Archiv: Freitag, 31. Oktober 2008
Samhain
mondfrau weint wieder
ihre silberperlen in die schale meiner hand,
und ihr licht wandert fort,
dem klang der flöte nach
über berg und berg und tal,
wo buddhas in felsgrotten ruhen,
gesichtlos, entstellt,
friedlich.
ihre silberperlen in die schale meiner hand,
und ihr licht wandert fort,
dem klang der flöte nach
über berg und berg und tal,
wo buddhas in felsgrotten ruhen,
gesichtlos, entstellt,
friedlich.
und sie spricht zu mir:
sing nochmal dein lied
und erzähl von meiner schönheit,
die ich hinter schleiern verberge,
weil blutrünstige männer mich fürchten.
sing dein lied und sing es leis,
damit das wispern deiner worte
von den felsen hallt…
sing nochmal dein lied
und erzähl von meiner schönheit,
die ich hinter schleiern verberge,
weil blutrünstige männer mich fürchten.
sing dein lied und sing es leis,
damit das wispern deiner worte
von den felsen hallt…
Samhain feiere ich nicht, nicht im eigentlichen Sinn. Für mich ist dieses Fest im Jahreskreis die Pforte zum Winter und in die Dunkelheit. Große Gesten sind fehl am Platz. Ich gehe allein, ich gehe nach innen. Ich sitze am Feuer meiner Ahnen und lausche ihren Geschichten. In ihnen erkenne ich mich selbst.
Ich wünsche Euch allen ein schönes Samhain!
Amala Krähenfeder,
31.10.2008, 17:59 | Abgelegt unter: SchaMagisches | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
