:: Ein Euro ::

Beim Einkaufen heute war vor uns eine alte Frau an der Kasse. In ihrem Korb: Katzenfutter, Brot, ein bißchen Gemüse. Ihr Geld reichte nicht, 1 € fehlte. Als die Kassiererin ihr das sagte, lief sie puterrot an, stammelte “oh Gott, was mache ich denn jetzt?”.

Und in dem Moment sagten drei Menschen wie aus einem Munde: “Ich geb Ihnen das Geld”.

Vielleicht gibt’s ja doch noch Hoffnung.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 23. Februar 2010 und wurde abgelegt unter "Nach(t)denken". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

4 Kommentare

  1. Ein Euro | dichotomy:

    [...] hat mich ein Eintrag bei der Schlampengöttin sehr berührt: Beim Einkaufen heute war vor uns eine alte Frau an der Kasse. In ihrem Korb: [...]

  2. Andrea:

    mit Sicherheit gibt es noch Hoffnung ;-)

    nur leider fallen die ganz “Schlimmen” immer so auf…

    ich für meinen Teil möchte immer an das Gute im Menschen glauben, auch wenn ich ehrlich gesagt vor der anderen Seite immer Bammel habe… und ich mir ausmale, was alles sein könnte…

    tja… wir leben leider nicht im Paradies…

    Grüße Dich herzlich

    Andrea

  3. Haigal:

    Das freut mich auch!

    Es gibt Hoffnung, denn immer mehr Menschen merken, was wirklich wichtig ist. Menschlichkeit miteinander! Leider noch lange nicht alle, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.

    der
    Haigal

  4. Alexis:

    hm… ja. Wir leben nicht im Paradies aber wir leben auch (noch) nicht in der der Hölle.
    Uns geht es jetzt – ernsthaft – verdammt gut im Vergleich zu Menschen aus manch anderem Land.

    Wir verrohen hier. Wir werden anonyme Nummern. Das ist unser Problem.

    Hätte auch jemand geholfen, wenn es keine alte Dame gewesen wäre sondern eine junge Frau? Vielleicht eine alleinerziehdene ohne Arbeit?
    Na ich weiß nicht. Da hätte man doch sicher gleich gesagt: ah die hat ihr Geld sicher versoffen, der geb ich nix.

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