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	<title>Kommentare zu: :: Mary Daly II ::</title>
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		<title>Von: 2Wölfe</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/02/mary-daly-ii/comment-page-1/#comment-1724</link>
		<dc:creator>2Wölfe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 16:58:30 +0000</pubDate>
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		<description>Okay, so dargelegt klingt es schon wesentlich nachvollziehbarer für mich. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, so dargelegt klingt es schon wesentlich nachvollziehbarer für mich. <img src='http://www.schlampengoettin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Waldfrau</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/02/mary-daly-ii/comment-page-1/#comment-1718</link>
		<dc:creator>Waldfrau</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 22:03:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ich empfinde diese Maria-Metapher als sehr treffend! Zeigt wie sehr die Frau im Katholizismus entmachtet wird, da die leidende Maria ja das zentrale archetypische Frauenbild dort ist. 

Natürlich gibt es noch andere Marienbilder und auch noch andere weiblische Heilige. Aber sind wir doch mal ehrlich, gibt&#039;s im Christentum denn eine starke Frauengestalt, die nicht zufälligerweise von einer keltischen Göttin oder ähnlichem abgekupfert ist?

Eine Bekannte hat sogar mal gesagt, sie emfpindet das neue Testament mit der Opferung Jesu als Kindesmisshandlung.

Ist natürlich alles auch persönliche Interpretationssache, aber solche Energien schwingen da meiner Meinung schon mit und prägen den einen natürlich anders als den anderen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich empfinde diese Maria-Metapher als sehr treffend! Zeigt wie sehr die Frau im Katholizismus entmachtet wird, da die leidende Maria ja das zentrale archetypische Frauenbild dort ist. </p>
<p>Natürlich gibt es noch andere Marienbilder und auch noch andere weiblische Heilige. Aber sind wir doch mal ehrlich, gibt&#8217;s im Christentum denn eine starke Frauengestalt, die nicht zufälligerweise von einer keltischen Göttin oder ähnlichem abgekupfert ist?</p>
<p>Eine Bekannte hat sogar mal gesagt, sie emfpindet das neue Testament mit der Opferung Jesu als Kindesmisshandlung.</p>
<p>Ist natürlich alles auch persönliche Interpretationssache, aber solche Energien schwingen da meiner Meinung schon mit und prägen den einen natürlich anders als den anderen&#8230;</p>
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		<title>Von: Amala Krähenfeder</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/02/mary-daly-ii/comment-page-1/#comment-1716</link>
		<dc:creator>Amala Krähenfeder</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 17:40:01 +0000</pubDate>
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		<description>2wölfe, um alles darzulegen, was die Autorin in Ihrem Buch über ihre Interpretation des christlichen Glaubens schreibt, fehlt hier einfach der Platz. sie schreibt jedoch, dass sie in maria die entmachtete Göttin erkennt, die nicht mehr selbst Leben hervorbringt, sondern zum bloßen Gefäß für den männlichen Gott bzw. dessen Sohn verkommt. Nach Jesu Geburt wird von Maria verlangt, dass sie sich willenlos in dessen Tod fügt. Damit wird etwas von einer Mutter verlangt, zu dem sie eigentlich nicht fähig ist bzw. wird hier etwas zur Tugend erhoben, das einfach pervertiert ist. Der Autorin zufolge wird hiermit der Grundstein für das Opfer der eigenen Kinder für einen Gott bzw. dessen Vertreter auf Erden gelegt.

Liebe Erika, vielen dank der nachfrage. Leider ist das noch nicht wirklich besser geworden. Ich arbeite daran.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>2wölfe, um alles darzulegen, was die Autorin in Ihrem Buch über ihre Interpretation des christlichen Glaubens schreibt, fehlt hier einfach der Platz. sie schreibt jedoch, dass sie in maria die entmachtete Göttin erkennt, die nicht mehr selbst Leben hervorbringt, sondern zum bloßen Gefäß für den männlichen Gott bzw. dessen Sohn verkommt. Nach Jesu Geburt wird von Maria verlangt, dass sie sich willenlos in dessen Tod fügt. Damit wird etwas von einer Mutter verlangt, zu dem sie eigentlich nicht fähig ist bzw. wird hier etwas zur Tugend erhoben, das einfach pervertiert ist. Der Autorin zufolge wird hiermit der Grundstein für das Opfer der eigenen Kinder für einen Gott bzw. dessen Vertreter auf Erden gelegt.</p>
<p>Liebe Erika, vielen dank der nachfrage. Leider ist das noch nicht wirklich besser geworden. Ich arbeite daran.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Erika</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/02/mary-daly-ii/comment-page-1/#comment-1715</link>
		<dc:creator>Erika</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 16:59:25 +0000</pubDate>
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		<description>Grüss Gott Amala,

ich tendiere sehr zur Meinung von Inghinn.
Diese &quot;unbefleckte Empfängnis&quot; halte ich für eine Metapher. Ich glaube es beschreibt das Zusammenwirken von Erdgöttin und dem Sonnengott
was ja keine richtige Vereinigung ist.Aber da gibt es soviele Meinungen - wie Sandkörner am Meer.
Geht es dir besser? Übrigens DANKE!

Liebe Grüsse//Erika</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grüss Gott Amala,</p>
<p>ich tendiere sehr zur Meinung von Inghinn.<br />
Diese &#8220;unbefleckte Empfängnis&#8221; halte ich für eine Metapher. Ich glaube es beschreibt das Zusammenwirken von Erdgöttin und dem Sonnengott<br />
was ja keine richtige Vereinigung ist.Aber da gibt es soviele Meinungen &#8211; wie Sandkörner am Meer.<br />
Geht es dir besser? Übrigens DANKE!</p>
<p>Liebe Grüsse//Erika</p>
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		<title>Von: 2Wölfe</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/02/mary-daly-ii/comment-page-1/#comment-1714</link>
		<dc:creator>2Wölfe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 16:17:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe das auch immer wieder, und schon die kleinen Dinge kotzen mich massiv an - penible Ganzkörperrasur udgl. Wenn Haare am Körper unhygienisch sind, warum rasieren sich dann die Männer der aalglatten Frauen nicht auch? Das mit der jungfräulichen Geburt finde ich allerdings ziemlich weit hergeholt. Daß das (Ur)Christentum durch die Kirche tagtäglich pervertiert wird, steht mE außer Frage, aber diese Vergewaltigungsthese scheint mir doch sehr an den Haaren herbeigezogen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe das auch immer wieder, und schon die kleinen Dinge kotzen mich massiv an &#8211; penible Ganzkörperrasur udgl. Wenn Haare am Körper unhygienisch sind, warum rasieren sich dann die Männer der aalglatten Frauen nicht auch? Das mit der jungfräulichen Geburt finde ich allerdings ziemlich weit hergeholt. Daß das (Ur)Christentum durch die Kirche tagtäglich pervertiert wird, steht mE außer Frage, aber diese Vergewaltigungsthese scheint mir doch sehr an den Haaren herbeigezogen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Diana Kennedy</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/02/mary-daly-ii/comment-page-1/#comment-1713</link>
		<dc:creator>Diana Kennedy</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 10:36:56 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem ist, dass eine Mutter in einer Beschneidungskultur vordergründig auch tatsächlich das &quot;Beste&quot; für ihre Tochter tut, wenn sie sie beschneiden lässt. Würde sie sich weigern, würde sie sofort von der Gemeinschft ausgegrenzt und die Tochter hätte tatsächlich null Heiratschancen - was für sie aber existenziell wichtig ist. Sich dermassen aus der Gesellschaft auszuklinken kann man sich in einer Kultur, wo Frauen die auf sich alleine gestellt sind praktisch keine Chancen haben, schlicht nicht leisten. 
Im Westen funktionieren diese Mechanismesn durchaus ähnlich, wenngleich natürlich abgemildert. Eine Frau die Zb unattraktiv ist und auch nichts tut, um diese Unattraktivität zu überwinden (Diäten, Schmiken, OP...) kriegt die volle Breitseite gesellschaftlicher Verachtung zu spüren. Dieser Weg ist kein leichter. 
Von daher sind stutenbissige, &quot;mannstolle&quot; Frauen in erster Linie von der Angst beherrscht, keine Anerkennung zu erhalten. 

Bei aller Psychologie sollte man aber nicht vegessen, dass das Bedürfnis dem anderen Geschlecht zu gefallen, biologisch tief verankert ist, in beiden Geschlechtern und das macht wiederum beide durch das jeweils andere manipulierbar.
Frauen manipulieen Männer ja auch, so ist es ja nicht und anders als Frauen merken Männer das in aller Regel noch sehr viel weniger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem ist, dass eine Mutter in einer Beschneidungskultur vordergründig auch tatsächlich das &#8220;Beste&#8221; für ihre Tochter tut, wenn sie sie beschneiden lässt. Würde sie sich weigern, würde sie sofort von der Gemeinschft ausgegrenzt und die Tochter hätte tatsächlich null Heiratschancen &#8211; was für sie aber existenziell wichtig ist. Sich dermassen aus der Gesellschaft auszuklinken kann man sich in einer Kultur, wo Frauen die auf sich alleine gestellt sind praktisch keine Chancen haben, schlicht nicht leisten.<br />
Im Westen funktionieren diese Mechanismesn durchaus ähnlich, wenngleich natürlich abgemildert. Eine Frau die Zb unattraktiv ist und auch nichts tut, um diese Unattraktivität zu überwinden (Diäten, Schmiken, OP&#8230;) kriegt die volle Breitseite gesellschaftlicher Verachtung zu spüren. Dieser Weg ist kein leichter.<br />
Von daher sind stutenbissige, &#8220;mannstolle&#8221; Frauen in erster Linie von der Angst beherrscht, keine Anerkennung zu erhalten. </p>
<p>Bei aller Psychologie sollte man aber nicht vegessen, dass das Bedürfnis dem anderen Geschlecht zu gefallen, biologisch tief verankert ist, in beiden Geschlechtern und das macht wiederum beide durch das jeweils andere manipulierbar.<br />
Frauen manipulieen Männer ja auch, so ist es ja nicht und anders als Frauen merken Männer das in aller Regel noch sehr viel weniger.</p>
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	<item>
		<title>Von: Inghinn</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/02/mary-daly-ii/comment-page-1/#comment-1711</link>
		<dc:creator>Inghinn</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 05:27:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaub ich muss nochmal klar stellen, dass ich vom Patriarchat nichts halte, genauso wenig halt ich allerdings vom Matriarchat. Vielleicht bin ich ja einfach zu naiv, aber was fuer mich erstrebenswert ist, ist wahre, tatsaechliche Gleichberechtigung von Frauen und Maennern, sich gegenseitig ergaenzen, Balance usw. Gab&#039;s das jemals in der Geschichte der Menschheit? Ich glaub nicht, leider. Wenn wir uns in dieser ganzen Diskussion um Gleichstellung mal auf die eine, wesentliche (biologische) Tatsache konzentrieren, dass Frauen und Maenner voneinander existieren... vielleicht klappt&#039;s ja dann irgendwann mal mit dem friedlichen Miteinander. Sehr hoffnungsvoll bin ich allerdings nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaub ich muss nochmal klar stellen, dass ich vom Patriarchat nichts halte, genauso wenig halt ich allerdings vom Matriarchat. Vielleicht bin ich ja einfach zu naiv, aber was fuer mich erstrebenswert ist, ist wahre, tatsaechliche Gleichberechtigung von Frauen und Maennern, sich gegenseitig ergaenzen, Balance usw. Gab&#8217;s das jemals in der Geschichte der Menschheit? Ich glaub nicht, leider. Wenn wir uns in dieser ganzen Diskussion um Gleichstellung mal auf die eine, wesentliche (biologische) Tatsache konzentrieren, dass Frauen und Maenner voneinander existieren&#8230; vielleicht klappt&#8217;s ja dann irgendwann mal mit dem friedlichen Miteinander. Sehr hoffnungsvoll bin ich allerdings nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Oya</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/02/mary-daly-ii/comment-page-1/#comment-1709</link>
		<dc:creator>Oya</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 18:52:50 +0000</pubDate>
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		<description>Die Stutenbissigkeit, von der ihr sprecht, hat seinen Hintergrund eben auch im Patriarchat. Den Männern ist das recht, wenn ihre Frauen abgelenkt werden von Schönheitsidealen, denen sie hinterherhecheln und die sie niemals erreichen werden oder wenn sie um Männer konkurrieren und sich gegenseitig fertigmachen. Auf diese Art und Weise kommt eben keine Solidarität auf und Männer brauchen nichts zu fürchten. Nur schade, dass viele Frauen sich da so einwickeln lassen und - wenn sie Pech haben - sich niemals so wohl fühlen, wie sie eben sind, dazu stehen und den Blick mal wirklich nach außen richten, um die Strukturen zu erkennen. Ich erinnere dabei auch an die Geschlechtsverstümmelungen an Mädchen. Auch dort sind es die Frauen, die darauf schauen, dass ihre Töchter diese grausamen Beschneidungen bekommen, weil sie angeblich das Beste für sie wollen und weil sie sonst nicht zu verheiraten wäre. Dabei wird dieses Ritual den Mädchen als etwas ganz großes verkauft, dem sie freudig folgen, um dann feststellen zu müssen, dass die ganze Welt ein Schmerz ist. 

Der Beitrag über Mary Daly: Super geschrieben! Ich denke auch, dass die heutigen Mechanismen, sich ständig operieren zu lassen zu müssen eine neue subtile Art sind, Frauen von sich selber zu entfernen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stutenbissigkeit, von der ihr sprecht, hat seinen Hintergrund eben auch im Patriarchat. Den Männern ist das recht, wenn ihre Frauen abgelenkt werden von Schönheitsidealen, denen sie hinterherhecheln und die sie niemals erreichen werden oder wenn sie um Männer konkurrieren und sich gegenseitig fertigmachen. Auf diese Art und Weise kommt eben keine Solidarität auf und Männer brauchen nichts zu fürchten. Nur schade, dass viele Frauen sich da so einwickeln lassen und &#8211; wenn sie Pech haben &#8211; sich niemals so wohl fühlen, wie sie eben sind, dazu stehen und den Blick mal wirklich nach außen richten, um die Strukturen zu erkennen. Ich erinnere dabei auch an die Geschlechtsverstümmelungen an Mädchen. Auch dort sind es die Frauen, die darauf schauen, dass ihre Töchter diese grausamen Beschneidungen bekommen, weil sie angeblich das Beste für sie wollen und weil sie sonst nicht zu verheiraten wäre. Dabei wird dieses Ritual den Mädchen als etwas ganz großes verkauft, dem sie freudig folgen, um dann feststellen zu müssen, dass die ganze Welt ein Schmerz ist. </p>
<p>Der Beitrag über Mary Daly: Super geschrieben! Ich denke auch, dass die heutigen Mechanismen, sich ständig operieren zu lassen zu müssen eine neue subtile Art sind, Frauen von sich selber zu entfernen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Diana Kennedy</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/02/mary-daly-ii/comment-page-1/#comment-1708</link>
		<dc:creator>Diana Kennedy</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 18:28:59 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist ein Thema, bei dem ich mich schon in unzähligen Forendiskussionen die Finger blutig getippt habe. Die Vorstellung, dass das Patriarchat von den Frauen gewollt sei, ist tief verankert. Schleier, FGM, Unterdrückung - ist doch alles freiwillig. Diese Frauen müssten das ja nicht machen und sowieso weiss man ja, dass es die Mütter sind, die in diesen Kulturen den Töchtern das antun, ergo ist die Unterdrückung Frauengeneriert. Dass in einer starren, abgeschottenen Gesellschaft mangels echter Alternativen und Wahlmöglichkeiten per se von Freiwilligkeit nicht die Rede sein kann, kriegste nicht in die Köpfe. 
Auch nicht, dass die Tatsache, dass sich natürlich Frauen in entsprechenden Strukturen ihre Form der Macht sichern, indem sie andere Frauen by-proxy unterdrücken, nichts relativiert. Jeder Mensch will Überleben und zur Not verbündet man sich eben mit dem Unterdrücker, sowas passiert ja auch im Kleinen, siehe Stockholm-Syndrom.

Wenn eine westliche Frau sagt, sie würde bescheuerte Tangas und lächerliche &quot;Nuttenoutfits&quot; tragen oder gar an sich rumschnippeln zu lassen weil es &quot;ihr gefällt&quot;, dann muss ich das natürlich so akzeptieren. Es  fällt nur manchmal sehr schwer, das auch zu glauben. Wobei natürlich die Frage ist, wie bewusst oder Unbewusst die Motivation &quot;will Männern gefallen&quot; ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein Thema, bei dem ich mich schon in unzähligen Forendiskussionen die Finger blutig getippt habe. Die Vorstellung, dass das Patriarchat von den Frauen gewollt sei, ist tief verankert. Schleier, FGM, Unterdrückung &#8211; ist doch alles freiwillig. Diese Frauen müssten das ja nicht machen und sowieso weiss man ja, dass es die Mütter sind, die in diesen Kulturen den Töchtern das antun, ergo ist die Unterdrückung Frauengeneriert. Dass in einer starren, abgeschottenen Gesellschaft mangels echter Alternativen und Wahlmöglichkeiten per se von Freiwilligkeit nicht die Rede sein kann, kriegste nicht in die Köpfe.<br />
Auch nicht, dass die Tatsache, dass sich natürlich Frauen in entsprechenden Strukturen ihre Form der Macht sichern, indem sie andere Frauen by-proxy unterdrücken, nichts relativiert. Jeder Mensch will Überleben und zur Not verbündet man sich eben mit dem Unterdrücker, sowas passiert ja auch im Kleinen, siehe Stockholm-Syndrom.</p>
<p>Wenn eine westliche Frau sagt, sie würde bescheuerte Tangas und lächerliche &#8220;Nuttenoutfits&#8221; tragen oder gar an sich rumschnippeln zu lassen weil es &#8220;ihr gefällt&#8221;, dann muss ich das natürlich so akzeptieren. Es  fällt nur manchmal sehr schwer, das auch zu glauben. Wobei natürlich die Frage ist, wie bewusst oder Unbewusst die Motivation &#8220;will Männern gefallen&#8221; ist.</p>
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	<item>
		<title>Von: Amala Krähenfeder</title>
		<link>http://www.schlampengoettin.de/2010/02/mary-daly-ii/comment-page-1/#comment-1707</link>
		<dc:creator>Amala Krähenfeder</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 18:19:11 +0000</pubDate>
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		<description>aufschlußreich ist sicherlich die frage, welche mechanismen dazu führen, daß frauen auf frauen losgehen. ich denk, es gibt eben auch patriarchale frauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>aufschlußreich ist sicherlich die frage, welche mechanismen dazu führen, daß frauen auf frauen losgehen. ich denk, es gibt eben auch patriarchale frauen.</p>
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