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Archiv: Mai 2008

Wilde Weiber II

Gemalt waren sie nun schon etwas länger, diese beiden wilden Weiber, aber erst heute war Zeit zum Scannen und Bearbeiten.

Die Blaubeermademoiselle:

Und die Kirschkönigin:

Sobald ich einen noch feineren Pinsel gefunden habe, werde ich mich mal an Kräuterweiblein wagen, aber da die Wilden Weiber nur 5 cm im Original hoch sind und max. 4,5 cm breit, stoße ich da mit meinem derzeit feinsten Pinsel schon hart an die Grenzen…

Amala Krähenfeder, 31.05.2008, 22:39 | Abgelegt unter: Kreatives Chaos | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Achte auf deine Worte…

Neulich waren mein Mann und ich in der Stadt. In Wuppertal gibt es die bautechnisch gesehen katastrophalen CityArkaden, ein riesiges Einkaufszentrum mit gerade mal drei Aufzügen, von denen aber nur zwei tatsächlich bis zu den Parkhäusern hochfahren. Zur Stoßzeit sind die Aufzüge also gerammelt voll. Wer dann noch mit Kinderwagen oder wie ich mit Rollstuhl unterwegs ist, hat per se erstmal die Arschkarte gezogen. Glotzen klappt eigentlich ganz prima, aber wer erwartet, daß die Zweibeiner, wie ich die Menschen bezeichne, die keinerlei Gehhilfen brauchen, mal ein wenig Rücksicht üben oder vielleicht sogar die Treppen nehmen, damit ich nicht 13 Minuten (ich habe auf die Uhr geguckt!) auf einen halbwegs leeren Fahrstuhl warten muß, der irrt. Oder glaubt noch an den Osterhasen.

Nachdem ich also x volle Fahrstühle vorbeiziehen lassen mußte, kam endlich einer, in dem sich nur eine Familie mit zwei Kindern, eins davon im Kinderwagen, befand. Ich wollte gerade hineinrollen, als die Mutter ihre etwa 6jährige Tochter an die Hand nahm, zurückzog und sagte: “Paß auf, da kommt ein Rollstuhl.”

Da kommt ein Rollstuhl?! Also, zunächst mal kommt da ein Mensch. Wer es präziser haben möchte: da kommt eine Frau. Und daß die zufällig im Rollstuhl sitzt, ist zwar nicht zu übersehen, aber es ändert auch nichts an der Tatsache, daß ich deutlich mehr bin als mein Beinersatz! Ich wüßte zu gern, was die Frau gefühlt hätte, wenn ich mich zu meinem Mann umgewandt und gesagt hätte: “Schatz, paß auf, fahr der Adipositas nicht über die Füße”…

Erinnert sich noch jemand an den folgenden Spruch: “Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten. Achte auf deine Taten, denn sie werden dein Karma”?

Amala Krähenfeder, 22.05.2008, 13:57 | Abgelegt unter: Leben mit Behinderung | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare

Alraunen raunen

Am Sonntag war es soweit: ich wollte endlich mein schon länger geplantes Alraunen-Heilungsamulett in die Existenz bringen. Alraunen begleiten mich seit ein paar Jahren, tauchen immer mal wieder auf und verschwinden auch immer mal wieder, ohne daß es unserer Beziehung einen Abbruch täte. In den letzten Monaten jedoch wurde ich öfter und deutlicher mit ihnen konfrontiert, vor allem in Sachen Heilungsmagie.

Bevor der Zauber losgehen konnte, suchte ich mir meine benötigten Utensilien zusammen, die da waren:

  1. Alraune
  2. Ledersäckchen + Lederband
  3. Heilsteine (Hämatit, Bergkristall und etwas Violettes, das mich spontan ansprach)
  4. ein Trieb Rosmarin
  5. ein Stück Naturpapier mit Blüten
  6. etwas roten Ocker
  7. die Bachblüten “Willow” und “Red Chestnut”
  8. eine Krähenfeder
  9. meine Rassel
  10. mein Blut (hatte ich glücklicherweise dabei ;-) )
  11. eine gelbe und eine grüne Bienenwachskerze

Zu Beginn entzündete ich die Kerzen. Dann rasselte ich alle Dinge ab und strich mit der Krähenfeder über sie. Ich mache das gern, um einen Kontakt mit ihnen aufzubauen und um mich in sie hineinzuspüren. In das Ledersäckchen zog ich ein längeres Lederband ein, als das, welches bereits drin war, denn immerhin möchte ich das Amulett ja später um den Hals tragen.

Ich nahm mir die Alraune zur Brust, stellte mich ihr vor und erklärte ihr mein Anliegen und warum ich sie ausgewählt habe (oder sie mich?). Mit etwas Blut beträufelte ich sie, um erstens einen personalen Bezug zwischen uns herzustellen, um sie zweitens zu energetisieren und drittens zu aktivieren. In diesem Augenblick hatte ich das Gefühl, sie sei gerade aus einem langen, tiefen, traumschweren Schlaf erwacht…also bettete ich sie behutsam in das geöffnete Ledersäckchen.

Danach folgte die Aufladung der Steine und des Rosmarins mittels Reiki. Seit 2005 lasse ich Reiki in meine magische Arbeit sprichwörtlich einfließen und habe damit durchweg positive Erfahrungen gemacht – außerdem schien mir eine Heilenergie für mein Amulett mehr als passend.

Mit je drei Tropfen der Bachblüten mischte ich etwas Ocker auf, damit es malfähig wurde. Die Bachblütenessenzen hatte ich übrigens gewählt, weil ich mich mit beiden Bäumen sehr verbunden fühle und mit ihnen auch schon andere Heilrituale gemacht habe. Jedenfalls habe ich mit dem Ocker eine Sigille, die aus zwei Runen besteht, auf das Naturpapier gemalt; ich war ein bißchen überrascht, welche Runen ich dabei noch entdeckte: alles sehr stimmig und passend. Die Sigille lud ich ebenfalls auf und steckte sie zu den anderen Dingen in das Säckchen.

Nun wurde es Zeit, die Arbeit zum Abschluß zu bringen, und ich setzte drei Knoten, von denen jeder mit einem Wunsch verbunden ist. Zuletzt rasselte ich das Säckchen nochmals ab und lud es abschließend mit noch ein bißchen Reiki auf.

Später wurde mir klar, daß ich die ganze Zeit während der Amulettfertigung etwas gebrabbelt bzw. gechantet habe. Was es war, habe ich aber sofort wieder vergessen. Eigentlich sollte mich das aber nicht wundern…

Derzeit ruht das Amulett noch auf meinem Ahnen-Altar, aber ich werde es in den nächsten Tagen in Gebrauch nehmen und dann auch gern berichten.

Alraunen raunen…

 

Amala Krähenfeder, 21.05.2008, 13:25 | Abgelegt unter: SchaMagisches | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Noch ein wildes Weib

Heute Nachmittag beim Telephonieren hab ich so ein bißchen rumgemalt. Dabei rausgekommen ist diese kleine Hexe hier:

Also, ich finde sie so putzig, daß ich mir direkt nen Avatar daraus gebastelt habe :-)

Heute habe ich auch die Arbeit an Abelaide wieder aufgenommen. Ich stricke jeden Tag allenfalls drei Musterreihen = einen Rapport, aber immerhin wächst die Strickjacke dann endlich weiter und ruht nicht komplett.

Außerdem habe ich einen Strumpf aus dem Garn aus Venlo begonnen. Faßt sich gut an und schaut witchy aus…

Amala Krähenfeder, 18.05.2008, 23:51 | Abgelegt unter: Kreatives Chaos | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

Wilde Weiber I

Manchmal bin ich richtig kreativ (angeblich ja immer, sagen meine Männer ;) ) und dann klappen die Sachen, die ich angehe. So auch vor ein paar Tagen. Nachts gegen 1 Uhr erreichte mich der Ruf: “Amala! Malen!” und dann habe ich mich mit Aquarellfarbe, nem Block und einem Bleistift in die unaufgeräumte Küche gesetzt und gemalt. Seit ein paar Jahren sind diese kleinen Blumenfrauen ja total in – was man früher nur in ausgesuchten Papeterien bekam, gibt’s heute leider schon in so haarsträubenden Läden wie Karstadt *waaaah!* Na, jedenfalls habe ich mich von den kleinen Blumenfrauen inspirieren lassen und meine Wilden Weiber Part I gemalt. Im Original sind sie nur 5 cm hoch und 5 cm breit.

Die Erdbeertante:

Und das ist die Fliegenpilz-Marienkäfer-Frau:

Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, daß viele der Schokoladenglückskäfer, die man zu Ostern bekommt, ebenfalls weiße statt schwarze Punkte haben? Ich sehe darin einen Bezug zum Fliegenpilz, dem Glücks- und Schamanenpilz. Denn Rausch und Verzückung heißt Verbindung zum All-Eins.

Amala Krähenfeder, 18.05.2008, 18:32 | Abgelegt unter: Kreatives Chaos | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Wollträume…

Heute ist die Wolle vom Wolldrachen angekommen…ein absoluter Traum!

Von links nach rechts: Mauerblümchenlieblichkeiten, Traumnacht in Burgund, Kirschjoghurtlöffelspaß, Gänseblümchenfrühlingswiese und Kaminfeuer.

Am liebsten würde ich sofort zu stricken anfangen, aber wegen der Sehnenscheidenentzündung hab ich mir jetzt selbst ne längere Strickpause verordnet. Ich hoffe, daß die homöopathischen Mittel, die ich seit heute nehme, bald helfen…

Amala Krähenfeder, 15.05.2008, 20:21 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Abelaide – rechtes Vorderteil fertig

*Phew*, was für ein Kampf! Aber ich habe heute trotz der muckenden Sehnenscheide das rechte Vorderteil von meiner Abelaide-Strickjacke fertiggestrickt. Ich finde, für das erste Mal, daß ich sowas gestrickt habe, ist es richtig gut geworden:

Die untere Kante sieht übrigens nur schräg aus, ist es aber nicht. Das gibt sich vermutlich nach dem Spannen…

Vielleicht ist es ja verrückt, einer Strickjacke einen Namen zu geben, aber irgendwie steckt soviel Energie und Arbeit darin, daß sie weit mehr als ein Etwas ist. Die Dame hat eben Charakter ;)

Heute Abend habe ich noch mit einem Strumpf aus der Lana Grossa Wolle aus Venlo begonnen und vier Runden genadelt. Die Farbe ist einfach wohlfühlig…

Zur Belohnung gab’s die hier:

Amala Krähenfeder, 14.05.2008, 22:23 | Abgelegt unter: Zaubergarn & Sticheleien | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Well-come

Pada!

 

Da ist es also: mein Blog. Mein innigster Dank gilt dem Besten aller Ehemänner – meinem verwuselten Werweazel, der nicht nur bis nachts um 2 meine Wolle enttuckt, sondern auch Blogs programmiert. Oh Mann, ich liebe Dich!

Fortan werde ich Euch also teilhaben lassen an meinem Alltags-Sonntags-Immerzu-Getöse.

Ich vertraue darauf, daß niemand das Banner ableckt – alle psychoaktiven Substanzen wurden vor dem Festkleben des Fliegenpilzes auf dem Seitenkopf entfernt.

Start the play!

Amala Krähenfeder, 12.05.2008, 01:13 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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