Archiv: Februar 2009
Mein neuer Avatar

Pada! Das ist mein neuer Avatar. Handgemalt von Ashmodai.
Ich staune ihn die ganze Zeit an, denn er enthält soviel, was mir wichtig ist…und was ich ganz erstaunlich finde: Ash hat sogar Dinge eingefangen, von der ich ihr nicht erzählt habe. Einfach großartig….*anhimmel* Der Schriftzug stammt übrigens von einer ganz tollen Kalligraphin aus Aachen
Vielen Dank, du Liebe!
Du bist, was Du ißt
Nee. Ich fang jetzt nicht vom Vegetarismus an. Ich geh davon aus, wer Fleisch, Fisch und Geflügel ißt, der wird schon wissen, wieso er das tut. Wer’s nicht so genau weiß, der hat ja vielleicht Lust, sich mal Earthlings anzugucken. Sollte man aber nach dem abendlichen Schweinebraten machen.
Nee, ich denke heute mal über unser Essen an sich nach. Du bist, was Du ißt, hat mal jemand gesagt (wer weiß, wer’s war? Ich hab’s nicht auf dem Schirm). Was heißt das? Bin ich ein Sack Kartoffeln und zwei Möhren, weil ich gern ein Karotten-Curry esse? Es gibt sicher Leute, die das behaupten, aber ich versichere Euch, daß das nicht stimmt
Ich interpretiere diesen Satz eher karmisch. Nun bin ich keine Freundin dieser Lichtnahrungsphantasie…äh…-theorie und esse durchaus Sachen, die einen Schatten werfen. Ich glaube aber, daß alles mit allem verbunden ist, wie in einem großen Netz, und daß es auf mich abfärbt, wenn ich Dinge zu mir nehme, meinen Körper und damit die Wohnstatt meiner Seele durch Nahrungsmittel erhalte, die durch Leid erzeugt wurden. Zu diesen gehören Rohstoffe, die aus Raubbau stammen, die gentechnisch verändert, die raffiniert oder sonstwie manipuliert wurden, die durch Gewalt gewonnen wurden etc. Ich glaube, diese Manipulationen machen Lebensmittel seelenlos und tot.
Wer das für Eso-Quatsch hält, sollte mal eine Kartoffel aus konventionellem und eine aus ökologischem Anbau eine Weile aufbewahren. Die Kartoffel, die nach…sagen wir, drei Wochen am meisten und weitesten gekeimt hat, hat in Sachen Lebendigkeit gewonnen. Und das Experiment kann man z.B. auch mit Zwiebeln, Getreide (angefeuchtet!) und anderen Saaten machen. In meiner Kindheit haben meine Eltern Kartoffeln über den Winter eingekellert, und nach einer Weile hatten sie alle weiße Triebe. Irgendwann verschwand die Triebkraft und damit die Lebendigkeit aus den Kartoffeln – ich meine, klar, so’n paar Triebe sind halt auch lästig beim Schälen…
Was macht es mit uns, wenn wir leblose, tote Dinge essen? Auf körperlicher Ebene macht es uns krank und grau. Habt Ihr schon mal einem Menschen ins Gesicht geguckt, der sich nur großteilig von Fast Food, Raffinadezucker und Co. ernährt? Ich empfinde diese Menschen als grau und fahl, auch durch die Sonnenbräune. Vielleicht spielt mir meine “multidimensionale” Wahrnehmung da ja einen Streich und es ist eigentlich die Seele, die dort duchblitzt. Ich weiß es nicht. Wie empfindet Ihr das? Auf seelischer Ebene nehmen wir den energetischen Abdruck unserer Lebensmittel zu uns. Wieviel Leben, wieviel Nährwert enthält raffinierter Zucker, weißes Mehl? Wieviel bleibt vom ursprünglichen Lebensmittel enthalten, wenn wir es durch unsere Fabriken gejagt und es bereinigt, gefiltert, zersetzt und wieder zusammengematscht haben?
Lebensmittel, das sind die Mittel, die es zum Leben braucht, und die leben.
Liest jemand von Euch die Zutatenlisten auf den Packungen? Ich staune ja, was wir alles zu uns nehmen sollen, wenn es nach der Lebensmittelindustrie geht.
Zitronensäure war eigentlich mal ein Produkt, das aus Zitronen und anderen Zitrusfrüchten gewonnen wurde. Hat sich noch nie jemand gefragt, warum heute auf allen Sachen, die diesen Stoff enthalten, Citronensäure (mit C!) steht? Nun, Citronensäure hat nix mehr mit Zitrusfrüchten zu tun, denn das wäre für die Lebensmittelindustrie schlicht zu teuer. Viel billiger ist die Citronensäure, die im Labor aus Schimmelpilzen gezüchtet wird. Aus denselben Schimmelpilzen, die wir als schwarze Flecken in Duschtassen kennen. Aber da käm ja auch keiner auf die Idee, diese Flecken abzulecken, oder sie gar abzukratzen und dem Salat beizumengen. Warum zum Geier essen wir sie dann in sovielen Lebensmitteln kommentarlos mit?
Warum essen wir Aromastoffe, deren Ausgangsrohstoffe oftmals Abfallprodukte sind? Erdbeeraroma z.B. wird u.a. aus Sägespänen gewonnen, aber wer von Euch hat schonmal nen Joghurt mit ebendiesen angerührt oder würde sowas guten Gewissens an sein Kind verfüttern? Selbst sog. “natürliche Aromen” werden im Labor durch lebensmitteltechnische Manipulation gewonnen. Die Erdbeeren meiner Kindheit waren noch von sich aus süß…
Warum färben wir weißen Raffinadezucker, der eine Vielzahl von Nebenwirkungen hat (Sucht, Adipositas, Gelenkerkrankungen, Rheuma, Gefäßerkrankungen, …), mit braunem Sirup ein, nennen das ganze “braunen Zucker” und meinen, uns damit etwas Gutes zu tun? Dabei gibt es heute soviele gute Alternativen zu dieser Droge, wie z.B. Rohrohrzucker, Palmzucker, Agavensirup etc. Nicht unerwähnt lassen möchte ich Stevia. Diese wunderbare Pflanze süßt etwa fünfzigmal (!) stärker als Zucker, hat keine Kalorien und zieht keine der von Zucker bekannten Nebenwirkungen nach sich. Warum darf Stevia in der EU nicht als Lebensmittel, sondern nur als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden? Weil es heißt, daß man keinerlei Erfahrung mit diesem Kräutlein hat, das seit Urzeiten von anderen Völkern zum Süßen benutzt wird. Weil man das erstmal erforschen muß, denn irgendwelche zehn Jahre alten Forschungsreihen aus Japan sind ja nicht ausreichend. Was steckt dahinter? Wem ist wohl daran gelegen, daß wir weiterhin Zucker in uns reinschaufeln und dadurch krank werden? Fällt jemandem was dazu ein?
Was ist mit unseren Grundlebensmitteln?
Warum kaufen wir “Vollwertbrot” und meinen, uns damit etwas Gutes, Gesundes zu tun, obwohl der Begriff “Vollwert” gar nichts aussagt, da er nicht gesetzlich geschützt ist? Warum essen wir Mehrkornbrote, die laut Gesetzt lediglich 5 % jedes verwendeten Getreides beinhalten müssen? Volles Korn, das bedeutet: das gesamte Getreidekorn wurde vermahlen, samt Keim, und das Brot enthält mind. 90 % volles Korn. Der Begriff Vollkorn ist übrigens gesetzlich geschützt. Warum wird behauptet, daß sämtliche dem Brot zugesetzten Lebensmittelzusatzstoffe unbedenklich sind, weil sie geprüft und zugelassen sind, und daß keine Rede davon sein kann, daß diese Stoffe Leute krankmachen? Ich erinnere mich nur zu gut daran, wie krank mich Backtriebmittel gemacht haben…was ist damit? Warum wird die lebensmittelchemische Aufspaltung von Mineralien als harmlos und natürlich dargestellt?
Warum essen wir NaCl, auch bekannt als Speise- und Tafelsalz, wo es sich dabei um eine Chemikalie handelt, die das natürliche Salz immitiert? Was macht diese Chemikalie mit unserem Körper? Warum sollen Menschen mit Herzproblemen nicht soviel Salz zu sich nehmen? Warum essen wir überhaupt soviel Salz, wo einem gesunden Erwachsenen doch etwa 5 g täglich reichen?
Warum werden wir so über den Eßtisch gezogen, wenn es um unsere Ernährung, um unseren Körper und damit unsere Gesundheit geht? Wem ist daran gelegen, uns unaufgeklärt zu belassen?
Wenn Du bist, was Du ißt – wer bist Du dann?
Getauscht
In letzter Zeit habe ich nicht alle meiner Tauschgeschäfte hier erwähnt, und ich hoffe sehr, daß meine Tauschpartner nicht auf die Idee kommen, das würde irgendeine Art von (Ab)Wertung beinhalten – denn dem ist nicht so. Im Umzugs-Schwiegermutter-Gedöne gehen die wichtigen Sachen leider manchmal unter. Aber ich gelobe Besserung!
Anja und ich haben Wellness von ihr (genauer gesagt Badepralinen Rose & Lavendel, einen umwerfenden Lippenpflegestift mit Tonka und Rose und eine Moschuspeelingseife) gegen Marmeladen und einen Erkältungstee von mir getauscht. Leider haben es nur die Pralinen auf das Bild geschafft:

Sie duften ganz wunderbar und ich habe nicht gewußt, daß man selbst Kosmetik von so hoher Qualität rühren kann. Vielen Dank, Anja! Ein toller Tausch.
Leynina und ich haben ebenfalls getauscht, und zwar einen Glasperlenanhänger (*süchtel*) und eine Glasschreibfeder von ihr gegen ein Gewürz-Allerlei von mir.

Die Schreibfeder faßt sich absolut toll und ich kann gar nicht erwarten, sie in meine Tinten zu dippen und loszulegen
Vielen Dank, Leynina, für diesen grandiosen Tausch!
Nachdenken über den Fliegenpilz
Heute denke ich mal ein bißchen laut nach über meine allerliebsten psychoaktiven Kameraden: Fliegenpilze. Seit einer Weile begegnen sie mir vor allem in Sachen Design (Nähen, Filzen, Schmuck etc.) und immer wieder lese ich Kommentare wie “oh, Fliegenpilze sind ja so niedlich!”. Also, nur daß keine Mißverständnisse aufkommen – ich verehre Fliegenpilze ebenfalls, aber ich finde sie an sich erstmal kein bißchen niedlich. Niedlich sind allenfalls die Gegenstände, die sie zieren. Interessanterweise gibt es jede Menge Kleidung und Accessoires für Kinder, die von den rot-weißen Pilzen geziert werden…allerdings käme kaum jemand auf die Idee, seinem Kind einen echten Fliegenpilz in die Hand zu drücken.
In der Kindheit fängt also eigentlich schon die Verbindung mit dem Fliegenpilz an. Auf Glanzbildern sieht man die Hexe aus dem Märchen “Hänsel und Gretel”, wie sie neben ihrem Lebkuchenhaus Fliegenpilze stehen hat. Logisch, muß sie ja auch, denn die Hexe ist doch böse und jedes Kind weiß schließlich, daß der Fliegenpilz giftig ist. Nicht umsonst machen wir auch als Erwachsene noch Scherze wie “haha, da ist sicher n Fliegenpilz drin!”, wenn uns jemand ein Gericht mit selbstgesammelten Pilzen vorsetzt. Kann man mit dem Fliegenpilz einen Menschen töten? Nun, da es keinen einzigen dokumentierten Fall gibt, in dem ein Mensch ausschließlich durch den Genuß von Fliegenpilz zu Tode kam, kann man diese Frage wohl nur theoretisch beantworten. Und theoretisch müßte man erstmal rund 1 kg (!) frischen Fliegenpilz verdrücken, um eine womöglich tödliche Dosis Ibotensäure aufzunehmen. Allerdings dürfte man den Pilzen vorher nicht die Huthaut abziehen, weil dort der Großteil des Wirkstoffs sitzt, und die Fruchtkörper auch nicht erhitzen, denn dabei geht der Wirkstoff flöten, was aus einem gebratenen Fliegenpilz einen schnöden Speisepilz macht. Freilich möchte ich aber davon abraten, sich in Selbstversuchen zu ergehen – da sind Klamotten mit Pilzen sicherlich vorzuziehen
Fliegenpilze begegnen uns auch zu Weihnachten, z.B. als Schmuck für den Lichterbaum. Dabei wird man im Dezember keine frischen Fliegenpilze mehr finden, deren Hauptsammelzeit Juni bis September ist (sagt man zumindest – ich hab bisher ausschließlich im September welche finden können, aber das ist ja auch mein Geburtsmonat
). Wie also kommt der Pilz an die Tanne? Darüber können wir nur spekulieren. Fliegenpilze sind psychoaktiv, und zwar aufgrund ihres Gehalts an Ibotensäure (die übrigens bei der Trocknung zu Muscimol wird, welches stärker psychothrop ist). Wenn wir nach Sibirien blicken, werden wir noch heute den dort ansässigen Fliegenpilz, welcher eine andere Art ist als der, welcher hier wächst, in schamanischen Ritualen entdecken. Der Pilz hilft den Schamanen, sich in Extase zu begeben, also aus ihrem Körper wörtlich herauszutreten. Und wohin gehen Schamanen? In die andere Welt. Wie gelangen sie dorthin? Nun, dazu gibt es viele Antworten: durch einen Vorhang, eine Tür, durch bloßes Hinbeamen, durch das Lenken ihrer Aufmerksamkeit an den Zielort, durch das Fallen durch einen Tunnel oder eben auch durch das Erklimmen des Weltenbaumes, welchen die Germanen Yggdrasil nannten. Ah, da haben wir ja auch den Weihnachtsbaum!
Die Rauschwirkung des Fliegenpilzes hängt wie bei jedem psychoaktiven Stoff von mehreren Faktoren ab: Fundort (Wirkstoffgehalt schwankt sehr stark an unterschiedichen Fundorten!), Entwicklung (gab es viel Regen? war der Sommer eher trocken? …), Aufnahmeweise (rauchen, essen, einen alkoholischen Auszug trinken, welcher Teil des Pilzes wird verwendet? …) sowie Set und Setting während des Genusses (wo nehme ich den Pilz ein? Musik? Lichtverhältnisse? psychische Disposition? Erkrankungen? …). Insofern ist es schwierig, eine allgemeingültige Aussage über die Wirkung von Fliegenpilz zu machen, aber ich denke, ich darf wagen, vorsichtig zu behaupten, daß er die Farb-, Raum- und Zeitwahrnehmung verändert.
Ja, ich hör sie schon, die Gegner der armen psychoaktiven Pflanzen. Sowas ist doch ein Teufelszeug und gehört ausgerottet oder wenigstens verboten! Liebe Leserschaft, ich muß traurigerweise bestätigen, daß ich trotz des designtechnischen Hypes um den Fliegenpilz feststellen muß, daß immer mehr dieser Schönheiten von ängstlichen, geradezu panischen Zeitgenossen zertreten und ausgerottet werden – und das trifft auch auf andere psychoaktive und giftige Pflanzen zu, wie etwa das Bilsenkraut, die Herbstzeitlose und viele andere mehr. Damit berauben wir uns unseres kulturellen Erbes, und es macht auch gar keinen Sinn, diese wunderbaren Pflanzen auszurotten, solange wir uns mit Alkohol, Tabak, Konsum und Fernsehen fröhlich den Verstand aus der Birne knallen… aber freilich sind diese Dinge nicht böse, wo doch unser Väterchen Staat dabei so wunderbar abkassieren kann. Ein Schelm, wer Böses denkt
Wo war ich? Ach ja, beim Genuß von Fliegenpilz. Ich schreibe übrigens bewußt Genuß und nicht Konsum, denn wer versucht, eine Meisterpflanze zu konsumieren, der muß unweigerlich auf der Nase landen. Das trifft natürlich auch auf die Meisterpflanze Tabak zu, die unsere sog. Zivilisation im strengen Klammergriff hat, die unser System nachhaltig durch die vielen Krankheiten und Leiden beutelt, welche sie bei ihrem Mißbrauch hervorruft, und die dennoch schockierenderweise bis zum heutigen Tag nicht verboten ist! Wer gegen psychoaktive Pflanzen wettern möchte, sollte also bedenken, daß sämtliche dieser Pflanzen zusammen nicht soviel Schaden anrichten wie der Tabak allein. Woher aber kommt es, daß unsere Gesellschaft so aussichtslos dem Tabak verfallen ist, den manche scherzhaft als “Fluch des Conquistadores” bezeichnen? Ich vermute, daß der Mensch eine tief innewohnende Sehnsucht zum Kontakt mit Pflanzen und auch zum Kontakt mit der anderen Seite hat. Tabak wird von den Indios als rituelle Pflanze verehrt und z.B. für schamanische Heilungen, Geistaustreibungen oder auch als Opfergabe für die Geister und Götter verwendet. Indigene Völker haben uns tumben Westlern den Respekt vor und die Bewußtheit für psychoaktive Pflanzen voraus. Ich hab ja noch nicht einen Raucher erlebt, der dem Tabak Respekt entgegengebracht hätte – naja…vielleicht nach der Amputation des Raucherbeins oder nach dem sechsten Bypass vielleicht. Obwohl – ich habe nun zehn Jahre gegenüber einer Herzklinik gelebt und mir jeden Tag die Leute angeguckt, die grad ihre Venen von dem Dreck haben freilasern lassen oder die gerade einen Infarkt hinter sich haben, und sie sich mit der Hand, in der noch der Tropf steckt, die Fluppe an die Lippen heben. Mann, sind wir degeneriert! Beschämend.
Zurück noch einmal zum Fliegenpilz. Es gibt Gerüchte, wonach die germanischen Berserker ihn zu sich nahmen, um sich in ihren Kampfwahn hineinzusteigern, und obwohl ich diese Theorie spannend finde, so gibt es doch keinerlei Beweise dafür. Das Auftauchen des Pilzes in alten Zeichnungen, Kinderbuchillustrationen (Ihr erinnert Euch: die böse Hexe) und sein Nimbus als “Glückspilz” lassen jedoch vermuten, daß der Fliegenpilz uns, die wir diesen Landstrich bevölkern, schon eine Weile begleitet. Genaues werden wir wohl nie erfahren, denn zu gründlich waren die, die uns eine existenzielle Angst vor unserem eigenen Erbe eingetrichtert haben. Ich kann nur hoffen, daß die Verniedlichung des Fliegenpilzes diese Meisterpflanze nicht entweiht, sondern wenigstens dem einen oder anderen ein Bewußtsein für das schenkt, was Unser ist…
Buchstöckchen
Von Dave kam ein Stöckchen geflogen, und das geht so:
1. Nimm dir ein Buch in deiner Nähe, welches mindestens 123 Seiten hat
2. Schlage die Seite 123 auf
3. Suche den 5. Satz
4. Poste die nächsten drei Sätze
5. Wirf das Stöckchen weiter.
Da mein Göttergatte bereits praktisch alle meine Bücher verpackt hat, habe ich das Einzige genommen, das noch unverpackt ist, abgesehen von einem letzten Kochbuch in der Küche :mrgreen: Das Buch ist von Katherine Guerrier und heißt “The Encyclopedia Of Quilting And Patchwork Techniques – A unique A-Z dictionary of quilting techniques, plus an inspirational gallery of classic quilts”. Und Seite 123 bringt uns genau in diese Gallerie. Da auf Seite 123 Bilder überwiegen und es eh nur sechs Sätze insgesamt gibt, zitiere ich mal die drei, die zum letzten Bild gehören *g*:
“The traditional “Pineapple” motif (detail of back, above far right) is combined with that of birds-of-paradise in this Hawaiian appliqué quilt. It is reversible, with a simplified version of the appliqué on the back. Completed in the traditional style of quilting, which echoes the central appliqué or “Kapa Lau”, this is a fine example of the form.”
Das Stöckchen darf sich gern jeder schnappen, der über mehr Bücher verfügt als ich grad *gg*
Warum lest Ihr Blogs?
Die Frage ist selbsterklärend: warum lest Ihr Blogs? Und welche Art Blogs sind das?
Ich lese Blogs…
…deren Schreiberlinge ich kenne, ob nun real oder seit einer Weile über’s Netz, und schätze.
…deren Inhalt mich inspiriert, zum Nachdenken anregt, berührt und interessiert.
…weil ich es spannend finde, wie sich die unterschiedlichen Leben unterschiedlich entwickeln.
…um Ideen für kreative Projekte zu finden.
…um über den Tellerrand zu gucken, z.B. auch in spiritueller Hinsicht.
…um was zu lernen und meinen Horizont zu erweitern.
Warum lest Ihr Blogs?
Meine neue Geldbörse
Andrea und ich hatten getauscht: eine Range Marmelade von mir gegen eine Geldbörse von ihr. Und genau die kam heute Mittag an – und seitdem lege ich sie nicht wirklich aus der Hand. Ist die nicht einfach umwerfend und wunderschön?


Vielen Dank, liebe Andrea, damit hast du mir eine riesige Freude gemacht *flausch*
Kurven nähen
Dank einem supergenialen Hinweis im PW-Forum habe ich heute mal eine für mich ganz neue Patchwork-Technik probiert, das Nähen von kurvigen Nähten. Die Farben sind etwas grell, aber das Ergebnis ist für’s erste Mal echt saugeil:

Ich könnte mir daraus für’s Erste ein paar kleinere Accessoires vorstellen…Täschlis, Tischsets und sowas…
Post vom Raabenweib
Gerade bekommen:

Sonja Raabenweib und ich haben getauscht und das hier hat sie mir geschickt: einen wunderschönen Regenbogenfluorit (einer meiner Lieblingssteine – und er fühlt sich soooo toll an
), einen Fächer aus bunten Sing-Sittich-Federn, einen Troll aus Speckstein, eine Mondsteinkette (noch ein Lieblingsstein *freu*), eine Räuchermischung und ein Büchlein mit tollen Illustrationen und kleinen Weisheiten. Sonja hat mir noch etwas geschickt, aber das zeige ich nicht her, weil es was ganz Persönliches ist.
Liebes Raabenweib, vielen dank
Du hast mir eine riesige Freude gemacht und es war toll, mit dir zu tauschen!
Hagen Rether
Einfach mal angucken: