Archiv: September 2008

Hoppla, ein Pr0n-Stöckchen

Sheila hat mich heute mit einem Pr0n-Stöckchen beworfen und das geht so: drei Fragen beantworten und an zwei Leute weiterwerfen.

Pr0n ist übrigens das schüchterne Wort für Porno und da mir irgendwie schnuppe ist, ob mich der Googlefilter fortan als Adult-Site listet oder nicht, schreibe ich es gern nochmal: Porno. Porno. Porno. Nachdem das geklärt ist, hier die Fragen:

1. Guckst du Pornos?

Auch wenn das jetzt unter den Feinen, Lieben, Zarten Entsetzen hervorrufen wird: ja.

2. Warum?

Wegen des intellektuellen Anspruchs.

Das ist natürlich Quatsch – ich guck aus demselben Grund Pornos wie alle anderen auch.

3. Welches Medium (DVD, …)?

Meist Internet, gelegentlich DVD. Kennt jemand den Porno “Pirates”? Der ist der aufwendigste und teuerste Porno ever (allenfalls geschlagen vom zweiten Teil, der in diesen Tagen rauskommt) und wie ein Spielfilm mit längeren intellektuellen Szenen ;) Da lohnt sich dann auch mal die DVD.

Wer mag, darf sich das Stöckchen schnappen.

Amala Krähenfeder, 30.09.2008, 23:01 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Herbstfarben III

Apfelmost…schwarze Hollerbeeren am Wegrand…Weinbergschnecken schlafen unter Gräsern und träumen vom Tau…gelbe Quitten…rotbackige Äpfel und pummelige Hagebutten buhlen um Blicke…Kastanienigel kuscheln sich in meine Hand…

Amala Krähenfeder, 30.09.2008, 01:23 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Geburtstagsstöffchen

Nachdem alle Taschen ausgepackt sind und die Waschmaschine dienstbeflissen rattert, hatte ich endlich Zeit, die wunderschönen Stöffchen zu knipsen, die ich zum Geburtstag gewichtelt bekommen habe. Und hier die Bilder…

…von Prinzessin:

…von Astaca:

…von Windpferd:

…von Brigie:

…von Ginas:

…von Anuk:

…von Miss Maus:

…von Arwen:

…von Susanne123:

…von Sabine66:

…und von Bine66:

Ganz lieben Dank an Euch alle! :D

Die Edit: durch den ganzen Körmel der letzten Tage habe ich im Tran das Bild von Mo’s Wichtelgeschenk für mich vergessen *peinlich!* Liebe Mo, ich hoffe, du kannst mir verzeihen… hier jedenfalls ist es:

Ganz herzlichen Dank auch an dich!

Amala Krähenfeder, 29.09.2008, 15:56 | Abgelegt unter: Kreatives Chaos | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Herbstfarben II

Neulich in Baden…blauer Himmel…goldene Herbstsonne…Bienengebrumm…Maislaub raschelt im Wind…Pilze am Wegrand…kugelbauchige Kürbisse schlummern unter gelbem Laub…gute, braune Erde…junge Walnüsse und süße Haselnüsse in der Hand…Sanddornbeeren in verschwenderischem Orange…Weinlaub verbrennt blutrot am Zaun…der Ruf der Krähen zieht mich heim…

Amala Krähenfeder, 29.09.2008, 01:32 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

“…aber Behinderte sind doch keine Randgruppe!”

Superintegrativer Ansatz, finde ich. Sehr liberal, sehr aufgeklärt, sehr menschenfreundlich. Und total realitätsfremd.

Wenn man sich die Statistiken anguckt (hier mal eine Zusammenfassung aus 2004), wird klar, daß Behinderte zumindest zahlenmäßig keine Randgruppe sein sollten: immerhin ist etwa jeder zehnte Bundesbürger behindert, was bei rund 82 Mio. Bürgern 8 Mio. Behinderte ergibt.  

Das Thema “moderne Schulmedizin” hatte ich schon mal angesprochen. Dank ihr überleben heute weitaus mehr Menschen schwere Unfälle und Krankheiten als noch vor zehn Jahren. Aus eigener Perspektive und rein subjektiv müßte ich das “dank ihr” mit einem Fragezeichen versehen, denn auch wenn es viele Momente und inzwischen auch immer länger werdende Phasen von vielleicht drei, vier Tagen gibt, an denen ich unausgesetzt dankbar dafür bin, überlebt zu haben, stellt sich mir auch im vierten Jahr nach Ausbruch der Krankheit die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, zu sterben.

Schön, heute überleben also auch Menschen, deren Körperoberfläche zu 80 % verbrannt ist (ein Pfleger auf der Schwerstbrandverletzten-Intensivstation meinte zu mir, die moderne Medizin sei jetzt soweit, daß sie Menschen “durchkriegen”, deren Haut zu 80 % defekt ist – ich Glückliche bin mit nur 60 % davongekommen). Aber wer fragt diese Menschen, ob sie überhaupt durchkommen wollen? Ich hab die Schreie nicht nur gehört, ich hab selbst mitgeschrien. 

Wer denkt, daß Behinderte keine Randgruppe sind, dem empfehle ich wärmstens, sich nur mal einen Tag in den Rollstuhl zu setzen und dann einkaufen, ins Kino, jemanden besuchen oder sonstwas zu rollern. Die Integration Behinderter endet meist schon an der Bordsteinkante (mein E-Rolli schafft 4 cm, bei allem, was darüberliegt, brauche ich Hilfe). Von zu engen Regalreihen und Kassenbereichen im Supermarkt, nicht vorhandenen Aufzügen in Kinos, Theatern und Opern, von Zooeingängen mit engen Drehkreuzen und anderen Dingen mal ganz zu schweigen. Und wehe dem, der unerwartet pinkeln muß. Aber es geht mir nicht nur um architektonische Engpässe.

Wer denkt, daß Behinderte keine Randgruppe sind, der hat wohl selbst noch nie die Reaktionen Nichtbehinderter erlebt. Neugierige Blicke, Getuschel und auch Geläster sind an der Tagesordnung. Hey, ich habe gar nichts dagegen, wenn jemand auf mich zukommt und fragt, warum ich im Rollstuhl sitze (interessanterweise sind da übrigens Kinder am offensten), aber oben beschriebenes Verhalten ist mMn das Gegenteil von Integration. Es verletzt und grenzt aus. Daß es seitens Nichtbehinderter Berührungsängste gibt, verstehe ich sowas von gut, denn ich war ja auch die meiste Zeit meines Lebens nicht behindert. Aber letztlich wollen doch wohl alle Menschen dasselbe: mit Respekt behandelt werden. Nun gehöre ich zu den Leuten, die anderen klar mitteilen, was sie brauchen, aber soviel Mut hat eben nicht jeder. In dem Fall fragt doch einfach nach, was derjenige braucht, der im Rolli an der Bordsteinkante steht (mich haben ein paarmal schon Leute ungefragt auf die andere Seite geschoben, obwohl ich da gar nicht hinwollte…). Kommunikation ist für mich ein wesentlicher Bestandteil von Integration. Und noch eine Anmerkung zur Kommunikation: ich weiß, daß es Leute gibt, die total allergisch darauf reagieren, wenn man sie als “behindert”, “schwerbehindert” oder anderes bezeichnet und möchten, daß sie als “gehandicaped” oder “Mensch, der zur Fortbewegung einen Stuhl mit Rädern braucht” angeredet werden. Ich mach’s meiner Umwelt leicht: ich bin behindert. Und auch wenn das jetzt den Zartbesaiteten einen Aufschrei entlockt: ich bezeichne mich selbst als Krüppel. So fühle ich mich, das bin ich, Ende.

Wer denkt, daß Behinderte keine Randgruppe sind, der hat wahrscheinlich noch nie davon gehört, wieviele Menschen mit Behinderung massive Probleme haben, einen Partner zu finden, und wieviele Leute, die durch einen Unfall oder eine Krankheit von heute auf morgen behindert sind, selbst von langjährigen Partnern verlassen werden. Ich vermute, das gehört wohl auch zum Themenkomplex der Berührungsängste. Leben mit Behinderung ist anstrengend und kompliziert. Vieles, was Nichtbehinderte mal eben nebenher erledigen, ist für uns ein Kraftakt oder sogar komplett unmöglich. Es gibt soviele Ängste, die mit einem behinderten Partner verknüpft sind, den Alltag, das Finanzielle und das Gesundheitliche betreffend, aber zu einer Partnerschaft gehört natürlich noch mehr. Machen wir uns nichts vor: das Thema Behinderte und Sex ist nach wie vor ein Tabu. Als wäre es etwas Unanständiges, als behinderter Mensch seine Sexualität zu leben und zu genießen. Überhaupt scheint der behinderte, amputierte, transplantierte oder wie auch immer nicht der Norm entsprechende Körper ein Tabu zu sein, etwas, das man lieber unter möglichst viel Stoff verbergen sollte. Ich hege die Vermutung, daß der Anblick eines solchen Körpers für viele Menschen unangenehm ist, weil er ihnen vor Augen hält, daß auch sie nicht unverwundbar und vor Unfällen und Krankheit gefeit sind.

Die Definition dessen, was eine Randgruppe ist und was nicht, ist natürlich immer ganz schön schwammig und total individuell. Trotz diverser Berührungsängste scheinen übrigens vor allem viele Leute, die nicht selbst zu einer Gruppe von Menschen gehören (in diesem Fall zu den Behinderten), darauf erpicht, es so hinzustellen, als würde es diese “Grüppchenbildung” nicht geben: “…aber Behinderte sind doch gar keine Randgruppe!”. Wir sollten es nicht (mehr) sein, aber wir sind es. Positive Verklärung ist nicht angebracht und ebenfalls das Gegenteil von Integration.

Amala Krähenfeder, 25.09.2008, 02:44 | Abgelegt unter: Leben mit Behinderung | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

Award

Heute habe ich von Ashmodai diesen Award verliehen bekommen:

Vielen Dank dafür ;)

Verbunden mit dem Award sind ein paar Regeln, denen zufolge ich ihn nun an sieben weitere Blogs weitergeben soll. Mir scheint, da ist wohl ein Schneeball unterwegs. Und obendrein haben die Leute, deren Blogs ich nominiert hätte, diesen Award bereits, so daß mein Blog für ihn eine Sackgasse ist… Freuen tu ich mich aber trotzdem ;)

Amala Krähenfeder, 23.09.2008, 19:54 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Tauschgeschäfte

Ich bin ja schon lange eine Freundin der Idee, Sachen oder Leistungen zu tauschen, frei nach dem Motto “Energie gegen Energie”. Nach demselben Prinzip arbeite ich übrigens auch schamanisch und heilenergetisch (sprich Reiki und Co.). Geld betrachte ich ebenfalls als eine Form der Energie, die meist einfach am neutralsten ist, denn damit kann ich mir das kaufen, was ich zum Leben brauche oder was ich gern haben möchte. Ausgleich ist für mich dabei das Zauberwort – hey, mein Sternzeichen ist nunmal Waage und da schau ich halt zu, daß die beiden Waagschalen ungefähr ausbalanciert sind. Oder anders ausgedrückt: es ist ok, wenn ich mal mehr gebe und weniger bekomme. Nerven tut mich das nur auf Dauer, denn das Tauschprinzip funktioniert nicht, wenn einer nur gibt und ein anderer nur nimmt. Da ich aber grundsätzlich davon ausgehe, es mit erwachsenen Leuten zu tun zu haben, ist das wohl selbstverständlich. In einer Partnerschaft sollte es ja auch nicht anders sein.

Vor kurzem habe ich den Kreativtausch entdeckt und weil das offenbar ziemlichen Suchtcharakter hat, gibt’s ab sofort eine neue Kategorie “Tauschgeschäfte” in meinem Blog.

Amala Krähenfeder, 19.09.2008, 20:04 | Abgelegt unter: Tauschgeschäfte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Unterwegs mit Behinderung

Wer als Behinderter verreist, hat’s nicht leicht. Es beginnt schon an der Wohnungstür: wer trägt die Koffer runter? Wer lädt sie ins Auto? Auf dem Weg zum Zielort kommen aber Hindernisse noch ganz anderen Kalibers auf einen Rollifahrer und Gehbehinderten zu. Nicht alle öffentlichen Verkehrsmittel sind behindertengerecht – die Wuppertaler Schwebebahn z.B. ist für Rollstuhlfahrer eigentlich nicht eigenständig besteigbar, da die Züge ca. 20 bis 25 cm über dem Erdboden hängen und dabei pendeln. Obendrein sind die Züge für Rollstühle viel zu eng. Auch haben nicht alle Schwebebahnstationen einen Aufzug, so daß es schlicht unmöglich ist, sie zu erreichen. Ähnliches wiederholt sich bei vielen Bahnhöfen der Deutschen Bahn, wo man endlose Treppen überwinden muß, um zum Bahnsteig zu gelangen.

Die bequemste Art, längere Strecken zu überwinden, ist und bleibt das Auto. Die Probleme fangen erst an, wenn man das Auto verläßt. Viele Parkplätze auf der Autobahn haben keine behindertengerechten WCs und auf den Parkplätzen, wo es sie gibt, mußten sie aufgrund der mißbräuchlichen Benutzung durch Nichtbehinderte verschlossen werden. Einen Schlüssel für diese WCs, der übrigens in ganz Deutschland paßt, bekommt man beim Club Behinderter und ihrer Freunde e.V. in Darmstadt. Ganz übel ist es – für mich unerwartet – an vielen großen Raststätten. Welchen Sinn haben Behindertentoiletten, die man nur über Treppen erreichen kann? Was soll ein Rollstuhlfahrer mit einer “Behindertentoilette”, die genauso groß ist wie die für Nichtbehinderte, nur daß sie noch einen Haltegriff an der Wand hat? Und wer kommt eigentlich auf die brilliante Idee, den Weg, der zum Behindertenklo führt, mit einer großen Truhe voller Speiseeis zuzustellen? Oftmals werden von den Architekten auch Behindertentoilette und Wickelraum zusammengelegt, eine ziemlich unpraktische Mischung, wie ich finde, denn so ist garantiert immer der Wickeltisch heruntergeklappt und vom Rollstuhl aus kriegt man ihn auch nicht wirklich wieder an der Wand fixiert. Besonders ärgerlich finde ich es auch, daß Nichtbehinderte die eine behindertengerechte Örtlichkeit, die in den meisten Fällen mehreren Toiletten für Nichtbehinderte gegenübersteht, benutzen. Darauf angesprochen, kommt eigentlich immer die Aussage: “Naja, das Behindertenklo ist immer so schön geräumig”. Stimmt. Und zwar aus sehr gutem Grund!

Ein weiteres wichtiges Thema sind Parkplätze für Behinderte. Um diese benutzen zu dürfen, braucht man einen Parkausweis für Behinderte, den man bekommt, sofern im Behindertenausweis das Kürzel “ag” (für außergewöhnlich gehbehindert) vermerkt ist. Der Ausweis ist personengebunden oder anders gesagt: wenn mein Mann ohne mich einkaufen geht, darf er ihn nicht verwenden. Er darf ihn nicht einmal dann benutzen, wenn er für mich zur Apotheke fährt, sondern wirklich nur dann, wenn ich dabei bin. Ohne diesen Parkausweis darf man auf den Behindertenparkplätzen nicht parken.

Wieviele solcher reservierten Parkplätze gibt es auf Raststätten, bei Supermärkten, in der Innenstadt, an Schnellrestaurants etc.? Oft einen, manchmal zwei und in den vielen Fällen nicht mal einen. Insofern ist es wirklich ärgerlich, wenn Leute ohne Gehbehinderung diese Plätze besetzen, weil “sie so schön nah beim Eingang sind”. Ja, das sind sie wirklich – aber ebenfalls aus sehr gutem Grund. Ich geb zu, daß ich mir früher, als ich noch gesund und munter war, darüber auch nicht viele Gedanken gemacht habe, aber wenn jeder Schritt mit großer Kraftanstrengung oder gar Schmerzen verbunden ist, bekommt selbst ein Mehr-Weg von nur 10 Metern eine andere Dimension. Wichtig finde ich auch, daß Behindertenparkplätze breiter sind als die normalen, denn wenn man mit dem Rolli zum Umsteigen neben die Tür muß, braucht man halt Platz. Ich, die ich ein paar Schritte gehen kann, brauche den Platz auch, weil ich mich nicht gut ausbalancieren kann – und wer will schon Kratzer im Lack, weil ich nicht gut aussteigen kann?

Ein besonderes Hindernis sind auch steile Bordsteine, welche sich auch leider nur zu oft direkt neben den Behindertenparkplätzen befinden. Wo ein Nichtgehbehinderter einfach einen Schritt macht, steht ein Mensch, der im Rollstuhl sitzt, wie ein Ochs vorm Berg davor. Ohne Hilfe ist so ein Hindernis nur für sehr sportliche Rollifahrer zu meistern (und zu denen gehöre ich definitiv nicht – den E-Rolli z.B. habe ich bekommen, weil meine Arme nicht kräftig genug sind, mich auf Dauer fortzubewegen). Auch an Fußgängerampeln oder Straßenecken sind solche hohen Bordsteine eine Schwierigkeit.

Nachdem diese Hindernisse auf dem Reiseweg überwunden sind, wird endlich eingecheckt. Leider gibt es keine einheitliche Kennzeichnung(spflicht) für Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen, was ihre Eignung für Behinderte angeht. So steht z.B. in den Prospekten und auf den Websites “unser Haus ist behindertengerecht”. Bei näherem Nachfragen (was man am besten vorm Buchen oder gar Anreisen tun sollte!) stellt sich dann aber in den meisten Fällen heraus, daß es Eingangsstufen gibt, daß die Zimmer zu eng sind, die Betten zu niedrig, das Bad keine behindertengerechte Ausstattung hat, der Restaurantbereich nur eine Toilette im Untergeschoß (über Treppen erreichbar) hat und andere Katastrophen. Selbst ein Teppich kann für einen Gehbehinderten ein Hindernis sein, ganz zu schweigen von Läufern, Schwellen, niedrigen Toiletten ohne Armstützen, Duschtassen mit Rand und ohne Badehocker, schlecht erreichbaren Schränken bzw. Ablagemöglichkeiten / Lichtschaltern / Rollos / Kleiderhaken / Küchengeräten / …, Wandschrägen etc.

Auch viele Ausflugsziele sind mit Behinderung schwer zu erreichen bzw. zu genießen. Museen sind in der Regel auf Rollstuhlfahrer eingerichtet. Schwieriger ist es bei vielen Theatern / Opernhäusern. Ganz übel sind meiner Erfahrung nach alte Burgen und Schlösser, denn in deren Planung waren Rollstuhlfahrer einfach nicht vorgesehen ;) Übrigens sind auch (öffentliche) Gebäude, die vor Mitte der 1980er gebaut wurden, oftmals nicht behindertengerecht. Ich habe die Vermutung, daß das daran liegt, daß die moderne Medizin heutzutage sehr viele Menschen mehr retten kann als noch vor 20 Jahren (mir wurde auch klar gesagt, daß ich sogar vor 10 Jahren noch an meiner Erkrankung gestorben wäre). Aus diesem Grund gibt’s einfach auch mehr Behinderte und damit eben veränderte Anforderungen an Städteplanung, Architektur etc.

Wer als Behinderter unterwegs ist oder gar verreist, muß wirklich gut planen. Am besten ist es, die Leute vor Ort direkt zu kontaktieren und nachzufragen, bevor man böse Überraschungen erlebt. Und mit ein bißchen Mithilfe und -denken unserer nichtbehinderten Mitbürger wird’s bestimmt ein schöner Urlaub :)

Und auf genau den freue ich mich jetzt auch, denn am Samstag fahre ich erstmal eine Woche nach Baden…

Amala Krähenfeder, 19.09.2008, 01:41 | Abgelegt unter: Leben mit Behinderung | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

Herbstfarben

In Herbstfarben schwelgen…Genußsucht pur…

Amala Krähenfeder, 18.09.2008, 23:22 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Abschied nehmen I

Seit wir wissen, daß wir umziehen und Wuppertal verlassen werden, führen wir eine Liste mit Orten, die wir noch einmal besuchen wollen, bevor es soweit ist. Bis zum Frühjahr wird es also immer mal wieder “Abschied nehmen”-Einträge in meinem Blog geben.

Heute waren wir in Düsseldorf, genauer im Nordpark beim Aquazoo. Ein paar Eindrücke:

 

Amala Krähenfeder, 18.09.2008, 23:17 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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