

Soweit würde ich gerne kommen.
Ich habe mal so vor mich hin geschwelgt und gedacht: am liebsten möchte ich meinen ganzen Besitz auf die Größe eines Bauwagens oder Wohnwagens reduzieren. 

Man sollte lernen zu unterscheiden: was mag ich und was brauche ich? Das meinte ich oben auch mit dem Survival.
Zum &quot;über-leben&quot; brauch man nicht viel. Aber sich dieses Überleben in Erleben zu wandeln und zu genießen, das ist was anderes. 

LG
Alexis</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Carda (Alexis Nr. 2 haha)</p>
<p>Soweit würde ich gerne kommen.<br />
Ich habe mal so vor mich hin geschwelgt und gedacht: am liebsten möchte ich meinen ganzen Besitz auf die Größe eines Bauwagens oder Wohnwagens reduzieren. </p>
<p>Man sollte lernen zu unterscheiden: was mag ich und was brauche ich? Das meinte ich oben auch mit dem Survival.<br />
Zum &#8220;über-leben&#8221; brauch man nicht viel. Aber sich dieses Überleben in Erleben zu wandeln und zu genießen, das ist was anderes. </p>
<p>LG<br />
Alexis</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Carda</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/08/konsum-mangel/comment-page-1/#comment-2304</link>
		<dc:creator>Carda</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 09:18:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schlampengoettin.de/?p=3030#comment-2304</guid>
		<description>Konsum, richtig angestellt, kann schön sein. Und mit &quot;richtig angestellt&quot; meine ich nicht nach H&amp;M zu laufen und sich das eine Oberteil in allen Farben zu kaufen weil phatomhafte Modezaren oder die Medien einem das so vorschreiben. Ich konsumiere bewusst. Ich kaufe mir bewusst die Dinge, die ich brauche, die ich schön finde, die mir nützen. Das musste ich lernen, denn irgendwann, so mit 19, hatte ich alles, aber es war mir egal. Tonnenweise Klamotten, Kistenweise Küchenutensilien, Kiloweise Raumschmuck. Alle möglichkeiten, PC, Schreibmaschine, Nähmaschine, Handys... Aber irgendwie fühlte sich das alles nicht richtig an, nicht ausfüllend. Leer. So ging das eine Weile lang weiter, bis ich an diesen jetzigen Punkt meines Lebens gekommen bin. Ich habe an materiellen Gütern garnichts mehr. Ein paar Bücher, einen Koffer voller Kleidung, etwas Schmuck und meine nimmermüde Kühlbox. Ich wohne in einem Hotelzimmer weil mir keine andere Möglichkeit bleibt seit der Trennung und lerne, auf mich selbst zu hören. Selbst Dinge in die Hand zu nehmen. Selbst zu machen. Zu erfahren, was für ein großartiges Geschenk so ein Messer sein kann weil man grade an einem Ort ist, wo man keins hat, aber eines bräuchte. Selbermachen heißt selber Verantwortung übernehmen. Aber am Ende kann man dann auch selber stolz sein. Nichts mehr selbst machen zu müssen macht ohnmächtig. Wenn mir die Industrie die Verantwortung für&#039;s Kuchenbacken abnimmt kann es durchaus sein, dass ich irgendwann vergesse, wie das geht. Wissen ist Macht. 

Grüße

Carda (noch ne Alexis *g*)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Konsum, richtig angestellt, kann schön sein. Und mit &#8220;richtig angestellt&#8221; meine ich nicht nach H&amp;M zu laufen und sich das eine Oberteil in allen Farben zu kaufen weil phatomhafte Modezaren oder die Medien einem das so vorschreiben. Ich konsumiere bewusst. Ich kaufe mir bewusst die Dinge, die ich brauche, die ich schön finde, die mir nützen. Das musste ich lernen, denn irgendwann, so mit 19, hatte ich alles, aber es war mir egal. Tonnenweise Klamotten, Kistenweise Küchenutensilien, Kiloweise Raumschmuck. Alle möglichkeiten, PC, Schreibmaschine, Nähmaschine, Handys&#8230; Aber irgendwie fühlte sich das alles nicht richtig an, nicht ausfüllend. Leer. So ging das eine Weile lang weiter, bis ich an diesen jetzigen Punkt meines Lebens gekommen bin. Ich habe an materiellen Gütern garnichts mehr. Ein paar Bücher, einen Koffer voller Kleidung, etwas Schmuck und meine nimmermüde Kühlbox. Ich wohne in einem Hotelzimmer weil mir keine andere Möglichkeit bleibt seit der Trennung und lerne, auf mich selbst zu hören. Selbst Dinge in die Hand zu nehmen. Selbst zu machen. Zu erfahren, was für ein großartiges Geschenk so ein Messer sein kann weil man grade an einem Ort ist, wo man keins hat, aber eines bräuchte. Selbermachen heißt selber Verantwortung übernehmen. Aber am Ende kann man dann auch selber stolz sein. Nichts mehr selbst machen zu müssen macht ohnmächtig. Wenn mir die Industrie die Verantwortung für&#8217;s Kuchenbacken abnimmt kann es durchaus sein, dass ich irgendwann vergesse, wie das geht. Wissen ist Macht. </p>
<p>Grüße</p>
<p>Carda (noch ne Alexis *g*)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Isinea</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/08/konsum-mangel/comment-page-1/#comment-2303</link>
		<dc:creator>Isinea</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 15:48:11 +0000</pubDate>
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		<description>hallo liebe amala und ihr anderen. :)

ich sehe das sehr ähnlich wie ihr. auch ich mache mir immer öfter gedanken um konsum und was ich wirklich brauche und was nicht. sehr viel hat bei mir da auch der schritt zum veganen leben ausgelöst. wenn ich jetzt werbung im fernsehen sehe, die mich früher angesprochen hätte, denke ich nurnoch, &quot;wie kann man den blödsinn glauben und diesen müll kaufen und auch noch essen? wie konnte ich das?&quot; und dann folgt natürlich der nächste schritt, dass ich darüber nachdenke wie das denn mit anderen sachen ist. ich bin jetzt auf jeden fall wesentlich weniger anfällig für werbung und allgemein wesentlich kritischer geworden.

aber es gibt noch etwas, wo ich dem konsum verfalle: kartendecks (tarot &amp; orakel) und bücher und manchmal taschen, da fällt es mir am schwersten zu wiederstehen und da kaufe ich am ehesten, obwohl es (vor allem bei den decks und taschen) überhaupt nicht nötig wäre. aber das ist eben mein stückchen luxus. :)

ich finde es zum einen wichtig, nicht diesen konsumwahn mit zu machen, zum anderen denke ich aber auch, dass man sich hier und da etwas luxus gönnen darf und vielleicht auch sollte. etwas von dem eigentlich genau weiß, dass man es nicht braucht, aber das man einfach gerne hätte, weil man es mag und es einem freude bereitet.

ich bin aber zur zeit auch extrem am entrümpeln und trenne mich von vielen dingen, die ich nicht (mehr) brauche und das tut richtig gut! ;)

grüßle,
isi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo liebe amala und ihr anderen. <img src='http://www.schlampengoettin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>ich sehe das sehr ähnlich wie ihr. auch ich mache mir immer öfter gedanken um konsum und was ich wirklich brauche und was nicht. sehr viel hat bei mir da auch der schritt zum veganen leben ausgelöst. wenn ich jetzt werbung im fernsehen sehe, die mich früher angesprochen hätte, denke ich nurnoch, &#8220;wie kann man den blödsinn glauben und diesen müll kaufen und auch noch essen? wie konnte ich das?&#8221; und dann folgt natürlich der nächste schritt, dass ich darüber nachdenke wie das denn mit anderen sachen ist. ich bin jetzt auf jeden fall wesentlich weniger anfällig für werbung und allgemein wesentlich kritischer geworden.</p>
<p>aber es gibt noch etwas, wo ich dem konsum verfalle: kartendecks (tarot &amp; orakel) und bücher und manchmal taschen, da fällt es mir am schwersten zu wiederstehen und da kaufe ich am ehesten, obwohl es (vor allem bei den decks und taschen) überhaupt nicht nötig wäre. aber das ist eben mein stückchen luxus. <img src='http://www.schlampengoettin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>ich finde es zum einen wichtig, nicht diesen konsumwahn mit zu machen, zum anderen denke ich aber auch, dass man sich hier und da etwas luxus gönnen darf und vielleicht auch sollte. etwas von dem eigentlich genau weiß, dass man es nicht braucht, aber das man einfach gerne hätte, weil man es mag und es einem freude bereitet.</p>
<p>ich bin aber zur zeit auch extrem am entrümpeln und trenne mich von vielen dingen, die ich nicht (mehr) brauche und das tut richtig gut! <img src='http://www.schlampengoettin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>grüßle,<br />
isi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Morgenwind</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/08/konsum-mangel/comment-page-1/#comment-2302</link>
		<dc:creator>Morgenwind</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 05:28:54 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Amala!

Wie du produziere ich auch gern Selbstgemachtes, aber dem Konsumieren entgeht man dabei nicht...  Wenn man/frau sich dabei nicht nur auf Materialien beschränkt, welche selbst geerntet, gefunden  oder sonst wie der &quot;Natur&quot; entnommen wurden, dann bedeutet selbst-machen automatisch Konsum. 
Konsum, der über das &quot;Notwendige&quot; meist hinausgeht....
Das soll nun keine Kritik an dir sein, aber etwas, das ich an mir selbst schon oft beobachtet habe. 
lg
Morgenwind</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Amala!</p>
<p>Wie du produziere ich auch gern Selbstgemachtes, aber dem Konsumieren entgeht man dabei nicht&#8230;  Wenn man/frau sich dabei nicht nur auf Materialien beschränkt, welche selbst geerntet, gefunden  oder sonst wie der &#8220;Natur&#8221; entnommen wurden, dann bedeutet selbst-machen automatisch Konsum.<br />
Konsum, der über das &#8220;Notwendige&#8221; meist hinausgeht&#8230;.<br />
Das soll nun keine Kritik an dir sein, aber etwas, das ich an mir selbst schon oft beobachtet habe.<br />
lg<br />
Morgenwind</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jule</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/08/konsum-mangel/comment-page-1/#comment-2301</link>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 17:51:26 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Amala,

der Verzicht auf Dinge, die nicht notwendig sind ist wirklich schwer. Wenn ich das besser könnte, dann stünde hier nicht so viel Kram herum. Auch Vieles, das ich außer zur Befriedigung meiner Kaufgelüste in dem Moment überhaupt niemals brauchen werde........

Das mit dem Tauschhandel sehe ich ein wenig zwiegespalten. Es ist für mich ein Geschäft und kein Geschenk. Ich biete meiner Hände Arbeit an und möchte einen GegenWERT dafür bekommen. Wichtig ist mir dabei nie, ob die Geldwertigkeit gleich ist, sondern ob mein persönliches Wertgefühl sein o.k. gibt. Manchmal werden mir nämlich Dinge zum Gegentausch angeboten, bei denen ich mich frage, wo die Wertschätzung meiner Arbeit bleibt.

Anders ist es bei Geschenken. Ab und an verschenke ich ganz spontan meine Handarbeit an Menschen, die ich vielleicht nicht besonders gut kenne, aber bei denen ich glaube, daß es zu diesem Zeitpunkt passt. Und das ist was ganz Wundervolles. Die Arbeit für diese Geschenke ist wunderbar und ich freue mich immer selber wie eine Schneekönigin schon bei der Fertigung.
Ich glaube, diese guten Schwingungen geben so viel für die Seele.

LG von Jule</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Amala,</p>
<p>der Verzicht auf Dinge, die nicht notwendig sind ist wirklich schwer. Wenn ich das besser könnte, dann stünde hier nicht so viel Kram herum. Auch Vieles, das ich außer zur Befriedigung meiner Kaufgelüste in dem Moment überhaupt niemals brauchen werde&#8230;&#8230;..</p>
<p>Das mit dem Tauschhandel sehe ich ein wenig zwiegespalten. Es ist für mich ein Geschäft und kein Geschenk. Ich biete meiner Hände Arbeit an und möchte einen GegenWERT dafür bekommen. Wichtig ist mir dabei nie, ob die Geldwertigkeit gleich ist, sondern ob mein persönliches Wertgefühl sein o.k. gibt. Manchmal werden mir nämlich Dinge zum Gegentausch angeboten, bei denen ich mich frage, wo die Wertschätzung meiner Arbeit bleibt.</p>
<p>Anders ist es bei Geschenken. Ab und an verschenke ich ganz spontan meine Handarbeit an Menschen, die ich vielleicht nicht besonders gut kenne, aber bei denen ich glaube, daß es zu diesem Zeitpunkt passt. Und das ist was ganz Wundervolles. Die Arbeit für diese Geschenke ist wunderbar und ich freue mich immer selber wie eine Schneekönigin schon bei der Fertigung.<br />
Ich glaube, diese guten Schwingungen geben so viel für die Seele.</p>
<p>LG von Jule</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexis</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/08/konsum-mangel/comment-page-1/#comment-2300</link>
		<dc:creator>Alexis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 17:19:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schlampengoettin.de/?p=3030#comment-2300</guid>
		<description>Hallo Amala,


ah ich hab ja insgeheim gehofft, dass du was dazu schreibst :D.

Ich kann dir zustimmen. In fast allem was du schreibst.

Und hm... Konsumverzicht ist sehr schwer. Wenn mensch nicht vollkommen dahinter steht, gelingt er fast nicht. Dazu brauch man eine an Wahnsinn grenzende Radikalität und harten Willen, sowie Mut sich den Fragen anderer zu stellen.

Ich weiß nicht ob ich es schaffen werde. Aber mein Ziel ist es in vielen Punkten überhaupt mal so weit zu kommen wie ihr. 

Es ist so heftig, wenn man mal durch die Einkaufsmeilen der Innenstädte läuft und den ganzen Kram sieht, den man zu 80% überhaupt nicht brauch. 
Solange man sich aber die Frage gar nicht stellt, ob und wie sehr man etwas tatsächlich brauch, merkt man es auch gar nicht. Man will und will und will und will. Wozu? Um welche Löcher zu stopfen? 



Wir haben eine Essensgemeinschaft gegründet.
Hört sich lustig an oder? Wie Fahr- oder Wohngemeinschaft. 

Aus zwei Gedanken heraus:
1. um Geld und Aufwand zu sparen.

Und 2. aus sozialen Gründen. Früher saßen die Famlien zusammen am Tisch, aßen und sprachen.
Heute sitzen die Leute alleine vor dem TV oder PC und stopfen sich nebenher irgendwas rein.
Da man meist keine Lust hat zu kochen, gibt man sich keinerlei Mühe sich selbst gegenüber. Was ist schon Essen? Wozu der Aufwand? Und dann beginnt man auch zu konsumieren.

Konsum erzeugt Einsamkeit und Einsamkeit erzeugt wiederum Konsum. Was war zuerst da?

Dumme Sache. Und solange ich eben nicht auf so einem Hof lebe, wie du oben beschreibst, so lange muss ich eben anfangen zu handeln. 

Wenn ich könnte, würde ich gerne vieles umstellen. Aber das geht nicht so einfach und so schnell. Es erfordert einfach ein totales Umdenken. 

LG
Alexis</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Amala,</p>
<p>ah ich hab ja insgeheim gehofft, dass du was dazu schreibst <img src='http://www.schlampengoettin.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Ich kann dir zustimmen. In fast allem was du schreibst.</p>
<p>Und hm&#8230; Konsumverzicht ist sehr schwer. Wenn mensch nicht vollkommen dahinter steht, gelingt er fast nicht. Dazu brauch man eine an Wahnsinn grenzende Radikalität und harten Willen, sowie Mut sich den Fragen anderer zu stellen.</p>
<p>Ich weiß nicht ob ich es schaffen werde. Aber mein Ziel ist es in vielen Punkten überhaupt mal so weit zu kommen wie ihr. </p>
<p>Es ist so heftig, wenn man mal durch die Einkaufsmeilen der Innenstädte läuft und den ganzen Kram sieht, den man zu 80% überhaupt nicht brauch.<br />
Solange man sich aber die Frage gar nicht stellt, ob und wie sehr man etwas tatsächlich brauch, merkt man es auch gar nicht. Man will und will und will und will. Wozu? Um welche Löcher zu stopfen? </p>
<p>Wir haben eine Essensgemeinschaft gegründet.<br />
Hört sich lustig an oder? Wie Fahr- oder Wohngemeinschaft. </p>
<p>Aus zwei Gedanken heraus:<br />
1. um Geld und Aufwand zu sparen.</p>
<p>Und 2. aus sozialen Gründen. Früher saßen die Famlien zusammen am Tisch, aßen und sprachen.<br />
Heute sitzen die Leute alleine vor dem TV oder PC und stopfen sich nebenher irgendwas rein.<br />
Da man meist keine Lust hat zu kochen, gibt man sich keinerlei Mühe sich selbst gegenüber. Was ist schon Essen? Wozu der Aufwand? Und dann beginnt man auch zu konsumieren.</p>
<p>Konsum erzeugt Einsamkeit und Einsamkeit erzeugt wiederum Konsum. Was war zuerst da?</p>
<p>Dumme Sache. Und solange ich eben nicht auf so einem Hof lebe, wie du oben beschreibst, so lange muss ich eben anfangen zu handeln. </p>
<p>Wenn ich könnte, würde ich gerne vieles umstellen. Aber das geht nicht so einfach und so schnell. Es erfordert einfach ein totales Umdenken. </p>
<p>LG<br />
Alexis</p>
]]></content:encoded>
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